#603 - Dortmunds Krise ist anderer Leute Frisörbesuch

Shownotes

Unions Männer kassieren in Dortmund die höchste Bundesliga-Niederlage ihrer Geschichte. Ernüchternd war nicht die Zahl der Gegentore, sondern die Spielweise des Teams. Deswegen die Frage: Haben wir wieder eine Krise?

Die Frauen verlieren auch, aber ihr 1:4 war nur ein Testspiel. Gute Nachricht dabei: Abu hat wieder getroffen.

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sebastian: Hallo und herzlich willkommen zum Textilvergehen nach einem gar nicht so schönen

sebastian: Wochenende, hätte ich gesagt.

sebastian: Ich begrüße aber erstmal hier in der kleinen Schaufheide Steffi. Hallo.

steffi: Ich freue mich, begrüßt worden zu sein. Hi Sebastian.

sebastian: Ja, und wir bleiben jetzt hier auch in der kleinen Schaufheide,

sebastian: während wir letzte Woche gar nicht beim Podcast dabei waren,

sebastian: sondern es ist quasi ein Berlin-Podcast war.

sebastian: Wird es diesmal ein Brandenburg-Podcast.

steffi: Etwas kann jeder.

sebastian: Gut. Naja, etwas kann jeder.

sebastian: Und dann kommen wir jetzt mal kurz zu diesem 0 zu 6 des ersten FC Union beim

sebastian: Ballspielverein Borussia,

sebastian: in Dortmund. Meine Güte, Entschuldigung. Aber da haben sich die Männer Naja,

sebastian: da müssen wir jetzt drüber reden.

sebastian: Und wir haben vorhin schon gesagt in unserer kleinen Pre-Show,

sebastian: dass wir extra durch den Wald gehen mussten, weil wir erst überlegen mussten.

steffi: Was kann man dazu sagen?

sebastian: Also spricht das Ergebnis nicht für sich selbst. Und im Nachhinein muss ich

sebastian: sagen, nee, tut's nicht.

sebastian: Weil ist jetzt auch nicht alles ganz so schlimm.

sebastian: Ich habe niedrigere Spielergebnisse gesehen, die Union diese Saison verloren hatte.

sebastian: Da war ich danach wirklich unzufrieden oder sauer oder fassungslos oder enttäuscht.

sebastian: Hier war ich so eher so und ich würde aber mit einer schönen Sache erst mal anfangen.

sebastian: so furchtbar Dortmund an sich ist. Als Stadt, als Stadion und ganz persönlich auch als Verein.

sebastian: So schön fand ich ehrlich gesagt den Start, die Südtribüne da mit den ganzen

sebastian: vielen Blinkern und danach ging im Gästeblock, das war ja rot und weiß,

sebastian: die einen hatten rote Sachen an, die anderen weiße Sachen.

sebastian: Das war quasi eine Mensch gewordene Blockfahne.

sebastian: Das fand ich richtig schön. Dann gab es auch noch ein bisschen Feuer dazu.

sebastian: Das war so ein schöner Beginn. Und ab dann ging es eigentlich südwärts.

steffi: Ja, das ist halt wieder die Sache, Dinge, die du nur aus dem Fernsehen kennst

steffi: oder die du nur von Bildern kennst.

steffi: Aber in der Tat, das sah sehr, sehr gut aus.

steffi: Und das ist, glaube ich, auch einer der Gründe dafür, Auswärtsfahrten zu machen.

steffi: Also ich glaube, Auswärtsfahrten zu machen, um die Schönheit eines Spiels in

steffi: Dortmund zu genießen, ist Quatsch.

steffi: Aber Auswärtsfahrten zu machen, um selber was zu gestalten, ist immer eine gute

steffi: Idee. Und auch zu sagen, wenn das Spiel doof ist, bin ich damit wenigstens nicht

steffi: alleine. Das ist glaube ich auch,

steffi: etwas, warum man so eine Reise antritt. Ist jetzt auch nicht direkt um der Ecke.

sebastian: Und Dortmund ja auch in vielerlei Hinsicht auch schwierig.

sebastian: Also einerseits wegen NRW-Polizei, aber halt auch weil Dortmund und Einlass,

sebastian: alles nicht immer so schön gewesen.

sebastian: Steffen Baumgart hat das jetzt nicht gejuckt. Er hat eine Viererkette wieder

sebastian: spielen lassen, hat dreimal getauscht. Kurz für die,

sebastian: Statistik. Tom Rote kam rein, Toussaint und Schäfer.

sebastian: Sko wegen Fußverletzungen musste draußen bleiben. Haberer und Skake sind auf die Bank gegangen.

sebastian: Und bei dem Spiel gibt es eigentlich nur zwei Sachen, über die ich reden würde gerne.

steffi: Sag bitte.

sebastian: Einmal über die erste Halbzeit, weil ich finde, da gab es schon so ein paar

sebastian: Schlüsselsituationen.

sebastian: Und über die zweite Halbzeit muss man eigentlich gar nicht so viel reden,

sebastian: obwohl da die vielen Tore gefallen sind.

sebastian: Aber ehrlich gesagt, was mich insgesamt so ein bisschen genervt hat,

sebastian: das war ja, ich sage mal in Anführungszeichen, Top-Spiel bei Sky.

steffi: Aber an uns lag es nicht?

sebastian: Nee, und zwar vorne schon nicht, also vorm Spiel schon nicht und während des

sebastian: Spiels nicht und danach auch nicht.

sebastian: Und mich hat aber prinzipiell schon genervt, dass Union so Staffage war für diese ganze BVB-Story.

sebastian: Und noch mehr hat mich genervt, dass durch dieses Spiel, das dann auch noch

sebastian: sich quasi manifestiert hat.

sebastian: Da hätte ein beliebiger Drittligist sich abschlachten lassen können,

sebastian: das wäre es selber gewesen.

steffi: Ja, ich glaube wirklich aufgefallen ist es mir bei den Halbzeitinterviews,

steffi: die irgendwie dazu benutzt wurden, eine Dortmund-Geschichte zu erzählen.

steffi: Und nun ist es natürlich auch deren Heimspiel gewesen und insofern kann ich

steffi: das verstehen, dass man dort versucht, die Anknüpfungspunkte zu finden.

steffi: Aber ich weiß schon, was du meinst, es war komplett egal. Also Union kam quasi,

steffi: in dieser ganzen Abbildung des Spiels als Statist vor.

steffi: Leider auch auf dem Rasen. Und das hat man nun wirklich selbst in der Hand.

sebastian: Ja, das lag dann an Union selbst. Und ich glaube auch den Spielern ist es mit der Geschichte egal.

sebastian: Aber bleibe ich auch dabei, so richtig so eine Geschichte erzählt Union diese

sebastian: Saison nicht, außer wie werden wir denn wieder eine Mannschaft,

sebastian: nachdem Urs Fischer weggegangen ist, was ja jetzt auch schon quasi anderthalb Jahre her ist.

steffi: Wir üben das schon eine Weile und das klappt so mittel. Wenn das jetzt wedert

steffi: ist, ist das übrigens die Katze, das bin ich.

sebastian: Genau. Aber kommen wir vielleicht zur ersten Halbzeit, so Schlüssel-Situation.

