#601 - Ausverkauft und ausgetrunken

Shownotes

Wichtiger Hinweis: Yorbe Vertessen ist Belgier, auch wenn wir ihn in der Sendung als Niederländer bezeichnet haben.

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sebastian: Hallo und herzlich willkommen zum Textilvergehen. Ihr hört die 601.

sebastian: Ausgabe. Wir sind extrem gut gelaunt, weil wir hatten ein Sechs-Punkte-Wochenende.

steffi: Es war fantastisch.

sebastian: Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie sich das anfühlt.

sebastian: Und ich begrüße hier in der Kleinschorfheide Steffi, hallo.

steffi: Es ist sehr schön, neben dir zu sitzen, Sebastian. Hi.

sebastian: Danke. Und in Altklinike oder wie die KI beim Transkribieren letzte Woche geschrieben

sebastian: hat, Altkliniken. Nadine, hallo.

nadine: Herzlich willkommen aus der Klinik. Tag.

sebastian: Naja, wir sind Unioner, wir sind die Kranken. Da passt das dann auch.

sebastian: Wir sprechen über das Spiel des 1. FC Union beim HSV in der 2.

sebastian: Bundesliga. Da haben die Frauen 2 zu 1 gewonnen. Wir sprechen über die Männer

sebastian: in der Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim.

sebastian: Da haben die Männer 4 zu 0 gewonnen.

sebastian: und vielleicht sprechen wir noch ein bisschen über die Horst Held Masterclass dann am Ende.

sebastian: Seid ihr bereit?

steffi: Kann lossehen.

nadine: Ja, aber natürlich.

sebastian: Kurz, Newsblock. Die Frauen haben einen Trikotsponsor und die Männer noch nicht.

sebastian: Elaris ist insolvent, wenn ich das richtig so verstanden habe.

sebastian: Ich weiß gar nicht, ob das daran lag oder an anderen Sachen.

sebastian: Auf jeden Fall sind die sicher froh, wenn sie nicht mehr zahlen müssen oder

sebastian: sie können schon nicht mehr zahlen, was auch immer von beiden.

sebastian: und WISAC, ich kann es nicht aussprechen, ist der neue Sponsor.

nadine: Wir sagen dazu WISAC. Okay.

sebastian: Dann gibt es da jetzt jedenfalls nicht mehr Pro AF auf dem Trikot.

sebastian: Wer noch eins haben möchte, ich glaube, da muss man sich jetzt beilen in den

sebastian: jeweiligen Fanshops, was noch so rumhängt, was man kriegen kann mit Berlin oder Pro AF.

steffi: Ilaris, hast du übrigens recht, Vendek, ich habe es kurz für dich hier googelt,

steffi: das Rheinland-Pfälzische Unternehmen Ilaris, das sich auf den Import und Vertrieb

steffi: chinesischer Elektrofahrzeuge unter eigener Marke spezialisiert hat,

steffi: hat am vergangenen Montag Insolvenz angemeldet.

steffi: Nachricht ist vom 22. Januar 25.

sebastian: Ja, aber die waren ja schon eine Weile nicht mehr auf dem Trikot.

steffi: Ja.

sebastian: Und ich glaube, dem ging es auch vorher schon nicht mehr so gut.

sebastian: Und die Männer, das können wir ja kurz gleich sagen, wenn wir schon bei Hauptsponsor,

sebastian: Trikotsponsor sind, sollen nach dem Hoffenheim-Spiel, und das ist,

sebastian: wenn ich jetzt richtig auf den Zettel schaue, unverzüglich ab morgen,

sebastian: irgendwann in der Woche bekannt gegeben werden, dass sie auch einen Sponsor haben.

nadine: Ja, siehst du, hat Dirk Zingler sich auch nur versprochen, als er meinte zum

nadine: Heidenheim-Spiel, sondern er meinte eigentlich nach dem Hoffenheim-Spiel.

sebastian: Also ich meine, dass jemand aus Berlin die Dörfer in der Bundesliga verwechselt.

sebastian: Wer kann das Dirk Zingler nicht mehr verzeihen als wir, die wir mit Geografie

sebastian: auch nicht so viel im Hut haben?

nadine: Ja, eben.

sebastian: Also da sind wir auch sehr große Nicht-Geografen. Nadine, du warst in Hamburg.

nadine: Das ist korrekt, ja.

sebastian: Und zwar beim großen HSV. Du hast das quasi, ich sage jetzt einmal kurz,

sebastian: Männerstadion gesehen.

nadine: Ja. Ja, aber da habe ich dem Stadion den Rücken zugedreht.

sebastian: Genau, aus Protest. Aber ich habe mir aufgeschrieben, ausverkauft und ausgetrunken

sebastian: beim HSV. Nadine, Bericht.

nadine: Ja, also genau, das Spiel war direkt neben dem Volkspark auf dem Trainingsplatz vom HSV.

nadine: Also ich vermute mal auch, dass da wirklich die Männer trainieren.

nadine: Es war so ein Sportplatz, wo über die eine Seite, über die komplette Länge irgendwie

nadine: so drei, vier Stufen waren, wo man sich dann halt irgendwie...

nadine: bereitstellen konnte und das Spiel verfolgen konnte. 630 Leute,

nadine: 630 Tickets werden da verkauft auf diesem Gelände oder dürfen da verkauft werden auf dem Gelände.

nadine: War wie gesagt auch ausverkauft.

nadine: Kommt man da rauf auf diesen Sportplatz, man geht einfach nur durch so ein Zauntor

nadine: durch, wo dann ein paar Ordner gestanden haben.

nadine: Sprich, selbst wenn man kein Ticket gehabt hätte, was dann auch viele ausgenutzt

nadine: haben, hätte man das Spiel verfolgen können.

nadine: Und da der Volkspark ja auch nochmal so ein bisschen, Also bevor du ja überhaupt

nadine: in das Stadion kommst, musst du da ja schon Stufen hochlaufen.

nadine: Und da ist halt außenrum so ein kleiner Hang sozusagen, so ein kleines Hügelchen.

nadine: Da haben sich dann auch ein paar Leute noch niedergelassen, die wahrscheinlich

nadine: kurzfristig keine Tickets mehr bekommen hatten.

nadine: Und wenn du dann da halt auf diesem Trainingsplatz warst, haben sie irgendwie

nadine: ich glaube drei Dixi-Klos oder so hingestellt, zwei für Frauen,

nadine: eins für Männer und ein so ein kleiner Wagen, so ein Anhänger war dann da mit,

nadine: Getränke und Essensverkauf und das war dann schon so hier sind ganz schön viele

nadine: Unioner es gab ja auch einen Virusbus der gefahren ist,

nadine: und ihr habt hier diesen kleinen Wagen, das könnte sie jetzt spannend werden.

