Teve150 - Mit Tschipski in die Bundesliga
Ein Auswärtssieg im letzten Saisonspiel und schon erscheint die Saison im anderen Licht.
Ein Auswärtssieg im letzten Saisonspiel und schon erscheint die Saison im anderen Licht.
Der letzte Heimspieltag ist vorbei. Ein 2:1 gegen den MSV Duisburg, das sicherlich bald schon vergessen ist. Ganz im Gegensatz zur Verabschiedung von langjährigen Spielern wie Daniel Göhlert und Christoph Menz.
"Gibt's diese Woche eigentlich überhaupt nen Podcast? Ich könnte verstehen, wenn nicht...Über so ne Leistung will doch niemand reden...", sagte Johannes auf Facebook nach der erneuten Niederlage von Union bei 1860 München. Und damit er so etwas von Recht. Nicht einmal die sarkastischen Gesänge im Stadion heben bei uns die Stimmung. Deswegen haben wir wie vor der Europameisterschaft im letzten Jahr Phil und Nicolas von den Mikrodilettanten eingeladen um wahrzumachen, was wir bereits angedroht haben: Wir reden über Nationalmannschaft und Champions League.
Es gibt Tage, da tritt der Fußball und unser Podcast einfach in den Hintergrund. Da wird uns klar, wie nebensächlich all das ist, was wir machen. Zum Beispiel an diesem Sonntag nach dem 1:0 über Jahn Regensburg. Wir wollten unser selbstgebrautes Bier kosten, mussten aber bei der feierlichen Zeremonie der Verkostung feststellen, dass es etwas sauer geworden ist. Seht uns also die Sprachlosigkeit, schlechte Laune und Enttäuschung im Podcast nach. Das hat bestimmt nichts mit der Leistung der Mannschaft des 1. FC Union zu tun. Die ersten 15 Sekunden dieser Ausgabe sind der Mantel des Schweigens, den wir über das...
Ehrlich gesagt haben wir gerade keine Lust darauf, hier etwas hinzuschreiben. Nehmen wir das Positive aus dem 0:3 in Aalen mit: Martin Dausch (kommt im Sommer) hat ein Tor vorbereitet und Takuma Abe (war im Winter bei Union zum Probetraining) hat einen sehenswerten Treffer erzielt. Über den Rest (Spiel, Ansage des Trainers, Rückfahrt mit Video, Straftraining, und das ganze Gedöns) hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.
Kein Erfolgserlebnis. Oder doch? Wir sind nicht zufrieden mit dem 0:0 gegen Dresden. Deswegen lenken wir uns gleich beim Intro ab. Mit den verschiedenen Variationen des Namens Skrzybski. Dazu haben wir noch von @staunewieeinkin eine Aussprachehilfe für Gallegos bekommen. Listen and repeat!
Keine Niederlage in Paderborn und dazu den Ausgleich erst in den Schluss-Sekunden kassiert. So etwas nennt man wohl Trotzreaktion. Wir finden, dass das Ergebnis dem tatsächlichen Spielverlauf nicht einmal ansatzweise entspricht und Fehler, die in Frankfurt zu sehen waren, noch deutlicher sichtbar wurden. Eigentlich wollten wir nicht über das Spiel reden. Am Ende wurden es doch 50 Minuten.
Verlieren schmerzt. Aber manchmal noch viel mehr. Weil man merkt, dass man mehr verloren hat als nur ein Spiel. Weil einem mit Abpfiff bewusst wird, dass man einfach nicht das abrufen konnte, wozu man in der Lage ist. Danach macht sich eine Leere breit, die irgendwie gefüllt werden muss. Wir versuchen nach der 0:3-Niederlage beim FSV Frankfurt einen Weg zu finden, indem wir schauen, wie sich die Mannschaft weiterentwickeln wird. Dabei verstehen wir nicht jede Entscheidung des Trainers.
Zu Hause ist es einfach am schönsten. Angesichts des 4:2 gegen den FC St. Pauli sind wir darüber natürlich sehr froh. Andererseits aber auswärts. Köln und Cottbus liegen uns noch schwer im Magen, da stehen gleich zwei Auswärtsspiele in Paderborn und Frankfurt an. Wohlan. Abseits der bewundernswerten Tore gegen die Hamburger macht uns einiges nachdenklich. Die merkwürdige Stimmung zum Beispiel. Gero hat eine Idee für die Integration des Publikums auf der neuen Haupttribüne: Die Anleitung "How to sitz at Union". Das Verhalten von Fans gegenüber den Anhängern der gegnerischen Mannschaft, quasi Fantrennung selbstgemacht. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Der...
Dit hält doch keiner aus. Schlimmes Spiel in Köln, saustarke Partie gegen Aue und jetzt in Cottbus wieder ganz schön anstrengend. So geht das nicht weiter! Union hat sportlich gerade stärkere Stimmungsschwankungen als ein liebeskranker Teenager. Unsere Forderung an Uwe Neuhaus ist klar: Wir wollen Maschinen!