sebastian: Erstmal so nach etwas mehr als einer Viertelstunde bekommt Rani Khedira gelb

sebastian: für einen Foul an Karim Adeyemi.

sebastian: Muss man sagen, hat er nicht mit Absicht gemacht, hat den Ball gespielt,

sebastian: tritt aber Karim Adeyemi dann mit der Sohle auf die Wade.

sebastian: Und Steffi macht jetzt gerade so ein Gesicht wie, krass, hätte er auch Rot geben können.

sebastian: Muss ich auch sagen, hat er Glück gehabt, dass er den Ball vorher getroffen hat.

sebastian: Obwohl das eigentlich auch nicht zwangsläufig ein Kriterium ist,

sebastian: aber also das war so, da habe ich gedacht, wow.

sebastian: Das war so eine Situation, weil da hätte man eigentlich schon bei einer harten

sebastian: Auslegung hätte man da auch Rot geben können.

sebastian: Ich finde es okay, weil er hat ganz klar den Ball spielen wollen und hat ihn auch gespielt.

sebastian: Und Adeyemi war dann quasi so ein bisschen im Weg.

steffi: Das haben gegnerische Spieler so an sich.

sebastian: Naja, es war jetzt wirklich nicht so, dass er gesagt hat, er geht da so rein,

sebastian: weil es war ja so Mittellinie.

sebastian: Also es war jetzt auch nicht so eine Stresssituation.

sebastian: Aber wie gesagt, manch Schiedsrichter sieht das anders.

sebastian: und dann war das aber so ein Spiel auch in diesen ersten 20,

sebastian: 25 Minuten, wo ich dachte, wenn die so weiterspielen, dann ist das ganze Stadion still.

sebastian: Das war so ein Abtasten, sagt man dann, also so ruhig.

sebastian: Beide haben irgendwie so mit sich ein bisschen zu tun, aber da passierte nichts, da war nichts.

sebastian: Also es war im Prinzip, ich glaube, es gab einen Torschuss von Dortmund ganz

sebastian: am Anfang, dann mal eine Ecke von Union,

sebastian: man hat sich so ein bisschen aktiv, aber es war nicht so, wo du sagst,

sebastian: da ist jetzt eine Aktion, die wird abgeschlossen irgendwie, sondern das waberte so vor sich hin.

steffi: Ich hatte das Gefühl, das ist so ein Versuch, die Kontrolle nicht zu verlieren

steffi: oder irgendwie nicht aus Versehen plötzlich dazustehen und den Zugriff aufs

steffi: Spiel verloren zu haben.

steffi: Und das aber interessanterweise tatsächlich von beiden Seiten und von Dortmund

steffi: hätte ich weniger erwartet von Union, kenne ich das inzwischen.

sebastian: Ja, während Dortmund natürlich sich jetzt mit Krise und so erstmal beschäftigen

sebastian: muss auf ihre Art, kennen wir Krise ja jetzt quasi als Bauerzustand.

steffi: Dortmunds Krisen sind doch Anna-Leuds Friseur-Besuch, also das ist doch ja Ja.

sebastian: Das ist tatsächlich.

steffi: Wenn die was über Krisen lernen wollen, können sie mal bei uns nachfragen,

steffi: deren Leben ist nicht immer ganz, ganz fantastisch, das stimmt schon und die

steffi: müssen jetzt auch mit Niko Kovac leben, aber ich glaube insgesamt kann man es

steffi: ja schlechter treffen Ja.

sebastian: Also ich habe jetzt nichts gegen Niko Kovac für den Presse, ganz okayen Typen

sebastian: Ich meine überhaupt ja nicht persönlich Fußball so prinzipiell mag,

sebastian: aber wer bin ich, das zu entscheiden? Ich stelle ja keine Trainer ein.

sebastian: Und das wäre jetzt weitergegangen. Ich glaube, die haben sich so gegenseitig

sebastian: eingeschläfert, vor allem das Publikum halt auch.

steffi: Jaja, stimmt. Also das war schon so, dass das sehr gemäßigt oder ausgeglichen

steffi: oder wie man das nennen will, verlief und auch so, also ereignisarm ist glaube ich das Wort dafür.

sebastian: Und dann hat,

sebastian: Ja, Julian Reyeson hat einen Schuss genommen, von dem man sagen würde,

sebastian: der passt eigentlich in den Rest des Spiels erstmal mit rein,

sebastian: also in diese ersten 20, 25 Minuten.

sebastian: Der war so aus halbrechter Position, gar nicht nah am Strafraum,

sebastian: geschossen, war auch, ich weiß bis jetzt nicht, ob es ein Torschuss war oder

sebastian: eigentlich irgendwen erreichen sollte.

sebastian: Und Jogo lädt es rein in diesen Schuss, der nicht gefährlich war und hat ihn

sebastian: damit gefährlich gemacht, ein Eigentor produziert.

sebastian: Das passiert halt auch, das ist auch okay, betrifft er ihn anders,

sebastian: geht er vielleicht am Tor vorbei.

sebastian: ist so, aber das war so das Zeichen für also mit diesem Tor,

sebastian: das Union quasi Dortmund geschenkt hat.

sebastian: Hat sich Union als perfekter Aufbaugegner gezeigt, weil sie Dortmund ab dann

sebastian: eigentlich komplett aufgebaut haben.

sebastian: Da gab es so ein bisschen noch so eine Phase, wo ich dachte,

sebastian: okay, vielleicht geht da noch was. Da gab es eine Chance von Hollerbach.

steffi: Ich würde das übrigens in der ganzen ersten Halbzeit sagen, dass ich tatsächlich

steffi: trotz Gegentore in der ersten Halbzeit dachte, so schlecht stehen wir nicht da.

steffi: Es ist nicht fantastisch, aber machbar. Es war eigentlich hoffnungslos.

sebastian: Nee, überhaupt nicht. Also es war völlig, das war so ein Spiel,

sebastian: wo ich dachte, okay, am Ende geht es wahrscheinlich 0-2 aus und jetzt haben wir verloren.

steffi: Eventuell so, ja.

sebastian: Und dann redet aber keiner mehr drüber.

steffi: Weil es ja auch Dortmund und auswärts und überhaupt noch nie in Dortmund.

sebastian: Gewonnen und so.

steffi: Ja, da habe ich irgendwie keine Punkte eingeplant. Also ja, Das hätte ich so hingenommen.

sebastian: Wahrscheinlich. Aber erstmal muss ich kurz über diese Hollerbach-Chance reden,

sebastian: weil da zeigt sich eigentlich, was ich toll finde an Hollerbach und gleichzeitig nicht toll.

sebastian: Also er bekommt den Ball da links im Strafraum und dann nimmt er den technisch

sebastian: so unsauber mit, dass er da, also er wollte ihn mit links, glaube ich, stoppen.

sebastian: Der hüpft ihm über den Schlappen und dann muss er hinterher und macht das aber,

sebastian: das wiederum macht er super.

sebastian: Also dieser Einsatz da hinterher diese Situation nicht aufgeben und so weiter

sebastian: und so fort. Das ist ja eine Stärke von ihm.

sebastian: Diesen quasi Fußball gewordener Ehrgeiz, der da ist.

steffi: Auf jeden Fall.