sebastian: Das ist so ein bisschen wie mit dem tschechischen Eurocity nach Prag fahren.

nadine: Naja, wie überall, wo wir sind. Olympiastadion, Conference League.

nadine: Also da war das Bier auch leer.

nadine: Und das war halt echt so, naja, gucken wir mal, wie sie es hinkriegen.

nadine: Und ich hatte schon so flapsig und arrogant gesagt, naja, in der Halbzeit ist

nadine: dann wieder das Bier leer. Gucken wir mal.

nadine: Es hieß dann wohl, dass die schon direkt erstmal wieder nachgeordert haben.

nadine: Und kurz vor Spielende hieß es dann irgendwann, ja, nee, also ich wollte mir

nadine: dann nochmal ein Bier holen und dann war so, ja, nee, würde ich dir gerne geben,

nadine: habe ich aber nicht mehr.

nadine: Also, ja, okay, cool, kennen wir, ist ein Klassiker.

nadine: Aber ansonsten super nett, die Verkäufer da auch super schnell gewesen.

nadine: Vegane Bratwurst war mit dem Angebot, da musste man ein bisschen grinsen.

sebastian: Hat das Ding da eine in der Hand gehabt?

nadine: Wir haben überlegt, ob wir eine kaufen.

nadine: Aber ich glaube, damit kann man ihn zum einen nicht so ärgern und zum anderen

nadine: ist das ja auch so ein toter Witz mittlerweile.

nadine: Deswegen, ja, wir mussten halt einfach ein bisschen grinsen,

nadine: als wir es gelesen haben und gesagt haben, hui, guck mal hier,

nadine: vegane Bratwurst, ha ha ha.

nadine: Und dann, wie du ja gerade schon gesagt hast, kam ja Dirk Zingler dann auch

nadine: vorbei, der hat dann auch gesagt so,

nadine: Hoffenheim, Hamburg ist auch schön.

nadine: Genau. Ja, das so zu dem draußen rum, also es war dann auch, ich glaube,

nadine: keine Ahnung, ich bin im Schätzen immer ganz, ganz schlecht,

nadine: aber ich würde mal behaupten, mindestens die Hälfte Unioner von den Zuschauern

nadine: hat sich dann auch ganz lustig so aufgeteilt, dass wirklich auf der einen Spielfeldhälfte

nadine: am Rand die Unioner waren, auf der anderen die HSV-Fans.

nadine: Aber auch da alles total entspannt, total friedlich, wie es halt beim Frauenfußball eigentlich immer ist.

sebastian: Ja, und euch ging es gut? Weil uns vor den Endgeräten ging es ja nicht so gut.

steffi: Wir wurden schwindelig gespielt.

sebastian: Aber ohne, das hatte mit dem Spielgeschehen selber nicht so viel zu tun.

steffi: Nee.

sebastian: Die Kamera, wir haben uns ja öfter schon über diese sporttotal,

sebastian: ich sag mal in Anführungszeichen KI-Kamera ausgelassen.

steffi: Und was soll ich sagen? Sie haben sie verschlechtert.

sebastian: Ja, das war jetzt nicht, ich sag mal, es war jetzt nicht so gut.

nadine: Ja, wir hatten das ja im Slack gelesen, wo ihr das schon geschrieben habt.

nadine: Wir hatten irgendwann einen Ball in der Hand. Wir haben kurz überlegt,

nadine: ob wir den benutzen und ab und zu mal hochwerfen und dann einfach ein Sebastian-Fiebrich,

nadine: Sprechchor oder so zulegen.

steffi: Mit der alten KI hätte das auch funktioniert? hat das Ding immer einen Ball

steffi: gesucht. Jetzt macht es nichts davon.

nadine: Vorteil wäre gewesen, wir standen in der Höhe der Mittellinie.

nadine: Also ihr hättet ein bisschen mehr vom Spielfeld gesehen.

sebastian: Also für die Leute, die es nicht gesehen haben. Ich gebe mal ganz kurz,

sebastian: die Kamera war so ein bisschen hochpostiert. Das heißt, die hatte sowieso dann

sebastian: halt so einen tiefen Schwenk nach unten.

steffi: Ja.

sebastian: Und es soll ja immer eine Kamera und die soll eigentlich mal dorthin gehen, wo der Ball ist.

sebastian: Hat immer das Problem, dass wenn der Ball halt hoch in der Luft ist,

sebastian: sie dann nicht sieht, dass der Ball trotzdem auf dem Spielfeld ist.

sebastian: Weil Spielfeld, Ball hoch in der Luft oder so.

sebastian: Und wenn Leute Fahnen schwenken, vor allem weiße Fahnen oder irgendwas mit weiß

sebastian: drin, HSV-Raute, keine Ahnung. Eventuell ein Problem.

sebastian: Möglicherweise weiße Turnschuhe von Torhüterinnen auch ein Problem.

sebastian: Oder einfach Bälle, die an der Seitenauslinie liegen.

sebastian: Und der Ball, also der Platz in Hamburg, war ja in einem sagenhaft schlechten Zustand.

sebastian: Und da war die Torauslinie jetzt auch nicht immer so gut zu erkennen.

sebastian: Vor lauter Sand oder was auch immer sie da drauf gekippt haben.

sebastian: Und das in der Kombi führte halt dazu, dass Union, die in der ersten Halbzeit

sebastian: von links nach rechts aus Kamerasicht gespielt haben,

sebastian: immer wenn sie im Angriff waren, schwenkte die Kamera dann entweder zu Kara

sebastian: Bösel aufs Tor oder auf den Mittelkreis.

steffi: Wir lieben Kara Bösel, aber wir hätten ja noch mehr vom Spiel gesehen, sagen wir mal.

nadine: Schön.

sebastian: Ich will nur sagen, ich weiß, dass dieser Service uns de facto nichts kostet als Geld.

sebastian: Aber er halt auch nicht viel mehr wert.

nadine: Wir haben

nadine: es ja schon ein paar mal gesagt es ist halt echt ja wir

nadine: lachen halt drüber aber es ist halt echt nicht fair

nadine: den den anderen sportarten gegenüber

nadine: wo sowas besser übertragen wird und auch nicht fair den spielerinnen gegenüber

nadine: dass man sagt kommen wir übertragen euer spiel und eure fans können euch irgendwie

nadine: verfolgen und dann sehen wir halt die ganze Zeit nur die Torhüterin von irgendeiner

nadine: Mannschaft oder das Ballkind.

nadine: Das ist super nett, aber es kann ja nicht wahr sein, dass man zweite Bundesliga-Fußball,

nadine: nur live vor Ort verfolgen kann, weil man es sonst nicht sehen kann.