sebastian: Und rennt hinterher, nimmt auch noch den Schuss, hätte aber,

sebastian: wenn er den sauber genommen hätte am Anfang, die viel bessere Schussposition gehabt auch.

sebastian: Und so standen schon zwei Verteidiger und halt auch der Torhüter,

sebastian: also die war dann auch schlechter, weil spitzerer Winkel die Position und hat

sebastian: das dann halt nicht in den Tor untergebracht bekommen, den Ball.

sebastian: Aber das war auch, glaube ich, die einzig richtig, richtig gute Union-Situation.

sebastian: Und ihr merkt schon, da war dann halt auch nicht so viel in diesem Spiel.

sebastian: Und es war trotzdem nicht der Fall, dass ich dachte, Dortmund spielt uns her,

sebastian: Dortmund ist sich super sicher.

steffi: Es war halt immer nur Dortmund, es war nicht irgendwie Bayern München.

sebastian: Es war Dortmund in der aktuellen Situation auch.

sebastian: Und dann gab es diese, naja, das war eine komische Situation,

sebastian: ich weiß gar nicht mehr, wer den Zweikampf gewonnen hat.

sebastian: Eigentlich kommt Jean an den Ball, verliert den Ball rechtsaußen,

sebastian: und Pascal Groß schlägt eine Flanke, Girasie, Kopfball, Tor.

steffi: War tatsächlich aber auch so gut gemacht und so ordentlich gemacht, dass ich dachte, okay.

sebastian: Nee, der verlorene Zweikampf von Wu war das Thema.

steffi: Ja, schon, aber alles, was danach kam, war halt so lehrbuchmäßig,

steffi: dass ich dachte, so gut, da kannst du auch nur sagen, 1A-Tor,

steffi: schade, dass es nicht für uns war.

sebastian: Man könnte ein bisschen ordentlich. Flanke super, Girasie.

steffi: Ja, das war schon, da hat alles perfekt gepasst und das war halt sowas,

steffi: wo du sagst, ja, das würde gerne bei uns sehen.

sebastian: Überleg auch so ein bisschen, in der idealen Welt, wenn er wahrscheinlich das

sebastian: Eigentor vorher nicht macht, dann kommt auch, geht da vielleicht ein bisschen

sebastian: mutiger rein, so hat er wieder sehr wahrscheinlich Angst, weil das war so gut,

sebastian: dass er dann das zweite Eigentor macht.

sebastian: Und ja, das war die erste Halbzeit, aber da waren so Schlüsselsituationen, wo ich sage, so.

steffi: Und danach war es eigentlich geklärt auf eine Weise. Danach war irgendwie...

sebastian: Ne, würde ich nicht sagen, dass geklärt war, weil man kann ja schon sagen,

sebastian: dass Union in dieser Saison eine Mannschaft ist, die halt auch aus einer Halbzeit

sebastian: anders rauskommen kann. Im Guten wie im Schlechten.

sebastian: Aber in dem Fall sind sie genauso rausgekommen wie in der ersten Halbzeit und

sebastian: es hat sich exakt nichts geändert.

sebastian: Dortmund, fand ich, war noch schlechter in der zweiten Halbzeit,

sebastian: die ersten 15 Minuten als in der ersten Halbzeit.

sebastian: Und Union hat da nicht irgendwie Druck drauf bekommen. Die haben im gesamten

sebastian: Spiel keinen Druck drauf bekommen.

steffi: Das war meine. Die haben es dann halt sofort gesagt, wie sie es angefangen haben

steffi: und das reicht halt nicht. Das ist so völlig klar, dass es nicht reicht,

steffi: wenn du mit zwei Toren hinten liegst.

sebastian: Das ist so ein bisschen, wenn du ich weiß nicht, ob ihr das kennt,

sebastian: wenn man sehr lange Strecken mit dem Fahrrad fährt und man fährt so eine Geschwindigkeit.

steffi: Dann bin ich sehr gut.

sebastian: Ja. Und so, ich sag mal so nach zwei Drittel, drei Viertel der Strecke dann

sebastian: nochmal so ein bisschen mehr Tempo drauf bringen.

sebastian: Wahrscheinlich auch nicht mehr so einfach.

steffi: Nee.

sebastian: Gut.

steffi: Wenn es nach Hause letztendlich nochmal schnell den Berg hochgeht. Uah.

sebastian: Solche Situation. Und so kam mir das vor. Also als ob die irgendwie,

sebastian: die sagen ja dann immer so, ja, die finden nicht, ist wie beim Auto,

sebastian: die können nicht den Gang hochschalten.

sebastian: Und ich denke so, ihr kannst ja

sebastian: auch im gleichen Gang fahren und mehr Gas geben, dann ist es halt lauter.

sebastian: Ja, also das war irgendwie alles nicht so.

steffi: Der Fahrzeugvergleich heute auch wieder vom Feind. Tut mir wirklich leid.

sebastian: Wenn ich über Auto trete, ist sowieso immer gut. Aber da war kein Aufbäum.

sebastian: Und was dann eigentlich passiert war, war, dass nach dem 3-0 ist irgendwie alles

sebastian: in sich zusammengesackt.

sebastian: Und deswegen will ich da über diese Tore, diese vier Tore, die da gefallen sind,

sebastian: gar nicht so weiter reden, weil es war, da kann man ja nicht mehr drüber reden,

sebastian: dass da irgendwie Bundesliga-tauglich verteidigt wurde über so oder so.

sebastian: Das ist einfach, das so wie Hoffenheim am Ende gegen Union war.

sebastian: Da sind ja auch Situationen, wo du denkst, ich weiß jetzt nicht,

sebastian: ob das jetzt noch Bundesliga-tauglich ist.

sebastian: Lücken waren da, es war so luftig. Naja, also ich hätte verstanden,

sebastian: wenn Freddy Rönne dann so den Rest der Mannschaft aufgefressen hätte.

steffi: Ja.

sebastian: Der war ganz schön alleingelassen da. Also der konnte auch nichts machen.

sebastian: Du funktionierst als Torwart ja halt auch nur, wenn,

sebastian: im Zusammenspiel mit den anderen. genau, ja und das war so dieses 0 zu 6 und

sebastian: es war sehr deprimierend,

sebastian: und wir haben dann vorhin im Wald hat es gesagt, okay wir reden jetzt mal nicht

sebastian: so genau über dieses Spiel, sondern wir reden mal so ein bisschen über so ein

sebastian: paar Sachen, die das so ausmacht und Steffi hat dann gesagt die Saison ist wie eine Bingo-Karte und.

steffi: Die bringt auch viel mit, wir haben übrigens was, toll ist es mir deshalb fehlen

steffi: mir das ein, wir besitzen ein Frühstücksbrettchen als Union Bingo Kart.

steffi: Das hat uns mal ein Hörer gebaut, geschickt, geschenkt. Das ist wirklich sehr, sehr cool.

steffi: Und an das Ding musste ich irgendwie so denken. Und zwar ja nicht an Phrasen,

steffi: die im Fernsehen wiederkommen, sondern tatsächlich an,

steffi: quasi alles, was im Fußball so passieren kann, haben wir in dieser Saison irgendwie

steffi: so ein bisschen mit abgefrühstückt.

steffi: Also wir hatten irgendwie so, ich weiß nicht, ist das die höchste Niederlage? in der Bundesliga.

steffi: Wir hatten aber davor mit dem Spiel gegen Hoffenheim auch einen der höchsten Siege.

sebastian: Auch richtig.

steffi: Also nicht der höchste, aber einer, der unten auch auswärts, genau.

sebastian: Der höchste war 6 zu 1 auf Schalke.

steffi: Ah, okay, sehr schön, das hatte ich schon verdrängt. Aber das war noch in die Bundesliga.

sebastian: Doch, doch.

steffi: Ja? Wann war das?

sebastian: Zweite Saison.

steffi: Ach hey, meine Dächtnis, meine Dächtnis. Und wir haben immer wieder auch so,

steffi: Ausschläge, wirklich heftige Ausschläge in beide Richtungen gehabt.

steffi: Ich kann mich auch erinnern an den Saisonauftrag noch mit Bo Svensson,

steffi: wo wir alle schon wieder innerlich am Jubeln waren.

steffi: Wir haben andererseits auch wieder diesen Kurzvorabstieg und wir haben auch diese,

steffi: Aufbaugegner seien Dingen, die sich vor allem diese Bochum quasi aufrichten,

steffi: was mich immer noch von allen Sachen am meisten stört.

steffi: Also es war so wenig Konstanz drin, sondern dass ich immer noch nicht sagen

steffi: kann, was ist denn das jetzt für eine Saison? Taumeln wir nach unten?

steffi: Rutschen wir versehentlich nach oben? Fallen wir raus aus dem Saison? Was bitte ist da los?

steffi: Und du kennst halt für all diese Ausschläge und Bewegungen und Dinge,

steffi: die da so passieren, so Phrasen.

steffi: Und ich glaube, damit könnte man auch schon wieder ein Stollenbrett für sich

steffi: füllen mit allem, was der Fußball so hergibt.

sebastian: Ja, also man könnte auf jeden Fall sehr auf Bingo rufen, wenn man halt diese

sebastian: Situation irgendwie so nimmt.

sebastian: Also was jetzt die Saison so alles passiert ist, da würde ich dir auch recht geben.

sebastian: Ansonsten gibt es ja immer noch diese Sehnsucht und ich glaube,

sebastian: die ist nach der vergangenen Saison umso stärker und die ist auch jetzt noch

sebastian: da nach einer langweiligen Unionssaison.

steffi: Genau, das war tatsächlich, seit wir in der ersten Bundesliga spielen,

steffi: gar nicht hatten. Also null.

steffi: Also das ist das Einzige, was ich glaube ich noch nicht kennengelernt habe,

steffi: eine langweilige Erstligasaison.

sebastian: So Augsburg halt, ne?

steffi: Das haben wir bis jetzt, genau, so was wie Augsburg finde ich eigentlich als

steffi: mentale Verfasstheit total wünschenswert.

sebastian: Liegt auch daran, dass der Rest so im Leben auch ein bisschen anstrengend ist

sebastian: gerade, aber ja, würde ich auch sagen.

sebastian: Du hattest dann so eine Frage gestellt, Steffi?

steffi: Die würde ich auch gerne nochmal wiederholen. Nachdem die Katze fast deine Hausaufgaben

steffi: gefressen hätte, ich habe versucht den Zettel auf ihr abzulegen, fand sie nicht so gut.

steffi: Ja, mich hat eigentlich, und ich kann mir das auch immer noch nicht erklären,

steffi: mich hat die Wunder, dass wir halt mit diesen zwei Gesichtern auftreten,

steffi: dass wir manchmal Spiele haben, die wir offensichtlich total im Griff haben,

steffi: die super gut für Union funktionieren und welche, wo überhaupt kein Rankommen ist.

steffi: Und ich kann das mir insofern nicht erklären, als dass ich nicht,

steffi: also da sind zum Beispiel, wie dieses Spiel gegen Hoffenheim,

steffi: Spiele dabei, wo ich sage, das ist jetzt irgendwie kein richtig schlechter Gegner.

steffi: Und dafür siehst du dann aber gegen St. Pauli und Bochum und Dortmund irgendwie total komisch aus.

steffi: Also es ist jetzt so, dass ich nicht sagen kann, gegen starke Mannschaften spielen

steffi: wir immer so und gegen schwächere Mannschaften spielen wir immer so.

steffi: Also das ist halt voll kein Muster, das ich mir irgendwie gut erklären kann.

sebastian: Das ist bei Union Gegner unabhängig.

steffi: Genau, das meine ich. Und das ist das, was ich daran so tatsächlich schwierig

steffi: zu fassen finde, weil ich immer nicht so genau sagen kann oder weil mir immer

steffi: noch nicht klar ist, was sind denn die Spiele...

steffi: Bei denen wir, also eigentlich vor allen Dingen Ditte, die uns so wahnsinnig

steffi: schlecht aussehen lassen.

steffi: Also welche Stellschraube ist da kaputt?

steffi: Weil irgendwas scheint ja irgendwie dazu zu führen, dass irgendwie Zweikämpfe

steffi: nicht richtig stattfinden, an anderen Tagen aber schon.

steffi: dass Sachen ungenau gespielt werden, an anderen aber schon.

steffi: Und das sind so Schwankungen. Und ich würde die nicht mal Formschwankungen nennen,

steffi: weil ich habe nicht das Gefühl, dass weniger gearbeitet wird oder so,

steffi: sondern nur, dass irgendwie nichts passt.

steffi: Und das finde ich total rätselhaft, ehrlich gesagt.

sebastian: Ich würde dazu sagen, das hilft jetzt natürlich nicht, weil es gibt keine einfache Antwort darauf.

steffi: Schade, ich hätte gedacht, immer wenn Rani Khedira gerade nicht kann,

steffi: spielen wir schlecht oder so.

steffi: Oder Kevin Vogt fehlt, Abwehr kaputt.

sebastian: Ich hätte jetzt beinahe gesagt, hättest du Alice Weidel gefragt,

sebastian: die würde bestimmt eine einfache Antwort darauf haben, aber ich würde sagen,

sebastian: das ist ein komplexes Thema hier.

sebastian: Und deswegen, was du gesagt hast, Steffi, darf ich erstmal so auch den Finger

sebastian: drauflegen, ist, dass eine Stärke von Union besteht darin, Intensität in ein

sebastian: Spiel zu bekommen, den Gegner in Zweikämpfe zu verwickeln.

sebastian: So, ob man das jetzt prinzipiell immer beim Fußball für die beste Variante hält

sebastian: oder nicht, ist völlig egal.

sebastian: Das ist das, wo dieses Team eigentlich seine Stärken hat.

sebastian: Und es fällt halt auf, wenn das nicht passiert, dass man nicht auf andere Sachen zurückgreifen kann.

sebastian: Das heißt, eigentlich muss so eine Unionmannschaft, so wie sie aktuell aufgestellt ist,

sebastian: versuchen, den Gegner in Zweikämpfe zu verwickeln, ein intensives Spiel herzustellen

sebastian: oder wie wir es in den ersten ein, zwei Bundesligasaisons gesagt haben,

sebastian: den Gegner auf unser Niveau runterziehen.