nadine: Das kann ja irgendwie, also es geht so einfach nicht.

nadine: Das ist scheiße, ja, es kostet alles Geld, aber hey, vielleicht auch einfach

nadine: mal ein bisschen Geld in Sportarten von Frauen investieren. Das ist eigentlich nicht zu viel verlangt.

nadine: Kann man bei den Männern abzwacken, kriegt man bestimmt hin.

steffi: Hilfreich war tatsächlich an der Stelle der Kommentator, der aber teilweise

steffi: auch nicht alles gesehen hat.

steffi: Also weil der, glaube ich, genauso relativ eingeschränkte Sicht hatte,

steffi: Aber ich konnte sozusagen dem Audiokommentar mehr entnehmen als dem Kamerabild.

steffi: Und das ist schon ziemlich abgefahrener Quatsch.

sebastian: Ja, wir haben ja in der ersten Halbzeit gar nicht mehr so oft dahin geguckt,

sebastian: weil uns ja echt wirklich übel geworden ist. Also es war nicht zu sehen richtig gut.

sebastian: Aber der Kommentar war dann halt, war dann wie Sportschau im Radio.

sebastian: Aber zwei Sachen, die wirklich nochmal genervt haben. Ich meine,

sebastian: ich weiß es ja mittlerweile.

sebastian: Die stellen die Uhr nicht auf 0 zurück nach der ersten Halbzeit,

sebastian: sondern wenn die erste Halbzeit bis zur 48.

sebastian: Minute geht, dann fängt die zweite Halbzeit mit der 49. Minute an.

sebastian: Und weiß ich mittlerweile, deswegen setze ich mir für die zweite Halbzeit immer schon die Stoppuhr.

sebastian: Eigentlich auch für die erste, weil sie auch nicht immer mit Anpfiff starten.

sebastian: Und deswegen war ich relativ entspannt, als 95. Minute angezeigt wurde,

sebastian: weil ich dachte, es ist ja noch nicht immer die 90.

sebastian: können jetzt hier noch ein bisschen entspannt bleiben und,

sebastian: Das war nervig. Dann war beim 2 zu 1, gab es einen Blackout im Stream.

sebastian: Und ich dachte, das liegt an uns. Wir haben den neu gestartet und so weiter.

sebastian: Dann kam plötzlich ja hier 2 zu 1 für Union. Ich so, cool.

sebastian: Haben wir nicht gesehen. Wolltest vor und nachschauen. Nee, der Blackout war halt komplett.

sebastian: Also du kannst da einfach anderthalb Minuten genau in den, das 2 zu 1 gefallen ist, nicht sehen.

sebastian: Und die gelb-rote Karte für Lottie Niesler.

steffi: Die hat auch der Reporter nicht gesehen.

sebastian: Die hat der Reporter nicht gesehen.

steffi: Hat niemand gesehen.

sebastian: Der Reporter hat noch gesagt, ja, sie kriegt die Karte wie die Trikotfarbe.

sebastian: Und wir alle so, ja, gelb.

steffi: Gelb kann man ja mit leben.

sebastian: Ich habe nicht gecheckt, dass Lottie Niesler hinten da rausgerannt ist und noch

sebastian: eine Bande umgetreten hat vor Wut.

sebastian: Aber wir waren auch nicht die Einzigen. Also ganz viele Leute haben erst mehrere

sebastian: Stunden später Bescheid gekriegt, dass da eine gelb-rote war.

nadine: Ja, wie gesagt, das kann halt alles einfach nicht sein.

nadine: Also wenn man halt sich auf so eine Kamera einlässt, dann muss man auch wirklich

nadine: gucken, bringt die einen Mehrwert?

nadine: Und ganz ehrlich, ich sehe da keinen Mehrwert drin, weil ihr habt keinen Bock,

nadine: dieses Spiel zu verfolgen, weil es schlecht wird.

nadine: Ihr seht elementar wichtige Dinge nicht. Mal von dem Blackout abgesehen,

nadine: es kann auch immer bei großen Sendern passieren, alles cool, alles gut.

nadine: Aber es haut ja nie was hin. Und wenn so Kleinigkeiten wie stell diese Uhr richtig

nadine: ein nicht funktionieren.

nadine: Ich habe ja vorhin noch mal reingeguckt, wollte mir das noch mal angucken im

nadine: Nachhinein, um einfach noch mal ein paar Sachen sich im Nachhinein anzugucken,

nadine: wie man das halt so macht.

nadine: Ich habe nach zehn Minuten gesagt, so nee alles gut oder

nadine: nicht mal zehn minuten drei minuten wahrscheinlich gesagt so alles gut

nadine: ich tue es mir nicht wieder an weil das das

nadine: 1 1 war ja auch nicht mitzusehen ne quatsch

nadine: das fast 1 1 so das war es ja das war halt überhaupt nicht zu sehen weil irgendwie

nadine: die kamera auf die spielfeld mitte gezeigt hat dann dieses ewige hin und her

nadine: dann hat man ja immer nur diese diese weite perspektive man hat ja auch nicht

nadine: das was man irgendwie vom männerfußball kennt dass man auch mal ein bisschen

nadine: Sachen von näher angezeigt bekommen kann.

nadine: Das dauert so viel nicht hin. Die Zeit auch, die lief halt einfach noch nicht

nadine: oder lief gar nicht in der Review, keine Ahnung.

nadine: Also das ist ja halt überhaupt kein angenehmes Fußball gucken.

nadine: Und das ist halt irgendwie eine respektlose Art den Mannschaften gegenüber und

nadine: den Spielerinnen, finde ich.

sebastian: Aber erinnert ihr euch dran, wie früher bei AFTV kein Spielstand und keine Minutenanzeige gab?

sebastian: Ja, aber das ist halt ein Vereinsfernsehen.

steffi: Ja, ja, das stimmt, das war...

nadine: Das ist halt ein Vereinsfernsehen. Das ist ärgerlich, aber ist halt was anderes.

sebastian: Ich wollte es jetzt auch nicht gutheißen. Ich wollte nur sagen,

sebastian: woanders war auch mal scheiße.

steffi: Ja, ja, aber wir haben ja vielleicht daraus gelernt und sind prinzipiell besser

steffi: geworden. So, wisst ihr? Die Welt hat sich ja seitdem so ein bisschen gedreht.

sebastian: Sind wir ja auch bei Union. Bei den Heimspielen ist ja die Übertragung auch besser.

steffi: Ja.

sebastian: Ich wollte nur noch mal darauf hinweisen, wie ätzend das war,

sebastian: das zu verfolgen. und ich war sehr neidisch auf euch in Hamburg,

sebastian: dass ihr das vorhin gesehen habt.