steffi: Ja, von mir aus, ja, in der Tat, war so.

sebastian: Das ist ja das, was gegen Dortmund nicht geklappt hat, weil wenn der Gegner

sebastian: zum Beispiel den Ball zirkulieren lassen kann, dann läufst du halt nur hinterher,

sebastian: und wenn du dann aber vom Mindset nicht auf Totalverteidigung aus bist,

sebastian: dann ist halt, also wenn nicht alle immer hinterherlaufen, dann funktioniert

sebastian: es dann nämlich auch nicht.

sebastian: Weil das kannst du auch machen, du kannst auch nur hinterherlaufen und kannst

sebastian: nur auf Verteidigung gehen und so weiter und so fort.

sebastian: Da steht aber Steffen Baumgart tatsächlich nicht für.

sebastian: Und der andere Punkt, weshalb es manchmal so murksig aussieht, ist,

sebastian: dass Union die Idee, gerade dann in der zweiten Hälfte der ersten Saisonhälfte

sebastian: quasi, also quasi im zweiten Hälfte,

sebastian: Ende der Hinrunde, da ist Union sehr viel die Idee, wie man nach vorne spielen

sebastian: möchte, abhandengekommen.

steffi: Ja, das ist auch was, was ich bisher nicht irgendwie so.

sebastian: Und da haben sich immer mal jetzt so Lichtblicke gezeigt, aber es ist nicht

sebastian: so, dass das jetzt einer stringenten, also das, ich hätte gesagt,

sebastian: stringenten Idee folgt, das ist vielleicht auch falsch gesagt,

sebastian: sondern dass man das komplett so umsetzt und dass man weiß, okay, die kommen da rein.

sebastian: Andere Teams, auch die schlechter dastehen als Union oder gleich dort stehen

sebastian: wie Union, die verfolgen das nach meinem Dafürhalten besser,

sebastian: sind aber entweder individuell nicht so stark besetzt oder haben andere Themen.

sebastian: Aber da sieht das so aus, als ob es da so ein System gibt, was die Mannschaft

sebastian: halt auch spielen kann konsequent und mal klappt es, mal klappt es nicht,

sebastian: aber sie versuchen halt auf einen gewissen Weg zum Tor zu kommen.

sebastian: Bei Union gibt es das mal in Ansätzen, aber wenn ich jetzt gegen Dortmund,

sebastian: habe ich so ein, zwei Mal gesehen, wo dann versucht wurde, aus dem eigenen Verteidigungsdrittel

sebastian: Richtung Mittelfeld zu dribbeln.

sebastian: Und ich habe gesagt, sag mal, was ist denn mit euch nicht richtig?

steffi: Aber das würde im Prinzip, also wenn ich knapp zusammenfassen sollte,

steffi: würde ich sagen, dein Lösungsansatz lautet erstmal alles tot verteidigen.

sebastian: Ja, aber das ist ja der Lösungsansatz für Mannschaften, die nicht absteigen wollen.

steffi: Ja, und ich hätte gehofft, wir sind eine Mannschaft, die nicht absteigen kann.

sebastian: Ja, dann holst du aber nicht Steffen Baumgart als Trainer. Also das wirst du

sebastian: mit Steffen Baumgart nicht bekommen.

sebastian: Das war der ursprüngliche Punkt, weshalb ich gesagt hatte, die Antwort auf die

sebastian: Fragen, die Union sportlich stellt.

sebastian: Das kann klappen zwar, aber eigentlich ist Steffen Baumgart nicht die Antwort

sebastian: auf die Fragen, die Unionskader eigentlich sich stellt gerade.

steffi: Das bedeutet, du müsstest in dem Fall Steffen Baumgart eine andere Offensive

steffi: zur Verfügung stellen, weil das ist womit erarbeitet.

sebastian: Nö, würde ich jetzt nicht sagen, sondern ich würde es einfach erstmal vom Trainer

sebastian: unabhängig betrachten, weil der Trainer ist pragmatisch genug,

sebastian: auch jetzt Steffen Baumgart oder der andere, erfolgreich sein zu wollen.

steffi: Ja gut, das denke ich ja immer. Also ja, davon geht grundsätzlich aus.

sebastian: Und da geht man halt auch über die Sachen hinweg, wie man sonst selber gerne

sebastian: spielen würde. Also deswegen glaube ich nicht,

sebastian: was ich, also ich habe ja auch gesagt, es gibt ja nicht diesen einen Weg.

sebastian: Also die Mannschaft ist an sich aktuell,

sebastian: Quasi nach den ersten paar Spieltagen, sechs, sieben, acht, neun Spieltagen,

sebastian: ab dann ging es so weg, fehlt denen irgendwie der Sinn, wie sie Fußball spielen wollen.

steffi: Ja, irgendwas Verlässliches.

sebastian: Naja, so dass die gesamte Mannschaft diesen Weg geht.

sebastian: Und deswegen klappt das manchmal, weil sie manchmal diesen Gleichklang finden

sebastian: und auch diese Intensität und diese Wachsamkeit, dieses solidarische Verteidigen.

sebastian: Ich bringe jetzt die ganze Zeit immer dieses Urs Fischer-Vokabular,

sebastian: das ist gar nicht so meine Absicht, aber was ich damit meine ist.

steffi: Das sind ja die Dinge, die man sieht, das funktioniert.

sebastian: Diese Mannschaft ist halt so. Und wenn dann aber angefangen wird,

sebastian: deswegen habe ich das vorhin gesagt, im eigenen Verteidigungsdrittel zu dribbeln,

sebastian: Und du verlierst dann den Ball, dann ist ja auch hinten alles offen.

sebastian: Das sind dann halt so Sachen, wo ich sage, kannst du machen,

sebastian: wird aber nicht erfolgreich sein, so wirst du auch in der Bundesliga nicht erfolgreich sein.

sebastian: Und man könnte natürlich jetzt noch so Sachen sagen, ja, Union zeichnet normalerweise

sebastian: eine gute Strafraumverteidigung aus und das geht mit Dreier- oder Viererkette

sebastian: irgendwie so oder so gut.

sebastian: Ich bin da so ein bisschen, ich habe das hier so bei uns in den Notizen genannt,

sebastian: Baumgartshassthema. Viererkette, versus Fünferkette.

steffi: Das kann ich auch nachvollziehen übrigens, weil das eigentlich an der Frage vorbei geht.

sebastian: Ja und nein. Also ich gebe Steffen Baumgart eigentlich recht,

sebastian: prinzipiell, dass es egal ist, ob du mit Vier- oder Fünferkette spielst. Erstens, weil,

sebastian: es situativ im Spiel, je nachdem wie Ballbesitz gerade verläuft,

sebastian: unterschiedlich sein kann.

sebastian: Das ist jetzt auch nicht immer alles so astrein sauber zu trennen.

sebastian: Aber weil es vor allem auf die Umsetzung ankommt. Das ist das, worauf Baumgart so...

steffi: Aber das ist ja, was er auch sagt.

sebastian: Ja, das sagt er auch. Aber was du natürlich gleichzeitig und deswegen sage ich

sebastian: halt, ist natürlich klar, dass du als Trainer, der das dann macht, das sagst.

sebastian: Und dann hast du aber natürlich trotzdem Themen, wo ich sage,

sebastian: dass in der Viererkette Räume offen sind, Abstände da sind, die du logischerweise

sebastian: in einer Dreier- respektive Fünferkette so nicht hast und dann frage ich halt so,

sebastian: muss er das jetzt nicht gestopft bekommen?

sebastian: Und da würde ich halt auch sagen, würde ich es auch nicht an Drei- oder Fünferkette

sebastian: festmachen, sondern würde ich halt sagen,

sebastian: er ist ja jetzt schon lang genug Trainer, Union ist jetzt nicht mit Dreifachbelastung,

sebastian: DFB-Pokal, Europapokal irgendwie so permanent am Hin- und Herreißen,

sebastian: sondern man kann ja auch trainieren.

steffi: Machen sie ja auch.

sebastian: Und die Spieler können ja Dreier- und Viererkette spielen.

sebastian: Das ist ja jetzt auch für Spieler jetzt nichts so ein Ding, wo sie so wahnsinnig drauf festgelegt sind.

sebastian: Gibt, glaube ich, so ein, zwei Spieler, wo es vielleicht ein bisschen stärker

sebastian: ist, also Kevin Vogt, aber der spielt ja jetzt auch gerade nicht.

sebastian: Aber an sich müssen die da können und deswegen würde ich dann halt doch sagen,

sebastian: Trainer, wenn du Viererkette spielen lässt, muss deine Mannschaft halt auch

sebastian: die Abstände und die Abläufe kennen.

sebastian: Dann muss es halt möglich sein, dass die vier da hinten nicht alleine stehen,

sebastian: sondern dass halt auch der Außenstürmer oder wie auch immer,

sebastian: da halt dass die dann halt auch Mitte laufen.

sebastian: Also die auf den Außen, dass sie unterstützen.

sebastian: Und Und dass aber auch dann die Halbräume nicht so aufgemacht werden,

sebastian: dass man da einfach durchspielen kann.

sebastian: Also das besonders krass fand ich es dann, also deswegen bei dem Dortmund-Spiel

sebastian: würde ich da jetzt so ein bisschen weggehen von diesen Situationen,

sebastian: weil sich das da auch prinzipiell aufgelöst hatte.

sebastian: Aber bei dem Gladbach-Spiel in der vergangenen Woche war es ja so,

sebastian: dass Union eigentlich...

sebastian: da eine Überzahl hatte in den Situationen, in denen Gladbach erst die Tore geschossen hatte.

sebastian: Aber die Überzahl war irgendwie im Raum, aber nicht am Mann.

sebastian: Das heißt, Gladbach konnte sich da dem Ball trotzdem zuspielen.

sebastian: Und da dachte ich halt, das sind dann halt Abstimmungsthemen und die musst du

sebastian: als Trainer dann halt auch vermitteln können.

sebastian: Deswegen würde ich sagen, ob drei oder vier Kette, würde ich Steffen Baumgart recht geben, ist egal.

sebastian: aber als Trainer ist er dafür verantwortlich, dass das, was er spielen lässt,

sebastian: halt auch funktioniert mit der Mannschaft.

steffi: Ja, klar.

sebastian: So, und da sehe ich ehrlich gesagt wenig Punkte, dass sich da irgendwie eine

sebastian: Entwicklung breit gemacht hat.

sebastian: Jetzt könnte man bösartig sagen, weil jetzt irgendwie mit diesen sechs Toren

sebastian: auch die Tordifferenz so ein bisschen komisch geworden ist.

sebastian: ja, Baumgart hat vorne nicht so viel gebracht, aber hinten ist es ja auch schlecht.

sebastian: So einfach ist es ja. So einfach ist es jetzt auch nicht. Das ist mir auch zu

sebastian: billig, ehrlich gesagt.

steffi: Ja, halte ich auch für Quatsch.

sebastian: Und ich finde auch, also dieser Fokus auf den Trainer wäre halt bei mir nochmal

sebastian: auf die Umsetzung der Sachen, der Mannschaft.

sebastian: Und da könnte man natürlich sagen, pragmatisch wäre etwas zu spielen,

sebastian: was der Mannschaft Sicherheit gibt, wo sie sich wohl fühlt.

steffi: Ja.

sebastian: Aber das ist eine sehr krasse Außensicht. Weil Sicherheit kriegst du halt auch durch Tore schießen.

steffi: Ja, und das ist glaube ich der Steffen Baumgart Weg.

sebastian: Also, so, naja, deswegen, da kann man jetzt wirklich sich trefflich streiten,

sebastian: wird nie zu einem Ergebnis kommen.

sebastian: Für mich steht erstmal fest, nach

sebastian: diesem 0 zu 6, das ist weder besser noch schlechter als die Woche davor.

steffi: Ja, die Zahlen sind nur dramatischer.

sebastian: Ja, das ist eine hohe Zahl, aber irgendwie, also dieses Unentschieden gegen

sebastian: Bochum zu Hause hat mich viel mehr genervt.

sebastian: Oder diese Niederlage in Bremen oder jetzt auch bei St. Pauli.

sebastian: Das sind Sachen, die haben mich so viel mehr genervt als jetzt dieses 0 zu 6.

sebastian: Weil es halt so, Union war letzten Endes chancenlos, sie haben Begleitschutz

sebastian: gegeben den Dortmundern und haben einfach dafür gesorgt, dass die Dortmunder

sebastian: eine richtig schöne Geschichte zu erzählen haben, dass sie sich alle in den Armen liegen können.

sebastian: Aber letzten Endes war Union nur der Welpe, der irgendwie den irgendeiner Meute

sebastian: zum Fraß vorgeworfen wurde, wo du halt sagen musst, ja ganz hervorragend,

sebastian: es ist ein hilfloser, blinder Welpe gewesen.

steffi: Oh Gott, wir waren nicht Frühstück.

sebastian: Ja, aber echt. Die mussten ja nichts machen. Die haben sich das ja nicht erkämpft.

steffi: Tiermetaphern sind übrigens fast genauso schlimm wie Fahrzeugmetaphern.

sebastian: Das war der Welpe, der vor einem Dorf mit Elfer gefahren wurde.

sebastian: Ihr wisst ja, wie ich meine.

steffi: Keine Tiere im Stadion.

sebastian: Genau. Für mich die spannendere Frage ist ja eigentlich.

steffi: Du bist damit in der gleichen Situation, in der du warst vor Hoffenheim letzten Endes.

steffi: Du hast jetzt halt plötzlich wieder richtig, richtig Druck abliefern zu müssen

steffi: und ich bin mir nicht sicher, wie gut Union mit Druck umgehen kann.

sebastian: Ich schon, nicht in dieser Saison.

sebastian: Also gar nicht.

steffi: Naja, ich habe da auch noch nichts überzeugt mit gesehen.

sebastian: Und bei mich ist die spannendere Frage, wenn man so ein Fazit zieht,

sebastian: sind wir jetzt schon wieder in einer Krise?

steffi: Dafür ist noch zu viel Saison übrig und zu viel möglich.

sebastian: Naja, die Saison ist auch vorher übrig gewesen und wir waren in einer Krise.

steffi: Ja, aber dann haben wir zwischendurch mal ein bisschen auch gewonnen und gepunktet.