steffi: Dass ihr wirklich gesehen habt, was los war.

nadine: Wir haben Fußballspiel gesehen, ja. Im Slack wird ja auch gerade geschrieben,

nadine: eine Anzeigetafel gab es da auch nicht, aber es ist halt ein Trainingsplatz,

nadine: da ist es auch durchaus in Ordnung, dass es keine Anzeigetafel gibt.

nadine: Aber Spielminuten haben wir halt auch nur bei Wechseln oder so dann vom Stadionsprecher,

nadine: den es da halt gab, mitbekommen.

nadine: Wenn der dann halt irgendwie durchgesagt hat, ja, Wechsel in der 78.

nadine: Dann war so, okay, ich habe eine grobe Orientierung.

nadine: weil man denkt ja dann auch nicht immer dran, sich die Stoppuhr anzumachen halt.

sebastian: Ja, aber kommen wir mal kurz zum Spiel. Was ich ja toll fand, war,

sebastian: zwei von den vielen Verpflichtungen waren direkt in der Startelf mit Tomke Schneider,

sebastian: Leonie Köster und später wurde noch Ida Heikinen eingewechselt.

sebastian: Die ist erst 18, ne? Wahnsinn.

nadine: Ja.

sebastian: Vollkommen irre.

nadine: So gut kenne ich sie nicht, um zu sagen, ob sie irre ist oder nicht.

sebastian: Ich hatte mich so ein bisschen auf Nele Bauheisen gefreut, die war krank slash verletzt.

sebastian: Ebenso Marie Becker, die ja eigentlich aus der Mannschaft nicht wegzudenken ist in dieser Saison.

sebastian: Katja Orschmann immer noch verletzt, Sophie Trojan und Maria Christina Lange

sebastian: auch. also fünf Leute nicht dabei und trotzdem Top-Mannschaft.

sebastian: Hast du irgendwie nicht das Gefühl gehabt, irgendwie, dass da was nicht.

steffi: Hat sich nicht angefühlt wie Flickwerk. Hat sich nicht angefühlt wie ich muss

steffi: den Mann ersetzen und die andere Person kann das aber nicht so gut. Im Gegenteil.

steffi: War wirklich eine schöne Mannschaft und ich meine das wirklich so mit Fokus auf Mannschaft.

nadine: Top-Team. Das ist mir ja schon aufgefallen, als wir gegen Frankfurt gespielt haben.

nadine: Also was für eine geile Verpflichtung.

sebastian: Ja, ist cool.

nadine: Was für eine geile Spielerin wir da jetzt hinten drin zu stehen haben.

nadine: Die hat so eine gute Übersicht. Die ist spritzig, die ist schnell.

nadine: Ja, da freue ich mich noch richtig drauf, glaube ich.

sebastian: Ja, weißt du, was mir sofort aufgefallen ist? Was sie macht,

sebastian: was uns seit Katja Orschmanns Verletzung abgeht?

sebastian: Lange Bälle, Diagonalbälle nach vorne.

nadine: Und die kommen an.

sebastian: Ja, die kommen an.

nadine: Das ist so geil.

sebastian: Also da bin ich tatsächlich richtig froh. Da hat man, ach, das war toll.

nadine: Ja.

sebastian: Da können ein paar von den Männern auch mal zugucken, wie das geht.

nadine: Die mussten ja selbst an.

sebastian: Das ist richtig, ja. Und mit der Aufzeichnung, wir wissen ja, was das ist.

nadine: Eben, die sehen ja nichts.

sebastian: Ich hatte auch so diese Hoffnung, die man hatte, dass Union mit dieser langen

sebastian: Pause, die man hatte, irgendwie gut sich vorbereitet hat, die hat sich irgendwie bewahrheitet.

sebastian: Also die Mannschaft ist da zusammengewachsen, auch mit diesen neuen Spielerinnen.

sebastian: Und hat so ruhig gespielt. Das fand ich richtig krass. Ich weiß nicht, wie es euch vor Ort ging.

nadine: Ich fand den Beginn schon sehr,

nadine: schwierig.

steffi: Du hast erst mal ihn eingeschenkt.

nadine: Insgesamt, sie sind halt so sehr, sehr schwierig ins Spiel reingekommen, glaube ich, am Anfang.

nadine: Mal unabhängig von dem Tor. Mit diesem Gegentor wird es natürlich nicht besser.

nadine: Aber das hat wieder so ein paar Minuten gebraucht, bis sie dann halt so,

nadine: okay, ja gut, jetzt sollten wir vielleicht doch auch mal mitspielen und loslegen

nadine: hier und konzentrieren uns ein bisschen bei dem, was wir machen.

nadine: Aber da haben sie ja dann auch wieder ganz gut den Bogen noch bekommen und haben

nadine: dann auch mehr Kontrolle vom Spiel bekommen.

sebastian: Ja, du spielst auch die ersten fünf bis zehn Minuten, wo es so ein bisschen

sebastian: Ping-Pong war und wo ich dachte, oh Gott, wie offen ist dieses Spiel jetzt gerade?

sebastian: Und klar, das war ein schöner Sonntagsschuss auch vom HSV, um 1-0.

nadine: Von die Lisa Baum, die war auch eine richtig, richtig gute Spielerin.

nadine: Die hatte ein paar gute Aktionen bei.

sebastian: Und der war natürlich auch unglücklich geklärt. Der Ball kam ja nach einer Ecke

sebastian: und dann eigentlich an der Torauslinie rausgekloppt.

sebastian: Da war im Prinzip genau der HSV-Spielerin im Zentrum auf den Fuß,

sebastian: die da so aus 20 Metern den Ball links reinhaut.

nadine: Ja, da konnte sie sich Karaböse lang machen, wie sie wollte.

sebastian: Da war nichts zu machen. Aber was ich halt meine, ist ja schon Rückschlag,

sebastian: aber die haben sich da aus meiner Sicht sehr schnell von erholt und waren dann

sebastian: halt so ja, ruhig im Prinzip.

sebastian: Also die haben dann in Ruhe ihr Spiel immer aufgebaut, obwohl der HSV saugefährlich bei Kontern war.

nadine: Ja, aber wenn du so früh in Rückstand gerätst, hast du ja immer noch arschviel Zeit.

nadine: Also das ist jetzt ganz hohe Mathematik. aber du hast ja einfach noch Ewigkeiten

nadine: Zeit um in dieses Spiel wieder reinzukommen und ich glaube da ist es halt gut

nadine: dass unsere Mannschaft diese Ergebnisse einfährt,

nadine: die sie eingefahren haben weil sie einfach dieses Selbstbewusstsein haben,

nadine: ja komm ist okay ist blöd jetzt hier mit dem Gegentor, aber kriegen wir schon

nadine: irgendwie noch geschaukelt das Ding wir machen erstmal weiter und das merkt

nadine: man dann in so einer Situation wenn du halt irgendwie mehr Spiele verlierst

nadine: dann stehst du da und denkst dir so scheiße früher Rückstand gar nicht gut,

nadine: und so ist es halt so, ja komm, wieder zum Anschlusspunkt, weiter geht's.