sebastian: Und einen Trainer gewechselt.

steffi: Und einen Trainer gewechselt. wir haben an allen möglichen Stellschrauben geschraubt und gestellt.

sebastian: Nein, nicht an allen möglichen.

steffi: An vielen möglichen, ja.

steffi: Ehrlich gesagt, ich kann das nie beantworten. Das ist wieder die Sache mit dem Bingo.

sebastian: Ich sage das, was ich vorher,

sebastian: Ende des vergangenen Jahres gesagt habe. Da habe ich gesagt,

sebastian: nö, ist keine Krise. Ist keine Krise.

sebastian: Erst wenn wir gegen Bochum nicht gewinnen, wird es eine.

sebastian: Und jetzt würde ich halt sagen, Nö, ist jetzt auch noch keine Krise in dem Sinne,

sebastian: weil vier Siege, ich müsste jetzt nachgucken, wie viele Spiele noch da sind, aber es sind genug,

sebastian: das ist immer noch drin, da locker vier Siege, also locker, aber einfach vier

sebastian: Siege einzufahren und dann den Klassenerhalt zu feiern.

steffi: Ja, das war das meine.

sebastian: Aber der Punkt oder das Entscheidende ist, Union muss wieder punkten und die

sebastian: müssen verdammt nochmal irgendeine Art von Konstanz in ihre Leistungen bringen.

sebastian: Und da rede ich jetzt gar nicht in die Ergebnisse.

sebastian: Ich rede wirklich konstant in den Leistungen.

steffi: Ich weiß, was du meinst.

sebastian: Das ist ja sagenhaft. Weil ich fand zum Beispiel, ich habe jetzt ein bisschen

sebastian: reingeguckt, was Bochum in Wolfsburg gemacht hat oder St.

sebastian: Pauli bei Mainz. die waren jetzt nicht super erfolgreich damit, aber die waren gut.

steffi: Und das hat lange keiner mehr über uns gesagt.

sebastian: Ja, wenn wir verloren haben, war es meistens korrekt, dass wir verloren haben.

steffi: Ja.

sebastian: Das war selten unglücklich.

steffi: Das ist absolut richtig.

sebastian: Und jetzt bei dem 06 brauchen wir über glücklich und unglücklich auch nicht reden.

steffi: Ja, wir haben unsere Niederlagen uns auch redlich verdient, auf jeden Fall.

steffi: Doch, kann man schon so sagen.

steffi: Da hat auch niemand gesagt, oh, der Schiedsrichter. Nee, nee,

steffi: das waren wir schon selbst.

sebastian: Also so, wie du es jetzt gesagt hast, Steffi, Kiel wird jetzt wieder ein Druckspiel.

steffi: Genau, das wird wieder ein Gradmesser. Das wird ein richtiges Druckspiel.

sebastian: Weil es auch noch schön am Sonntag ist und nicht am Samstag.

steffi: Ja.

sebastian: Das heißt, man guckt dann schon mal hin, wie die anderen gespielt haben.

steffi: Ja, man weiß dann auch schon, wo man steht und raus muss.

sebastian: Ja. Und ob Bochum ein, da auch punktemissig ein bisschen auf den Sack geht oder

sebastian: nur bei irgendwelchen Verhandlungen.

sebastian: und dann ist eine Sache, dann wirft der Spielplan jetzt auch wieder diese Brocken

sebastian: hin an denen ja letzten Endes Bo Svensson gescheitert ist und ich muss mal nochmal

sebastian: so rüber wechseln, bei uns im Chat hatte,

sebastian: jemand Mürmsken glaube ich da so schön aufgedröstet was Phase ist.

steffi: Das kann ich gerade nicht wissen. Ich weiß, was du suchst. Ich habe es gefunden.

sebastian: Also, aufgedröselt. Die nächsten sieben Spieltage sind übrigens gegen den Tabellen

sebastian: Ersten, Tabellen Zweiten, Dritten, Vierten.

sebastian: Dann hat er zwei Leerzeilen gelassen.

sebastian: Tabellen Siebten, Tabellen Achten, dann ganz viele Leerzeilen und Kiel.

sebastian: Es heißt, da muss jetzt einfach mal ein bisschen was passieren.

steffi: Ja. Aber, ich sag mal so, ist jetzt nicht so, dass wir zwangsläufig gegen Bayern

steffi: München punkten werden.

sebastian: Wer sagt denn das nicht?

steffi: Ja, ja.

sebastian: Also erstmal Heimspiele wieder erfolgreich gestalten. Auch das würde schon reichen.

steffi: Ja.

sebastian: Das ist so ein Punkt, so ein bisschen Rückbesinnung auf ein paar Stärken und

sebastian: ansonsten gilt das, was wir die ganze Zeit und wiederholen wir uns.

sebastian: Im Sommer musste da nochmal schön durchfeudeln, irgendwie insgesamt.

sebastian: Und das überlasse ich dann gerne. Da braucht niemand irgendwelche schlauen Ratschläge von mir.

sebastian: Aber dass das, was da gerade so passiert, auch in der Mannschaft,

sebastian: dass das alles nicht so rund ist,

sebastian: Auch in der Zusammenstellung. Das ist ja offensichtlich. Das ist auch etwas,

sebastian: wofür Steffen Baumgart auch nichts kann.

sebastian: Deswegen würde ich gerne Steffen Baumgart aus ein paar Sachen so rauslassen.

sebastian: Sein Punkt ist, mit dieser Mannschaft jetzt zu arbeiten, vier Siege zu holen,

sebastian: zu gucken, dass man eine Konstanz reinbekommt und wenn er vier Kette spielen

sebastian: lassen möchte, dann halt schauen, dass sie das halt auch hinkriegen.

sebastian: Dafür haben sie Training fertig.

steffi: Ja.

sebastian: Also deswegen Krise, nö. Verzweiflung auch nicht.

steffi: Aber auch keine überbordende Freude. Also Optimismus auch ganz dünn. Ganz dünn.

sebastian: Ja, Optimismus. Ich habe mir vorgenommen, einfach mich nicht mehr so von den

sebastian: Ergebnissen so treiben zu lassen.

steffi: Ich wünschte, ich hätte diese Fähigkeit. Ich habe sie nicht.

steffi: Mich macht das wirklich fertig.

steffi: Und ja, mir haut auch so eine 6-0-Niederlage richtig in den Magen.

sebastian: Wollen wir noch über was anderes reden. Es gab ja nicht nur eine 0 zu 6 Niederlage,

sebastian: es gab ja auch noch eine 1 zu 4 Niederlage in der Woche.

steffi: Ja, wenn denn richtig. Die Frauen allerdings haben getestet.

steffi: Die haben gegen Viktoria getestet.

steffi: Ich habe das Spiel leider nicht sehen können.

sebastian: Nö, da hättest du ja auch auf der Anlage Trainingszentrum Oberspray sein müssen.

steffi: Ja, wäre ich auch hingegangen, aber ich musste möglicherweise arbeiten.

sebastian: Ja, also vielleicht so ein bisschen erstmal gibt eine super Zusammenfassung,

sebastian: also nicht super Zusammenfassung, also als Update mit so ein paar Spielszenen

sebastian: bei FTV kann man sich angucken,

sebastian: gibt da O-Töne von Jennifer Zietz und Aileen Pöse,

sebastian: Erstmals Gute, Abu hat ein Tor geschossen.