sebastian: Ja, und wir haben einmal unsere Katze schon erschreckt.

steffi: Das war das Wochenende der Katzenerschreckungen.

sebastian: Ja, das ist richtig.

sebastian: Da haben wir schon Tor geschrien. Das ist die Szene, die du vorhin meintest.

nadine: Nadine.

sebastian: Als dann Torschuss, die Torhüterin streckt sich, der Ball geht an ihr vorbei,

sebastian: Kamera geht zum Mittelkreis.

nadine: Genau, was dann passiert ist, ist, dass dieser Ball halt, ich weiß nicht,

nadine: ob es die Torhüterin war, die dann dran war, ob das das war direkt.

nadine: Auf jeden Fall kam da noch eine Person angeflogen und hat diesen Ball,

nadine: der eigentlich gefühlt schon im Tor war, noch mal rausgeholt.

nadine: Ja, die Verteidigerin war es.

nadine: Gut, dann lag ich da richtig, weil meine Vermutung war, dass das eine Verteidigerin

nadine: war, die da irgendwie mit dem Kopf noch so einen Hechtsprung,

nadine: also so einen Hechtsprung reingemacht hat und den mit dem Kopf noch gerettet hat.

nadine: Wo du da stehst und denkst dir so, ey, du blöde Kuh.

sebastian: Hast du richtig gut gemacht.

nadine: Aber war richtig cool. Also das ist halt echt so.

sebastian: Da auch nicht aus Reflex mit der Hand ran zu gehen.

nadine: Ja, auch das. Also wirklich Respekt, dass du da nicht mit der Hand rangehst.

nadine: Respekt, dass du den noch so rausholst, dass du dich da wirklich in diesen Ball reinschmeißt.

nadine: Aber hättest du jetzt auch nicht machen müssen.

nadine: Lass ihn doch einfach ins Tor gehen, ist dir heller böse hier.

sebastian: Ja, aber irgendwann fiel das Tor ja dann.

sebastian: Und Lisa Heißler hat das geschossen, das war so Freistoß, bisschen hin und her

sebastian: und dann kam der Ball zu ihr durch und sie hat ihn einfach reingeschossen.

sebastian: Ihr zweites Tor in der zweiten Halbzeit musst du mir noch schildern,

sebastian: Nadine, weil ich habe es nicht gesehen. Ich hätte es jetzt.

steffi: Was wir nicht gesehen haben.

nadine: Ja, das ist jetzt auch eine gute Frage, weil das war so der Moment,

nadine: wo ich nochmal das Real Life gebraucht hätte.

steffi: Stimmt, da warst du nach Getränken geschickt worden, oder?

nadine: Stimmt.

sebastian: Nee, war es beim ersten Tor nicht?

nadine: War es beim ersten oder beim zweiten? Weiß ich gar nicht.

sebastian: Vielleicht hast du jeweils Getränke geholt und das war der Grund,

sebastian: warum es keine Getränke mehr gab dann.

nadine: Genau. Nee, so viel war es nicht, was ich getrunken habe da.

nadine: Ja, aber das ist dann wieder der Punkt von meinem Erinnerungsvermögen,

nadine: dass ich mir das nicht gemerkt habe, wie das Tor gefallen ist.

nadine: Vielleicht haben wir im Slack noch jemanden mit drin, der auch mit bei war.

sebastian: Ich kann noch mal nachschauen.

sebastian: Aber jedenfalls, zweites Tor auch von Lisa Heiseler.

nadine: Ich war beim ersten Tor Getränke holen.

sebastian: Ja.

nadine: Siehst du, das ist der Slack.

sebastian: Ja, alles gut. Na dann, kommen wir noch zu einer Sache, was mich ein bisschen,

sebastian: weiß ich nicht, genervt, da interessiert mich mal dein Vor-Ort-Eindruck.

sebastian: Ich fand, dass Union so ab der 65. 70.

sebastian: Minute ein bisschen passiver geworden ist, vielleicht mehr auf Konter versucht

sebastian: hat zu spielen, aber so richtig gut hat das nicht funktioniert,

sebastian: aber der HSV, also der hatte dann einfach deutlich mehr Spielanteile,

sebastian: was vorher sonst eigentlich bei Union lag.

nadine: Ja, war vielleicht auch einfach ein intensives Spiel auf dem Platz,

nadine: weil der Platz, der war ja wirklich, was man so gesehen hat,

nadine: war ja jetzt nicht so geil,

nadine: klar, also ich weiß nicht, ob da eine Rasenerhetzung drunter liegt oder nicht,

nadine: aber wenn nicht, dann ist ja natürlich extrem hart durch das Wetter.

nadine: und ich glaube, das zerrt dann auch so ein bisschen an den Kräften und dann

nadine: versuchst du natürlich irgendwie das vielleicht ein bisschen zu verwalten,

nadine: gerade bei so einem intensiven Spiel und bei so einem starken Gegner auch,

nadine: dass du halt sagst, okay, wir führen 2-1,

nadine: wir gucken mal, dass wir das jetzt hier irgendwie für uns so hinkriegen und

nadine: erstmal verteidigen, bevor wir nach vorne rennen und uns dann konterfangen,

nadine: eben in diesem Fall. Also das wäre jetzt meine Vermutung.

sebastian: Ja. Ja, ich verstehe schon, warum, aber also gerade mit dem intensiven Spiel

sebastian: da will ich dir voll recht geben, weil,

sebastian: das Team vom HSV ist schon eine sehr athletische Mannschaft,

sebastian: die wahnsinnig viel Tempo da hatten und die halt, wo du auch gesehen hast,

sebastian: gerade bei Kontern sind die tatsächlich auch gut abgestimmt mit ihren Laufwegen.

sebastian: Das sah halt ziemlich gut aus und da musste glaube ich Union sehr vorsichtig

sebastian: und auf der Hut sein, um da nicht in irgendwelche offenen Situationen zur Renn.

sebastian: Und Cara Böse hatte halt einfach auch wirklich viel zu tun für ein Unionsspiel.

nadine: Aber hier Thema schnelle Stürmerinnen oder schnelle Spielerinnen bei denen,

nadine: da gab es ja in der siebten Minute oder so, glaube ich, war relativ frühzeitig,

nadine: wo Lottie Niesler so eine übelst geile Gretchen noch hinlegt und den Ball rettet.