steffi: Ja, sehr schön.

sebastian: Union hat 1-0 zur Halbzeit gegen Viktoria geführt. Warum die Testen?

sebastian: Klar, Länderspielpause, ein bisschen im Rhythmus bleiben, irgendwie einen Gegner

sebastian: haben, der einen auch fordert.

sebastian: Und vor allem, weil so viele Spielerinnen auch weg sind.

steffi: Deutschland und Finnland sind komplett, glaube ich, bei ihren Nationalteams.

sebastian: Ich habe das mir aufgeschrieben, damit ich es auch nicht verpasse.

sebastian: Also, klar, Atanasia Moraito und Eleni Markou sind für Griechenland unterwegs.

steffi: Genau.

sebastian: Corinna Janisch für Slowenien, Fatma Schaka für Türkei.

steffi: Die hatte ich bitte vergessen.

sebastian: Ida Heikinen ist bei der finnischen U19. Auch richtig.

sebastian: Eli Cero ist bei finnischen U23. War aber beim Test gegen Viktoria dabei.

sebastian: Ah, okay. Weil die haben nur ein Spiel, nicht zwei Spiele. Und deswegen ist sie erst später hin.

steffi: Ah, okay, verstehe.

sebastian: Und die hat auch eine riesige Chance auf Ausgleich. Hat sie aber nicht gemacht.

sebastian: So, und Union hat dann im Prinzip in der, also ihr merkt jetzt erstmal,

sebastian: dass da einige auch Stammspielerinnen nicht dabei waren und in der Halbzeit

sebastian: haben sie auch gewechselt und haben dann auch Leute aus der,

sebastian: ich sag mal U23 spielen lassen.

sebastian: und dann ging es halt so, hat Viktoria-Chancen mehr genutzt als Union und deswegen dann dieses Ergebnis.

sebastian: Nur Youssef hatte ein Tor geschossen auch, das 4 zu 1 am Ende und bei U23 habe

sebastian: ich eine Nachricht bekommen und dass nämlich Vivian Stieber gespielt hat auch,

sebastian: also Union hat es auch gesagt, dass sie gespielt hat, das ist jetzt noch nicht so genau.

steffi: Der Teil war nicht die Nachricht?

sebastian: Der Teil war nicht die Nachricht, Marike Leitler war die andere,

sebastian: die auch gespielt hat, aber Vivian Stieber kommt von Rot-Weiß-Neuenhagen und

sebastian: hat dort bis zu der B-Jugend gespielt bei den Jungs,

sebastian: so lange wie sie durfte und so lange wie es körperlicher dann auch noch Sinn ergibt.

sebastian: Wenn ich das richtig gesehen habe, war sie auch das einzige Mädchen in der Mannschaft dann am Ende.

sebastian: Und die ist dann zur Union gewechselt. Und wäre cool, wenn solche Wege auch möglich sind.

sebastian: Also da den Weg, also Union hat ja da das Glück jetzt, also ihr wisst ja alle,

sebastian: es gibt keine A-Union bei Frauen.

sebastian: Und deswegen ist die U23 super wichtig, weil man sonst von der B-Jugend direkt

sebastian: in das Seniorenteam wechseln würde.

steffi: Also Senioren würde ich das nicht nennen. Du meinst das Profiteam.

sebastian: Ja, meine ich doch.

steffi: Sorry, bitte.

sebastian: Sagt man alte Frauen?

steffi: Das sind die, wenn die dann fertig sind mit Fußballspielen. Da noch,

steffi: hier hörst du zu den Senioren.

steffi: Das ist jetzt hier, wenn Tusche jetzt nochmal anfängt, Karriere zu machen.

steffi: Das sind dann die Senioren.

sebastian: Naja, okay.

steffi: Da kannst du irgendwann auch wieder im Müschteteam spielen.

sebastian: Ich möchte darüber jetzt nicht Fortklauberei machen. Also was ich meinte, ist halt zu den Profis.

steffi: Bei den Erwachsenen.

sebastian: Und von B-Jugend zu den Profis wäre krass.

steffi: Und der Abstand ist zu groß das kleine A-Jungen gibt.

sebastian: Liegt ja an verschiedenen Gründen, aber dann zumindest die U23,

sebastian: finde ich gut, also wenn es dann irgendwie vielleicht auch den Effekt hat,

sebastian: also die haben jetzt erstmalig für die Profis gespielt in einem Testspiel und

sebastian: mal sehen, ob es da irgendwie so diesen Weg gibt.

steffi: Ob es eine Durchlässigkeit gibt.

sebastian: Genau, also U23 spielt Regionalliga, ist halt den Aufstiegsschritt halt doch mitgemacht,

sebastian: aber es ist halt trotzdem Regionalliga mit den krassen sportlichen Unterschieden,

sebastian: die wir da in der vergangenen Saison auch gesehen haben.

steffi: Naja, und auch den Qualitätsunterschieden in den Anlagen, die du bespielen kannst

steffi: und all so Sachen und dem, was du so an Infrastruktur zur Verfügung stehen hast

steffi: und all diese Geschichten, da ist ja hier hört ja immer eine ganze Menge mehr dazu.

sebastian: Ich bin jedenfalls gespannt. So, die Frauen spielen am Wochenende in Weinberg.

sebastian: die männer zuhause gegen holstein kiel alles am sonntag wieder ki kamera versus alte festerei,

sebastian: Wird auf jeden Fall ein toller Sonntag.

steffi: Also es wird wieder viel geboten.

sebastian: Und ich bin ja so gespannt, ne? Bin ja so gespannt, was Steffen Baumgart und

sebastian: die Mannschaft unter der Woche da sich so vornehmen und machen.

steffi: Die haben sehr viel Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit,

steffi: oder? Meine Ekelesen zu haben. Und auch da, ey, meine Dechnis.

steffi: Vergiss das einfach. Vergiss einfach, dass ich dir gesagt habe.

sebastian: Dann sind wir durch.

steffi: Sind wir.

sebastian: Können uns jetzt noch über Club-WM, Datsun, Saudi-Arabien, Champions League unterhalten.

steffi: Ich möchte gerne mal wieder einen Podcast über die Männer haben gewonnen und

steffi: die Frauen haben gewonnen machen. Das wäre voll gut, wenn ihr uns so.

sebastian: Wie vor zwei Wochen.

steffi: So eine Vorlagen wirklich immer gerne genommen. Man muss auch was zum Freuen

steffi: haben, weil die Zeiten sind hart.

steffi: Ich lebe schon so, so schwer.

sebastian: Zitierst du gerade die Union-Hymne?

steffi: Ein bisschen. Ja, nein, vielleicht.

sebastian: Hart sind die Zeiten, aber da wird ja auch Zeit, dass das Team hart wird.

steffi: Genau.

sebastian: Na dann. Oh Mann. Okay, macht's gut.

sebastian: Und wir hören uns einfach nächste Woche nach einem hoffentlichen Sechs-Punkte-Wochenende.

steffi: Es wäre so schön. Ich nehme es gerne.

sebastian: Bis denn. Tschüss.

steffi: Ciao.

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