nadine: Wir hatten in der zweiten Halbzeit auch nochmal so eine Gretchen,

nadine: ich glaube, das war von Tomke Schneider, die hat Astrein den Ball gespielt,

nadine: wirklich, und die Gegnerin danach noch mit umgehauen.

nadine: und dann pfiff die Schiedsrichterin und wir waren alle so, hä,

nadine: was, was, das war einfach nur Ball gespielt, wo wir schon wieder dachten,

nadine: Schiedsrichterin war aus Vorortperspektive immer ein bisschen schwierig in ihren

nadine: Entscheidungen für uns.

nadine: Dann waren wir so, ey, das kann sie doch jetzt nicht als Freistoß pfeifen,

nadine: das war dann eine längere Verletzungsunterbrechung auch und stellte sich dann

nadine: raus, nee, sie gibt einen Einwurf.

nadine: wäre dieser fantastischen Grätscher einfach überhaupt nicht gerecht gewesen,

nadine: da einen Freistoß für zu geben, muss man mal klipp und klar auch so noch sagen.

nadine: Und ja, Abwehr hat halt versucht, Cara Bösel so viel wie möglich abzunehmen,

nadine: aber HSV hat es halt wirklich, hat ein sehr gutes Spiel gemacht.

sebastian: Ja, und bei Standards waren sie sehr gut, also die Ecken waren ja fast alle gefährlich.

nadine: Ja.

sebastian: Also tatsächlich Respekt, ich glaube, dass wenn die Mannschaft das weiter durchzieht,

sebastian: dann kann das bei denen auch noch was werden mit Aufstieg eventuell.

nadine: Spielen wir nächstes Jahr wieder gegeneinander.

steffi: Na toll, aber dann können wir nach Hamburg fahren.

sebastian: Ja, ist ja nicht so weit weg, ich finde das ganz okay.

steffi: Vielleicht kann ich dann auch mal nach Hamburg fahren, da war ich ja länger nicht.

sebastian: Ich habe die erste gelbe Karte gegen Lottie Niesler nicht wahrgenommen,

sebastian: muss ich sagen. Jetzt weiß ich nicht, wann die kam.

nadine: Wir glauben, es war eine gelb-gelb-rote. In derselben Situation.

steffi: Ah!

sebastian: Nee. Ich habe mir die Schiedsrichterin angeguckt. Die Schiedsrichterin gibt ihr Gelb,

sebastian: und stellt dann den Freistoß und so weiter und so fort.

steffi: Ziel hat gerade ausgeglichen.

sebastian: Lottie Niesler ärgert sich irgendwie wahnsinnig und geht weg und so weiter und so fort.

sebastian: Und dann ist eigentlich alles ruhig. Dann stehen die da beim Freistoß.

sebastian: Die Schiedsrichterin trägt das ein.

sebastian: Und ich glaube, dann hat sie erst festgestellt, dass sie ihr schon Gelb gegeben hatte.

sebastian: weil dann lief sie erst nochmal hier Arschtasche, Karte zeigen und Lottie Niesler

sebastian: ist dann hinten beim Tor raus, Bande umgetreten,

sebastian: und deswegen glaube ich nicht, also dass das so, also weil sonst hätte sie ja direkt,

sebastian: gelb-rot oder dann hättest du auch eine Aussage von Lottie Niesler,

sebastian: also weil das wäre das was du dann meinst, gelb und dann sagst du noch irgendwas,

sebastian: dann kriegst du gelb-rot oder so aber die war dann schon weg,

sebastian: Also es sah aus dieser Situation, also ich kann das wirklich allen empfehlen,

sebastian: sich das mal bei Sport total anzuschauen, weil es auch witzig ist,

sebastian: weil wie gesagt, der Reporter da ja auch gesagt hat, sie kriegt die Karte wie

sebastian: ihr Trikotfarbe und dann tritt sie hinten die Bande um.

sebastian: Aber was auch, habe ich am Anfang auch nicht gecheckt.

sebastian: Und ich würde sagen, sie hätte vorher nochmal ein Gap bekommen.

sebastian: Aber naja gut.

nadine: Ich versuche mal gerade, ich gucke gerade bei der Fußball.de-Seite,

nadine: es gab ja ein paar gelbe Karten.

steffi: Aber das ist halt so die Sache mit den Dingen, die bei Übertragungen unsichtbar

steffi: sind und auch für die reportierende Person.

nadine: Sie hat in der 42. schon eine gelbe gesehen, also Sebastian hatte recht genau,

nadine: aber ja ich vermute mal, dass sie das war auch irgendein Faulspiel ja von ihr

nadine: ich vermute mal, dass sie sich da einfach zu sehr drüber aufgeregt hat oder so,

nadine: ja also.

sebastian: In der das Foul in der 80. Ich muss erst mal sagen, da haben wir den Nachteil

sebastian: mit dieser einen Kamera.

sebastian: Da hätte ich gerne noch mal gesehen, ob das überhaupt eine Berührung war.

sebastian: Wahrscheinlich nicht. Ich glaube nämlich nicht, weil sie hat sich wirklich sehr drüber aufgeregt.

sebastian: Und sie hat aber eine Sache gemacht, wo ich sage, so verteidigt man halt auch nicht.

sebastian: Dieses nach hinten das Bein rausstellen.

nadine: Ja.

sebastian: Also da muss man als Gegner auch nur drüber laufen, wenn man möchte.

nadine: Ja, aber wir hatten auch in der ersten Halbzeit, glaube ich,

nadine: war es auch schon, hatten wir auch so eine wunderschöne Spalbe vom HSV,

nadine: die schon sehr an Xavi erinnert hat.

nadine: So dieses Abheben und dann auch noch einen Freistoß dafür zu bekommen.

sebastian: Ja, also die ist mir auch so geflogen, um die 80.

sebastian: Ich würde sagen, war vielleicht nicht so hart getroffen, wie sie es dann markiert

sebastian: hat, um es freundlich zu sagen, weil ich kann nicht das Gegenteil behaupten, beweisen.

sebastian: Aber insgesamt, wenn wir so Fazit machen, guter Start gegen eine sehr,

sebastian: sehr starke Mannschaft.

steffi: Ja.

sebastian: Wenn wir auch nochmal überlegen, wie das HSV-Spiel am Anfang der Saison war,

sebastian: da waren wir quasi fast außer Puste bei dem 2 zu 2.

sebastian: Und dachten, wow, wenn das zweite Liga ist.

nadine: Könnte eng werden.

sebastian: Ja, und jetzt ist so krass, also nicht nur dieses, wie lange braucht Union,

sebastian: um sich an diese Liga zu akklimatisieren, sondern wie lange braucht Union,

sebastian: um aufzusteigen, ist ja die Frage.

steffi: Ja, das sah schon sehr nach, alles im Griff aus, an ganz vielen Stellen,

steffi: wo du irgendwie sagst, du lässt dich eine Irre machen von einem frühen Gegentor,

steffi: du machst einfach dein Ding. Und es war wirklich sehr, sehr abgeklärt, sehr routiniert.

steffi: Und es sah auch nicht aus wie, na weiß ich ja nicht, es sah nicht aus wie eine

steffi: durchhalte Zitterpartie oder sowas, sondern einfach extrem souverän.

steffi: Sehr gut, hat mir sehr gut gefallen einfach.

sebastian: Ja, also das, also so Spitzenmannschaft schon, kann man ganz deutlich so sagen.

sebastian: Und was mich ja ehrlich gesagt so freut, Also A, dass Abu Sabah wieder spielfähig

sebastian: ist, auch wenn sie jetzt nicht eingewechselt wurde.

sebastian: Aus Gründen, so wie das Spielverlauf war, gab es halt auch nicht die Notwendigkeit.

sebastian: Und wenn dann Nele Bauereisen und Abu Sabah dann halt noch die Optionen im Angriff sind.

steffi: Und Katja Oschmann zurückkommt für die Fans.

sebastian: Ja, toll, toll, toll. Dann ist das, glaube ich, schon eine sehr,

sebastian: sehr starke Mannschaft.

steffi: Ja.

sebastian: Aber jetzt geht es erstmal darum, das nächste Spitzenspitzenspiel gegen Tabellenersten

sebastian: Nürnberg, die ja heute gerade so 3 zu 2 gegen Ingolstadt gewonnen haben.

steffi: Also die Frauen spielen auswärts?

sebastian: Nee, die spielen zu Hause gegen Nürnberg.

steffi: Okay.

nadine: Da haben wir halt ganz klar wieder Stadionvorteil.

steffi: Ich frage euch jetzt aus einem ganz banalen Grund. spielen beide?

nadine: Ja, wir spielen an einem Wochenende beide zu Hause.

steffi: Ah, stimmt, ich kann nur das Männerspiel nicht sehen. All klar,

steffi: ja, nee, nee, die Männer spielen, ich bin nur nicht da, wo ich arbeiten muss. Okay, ja.

sebastian: Genau. Wichtig, also ich habe wirklich nachgeguckt, weil ich mir nicht sicher

sebastian: war, 15.30 am Sonntag ist erst Anpfiff, Leute. Also jedenfalls steht es bisher da drin.

steffi: Oh, okay.

sebastian: Also ich weiß, wenn man 14 Uhr kommt und so weiter und so fort,

sebastian: dann hat man zwei Stunden Zeit, noch Getränke zu sich zu nehmen, alles cool.

steffi: Ein Zeughausleerkofen, was man halt so braucht.

sebastian: Und zu Hause werden die Getränke auch nicht alle.

steffi: Genau.

sebastian: Also insofern auch alles fein, aber ich wollte einen Servicehinweis,

sebastian: 15.30, checkt das aber bitte nochmal, weil bei der zweiten Liga,

sebastian: so wie diese Verlegung von Sonntag auf Samstag, das passiert dann manchmal auch

sebastian: ein bisschen kurzfristiger.

sebastian: Gut. Haben wir es mit den Frauen?

steffi: Ja, ich freue mich auf das Heimspiel.

sebastian: Ja, ich mich auch.

steffi: Nachdem mir gerade klar geworden ist, dass es eins ist und ich hingehen kann, ist sehr, sehr super.

nadine: Endlich wieder Peter essen, Fußball gucken.

steffi: Alles doch. Kann das so ja gleichzeitig. Das war übrigens auch eine sehr absurde

steffi: Situation, die kann man vielleicht noch dazu erzählen,

steffi: weil die Frauen und Männer so stückweise parallel gespielt haben,

steffi: hatten wir am Ende zwei Endgeräte nebeneinander zu stehen und haben,

steffi: das was sonst eigentlich nur 14-jährige Kinder können,

steffi: an mehreren Geräten gleichzeitig gesessen.

steffi: Und ich muss sagen, mich hat diese Situation komplett überfordert.

steffi: Das wäre sehr schön, wenn wir das wenigstens so zeitlich nacheinander takten könnten.

nadine: Wir haben beim 1-0 der Männer gejubelt, als wir da so alle zusammenstehen. Ja!

nadine: Wurden, glaube ich, ein paar HSV-Fans wahrscheinlich so, hä, sind die dumm?

steffi: Was ist jetzt los?

nadine: Ach Mensch, ich habe eine Sache noch vergessen bei den Frauen.

nadine: und wir hatten eine Fackel.

nadine: Ist natürlich nicht so clever bei 630 Leuten und wenn du unmittelbar vor den

nadine: Ordnungskräften stehst und vermummt eine Fackel zu treffen.

steffi: Seid ihr sicher, dass ihr zum Heimspiel kommen dürft?

nadine: Er wurde dann auch ganz freundlich nach draußen auf die andere Seite des durchsichtigen

nadine: Sounds gebeten und hat dann da vom Hügel den Rest des Spiels weiterverfolgt. Genau.

nadine: einfach mal völlig wertfrei noch so in den Raum geworfen.

sebastian: Ja, aber das zeigt halt auch, dass es eine angstfreie Situation ist,

sebastian: weil Kameras sind ja offensichtlich nicht so gut da.

nadine: Ja, das stimmt. Die KI-Kamera hat ja woanders drauf, war ja weißer Rauch. Äh, war ja roter Rauch.

sebastian: Die Auflösung ist ja auch nicht so gut.

sebastian: Ja, dann kommen wir zu den Männern und über Sponsor haben wir ja schon gesprochen

sebastian: und kann ja keiner ahnen, die Männer spielen auswärts und es gibt was zu bejubeln.

sebastian: Da bin ich auch mit der Situation leicht überfordert.

nadine: Die Katze, hätte ich das gewusst, hätte ich das Spiel geguckt.

sebastian: Ja, wir haben gejubelt und zwar toll, aber ich würde ja mal sagen,

sebastian: es gab auch nur einen Wechsel im Vergleich zum Spiel gegen Leipzig.

sebastian: Und zwar, weil Benesh krank war, ist Jong gekommen.

sebastian: Und sonst hat Baumgart der gleichen Elf vertraut. Ich weiß noch nicht,

sebastian: was ich davon halten soll.

sebastian: Baumgart ist so ein Never-Changer-Winning-Team-Mensch, oder wie?

sebastian: Weil es war ja schon nach dem Mainz-Sieg auf St. Pauli so, dass quasi die identische

sebastian: Mannschaft aufgelaufen ist.

nadine: Ja, aber wenn es funktioniert, und es ist ja schon mal erstmal ein Pluspunkt,

nadine: vor allem wenn es Spiel gut läuft, die Jungs die Wege gegenseitig gut kennen,

nadine: weil sie vielleicht auch zusammen

nadine: trainieren, also in den explizierten Konstellationen zusammen trainieren.

nadine: Warum soll man es dann groß ändern, wenn es irgendwie erstmal keinen Grund gibt?

nadine: Und wenn die eingespielt sind, sie sind einfach ein bisschen eingespielter,

nadine: können vielleicht jetzt auch ein bisschen mehr mit dem anfangen,

nadine: wie Baumgart spielen lassen will.

nadine: Ja, dann stell halt dieselben Jungs wieder auf. Ist egal. Solange wie sie ihren

nadine: Job gut machen, gibt es keinen Grund zu wechseln.

sebastian: Ja, und er hat auch weiter Viererkette spielen lassen, was ja,

sebastian: er hat jetzt auch keinen Bock mehr, darüber zu diskutieren.

sebastian: Wenn ich das in einer Pressekonferenz entnommen habe, sagt halt, ist er egal.

sebastian: Entweder man spielt gut in einem System oder halt nicht, aber es liegt nicht am System.

sebastian: So ein bisschen kann ich ihm da auch folgen, bin aber trotzdem gespannt,

sebastian: wie es gelöst wird, wenn Kevin Vogt wieder gesund sein wird,

sebastian: was jetzt erstmal nicht der Fall ist.

sebastian: Weil das ist ja, glaube ich, die Kernfrage, was die sich da auftut, Kevin Vogt.

nadine: Ja, sollte man schon gucken, dass man den mit einbinden kann in das Spielsystem,

nadine: weil so schlecht ist er nicht.

sebastian: Das ist richtig. Aber das ist ein Problem eines zukünftigen Steffen Baumgartens.

nadine: Genau.

sebastian: Oder des Zukunfts Steffen Baumgartens. Genau. Aber was mich ja irritiert hat,

sebastian: war ja, wie gut Union im Spiel war von Anfang an.

steffi: Und zwar wirklich von Anfang an ja.

sebastian: Also es war es hat sich Spaß gemacht die haben sich Chancen rausgespielt,

sebastian: haben weiter auch diese Situation,

sebastian: angenommen, die Baumgart ja proklamiert hatte nach dem Leipzig Spiel dass man

sebastian: halt zu Abschlüssen kommen möchte das heißt.

steffi: Schießt aufs Tor das heißt.

sebastian: Es wurde öfter geschossen und es gab dann halt auch diese Abpraller und Situation,

sebastian: und das Einzige für den Aufwand gar nicht so doll belohnt. Also die erste halbe Stunde.

steffi: Da wusstest du ja noch nicht, wie das noch wird.

sebastian: Das ist richtig, aber die haben ja nicht nur blinde Spieler bei Hoffenheim.

sebastian: Und nach der ersten halben Stunde stand es halt nur 1 zu 0.

sebastian: Und das war dieses Tor von Hollerbach, das er im Nachschuss geschossen hat,

sebastian: nachdem Skarke auf den Torhüter geschossen hat, der nur abprallen lassen hat.

steffi: Mhm.

sebastian: Und dachte, hm, das kann jetzt ein bisschen ätzend werden.

sebastian: Weil so ein Spiel dreht sich halt. Aber meine erste Frage wäre eigentlich,

sebastian: wenn ihr so Stürme anschaut, wie hat euch denn Bretagnen dann gefallen?

steffi: Kein, überhaupt nichts zu sagen. Wirklich nicht. Ich habe überhaupt keine Spiel für.

nadine: Ich bleibst ja weiterhin dabei, dass ich ja nur die Highlights gesehen habe.

sebastian: Die so kminierten.

nadine: Also von daher schwierig.

sebastian: Er hatte ein paar Möglichkeiten, aber da waren jetzt keine so klaren dabei.

sebastian: Also da war ein Torschuss.

sebastian: Ansonsten kann ich auch nicht so sagen, wie er sich im Raum bewegt hat,

sebastian: weil der Nachteil von Männerspielen, nachdem wir die Kamera bei den Frauenspielen

sebastian: so gehatet haben, ist, bei den Männerspielen hast du so oft Nahaufnahmen.

steffi: Ja, immer der Ball für eine Spieler halt.

sebastian: Dass du dann halt immer nicht siehst, wie der Riss dich so bewegt.

steffi: Bei die anderen machen, ja. Und wenn das jemand ist, den ich noch nie...

steffi: Also tatsächlich, da hilft mir dann wirklich mal ein Spiel live zu sehen,

steffi: wo ich einfach gucken kann, wie, wo bewegt sich die Person.

steffi: Und da habe ich wirklich überhaupt ja kein Gefühl dafür. Also weder im Guten

steffi: noch im Schlechten, sondern einfach nur, lass mal machen.

nadine: Ja, wenn man jetzt nur bei den Highlights so reinguckt, man hat halt diesen

nadine: Einschuss, den dann irgendwie neben das Tor setzt.

nadine: Und beim 1-0, wenn man jetzt nur da einfach mal gerade hinguckt,

nadine: er läuft zwar mit und läuft auch in den Strafraum rein, ist aber von zwei Hoffenheimern verdeckt.

nadine: Und selbst wenn irgendwie ein Abpraller auf seine Seite rüberkommen würde,

nadine: würde er halt irgendwie falsch stehen.

nadine: Ist jetzt natürlich nur wirklich diese Momentaufnahme. Er hat überhaupt nichts

nadine: mit dem Rest des Spiels so zu tun.

nadine: Aber ja, muss man mal weiter beobachten.

sebastian: Ja, mal schauen. Aber halt tatsächlich, was Steffi sagt, einfach im Stadion gucken.

sebastian: Aber Hoffenheim hat ja, es gab diese Chance dann von Kramaric,

sebastian: dieser Konter aus einer Ecke für Union,

sebastian: Wo dann plötzlich Kramaric vor Renaud ist und versucht, Renaud zu überlupfen.

sebastian: Das ist mir so halb das Herz stehen geblieben. Ich dachte, ja,

sebastian: es ist schon ein Abseits. Spoiler, es war natürlich kein Abseits.

sebastian: Aber Kramaric hat halt versucht, Renaud zu überlupfen. Und Renaud hat ihm aber

sebastian: nicht den Gefallen getan, wie manch andere Torhüter, die sich dann ein bisschen

sebastian: Richtung Boden orientieren oder so.

sebastian: Und hat den Ball einfach runtergepflückt. Mann, Mann, Mann.

sebastian: Also das war so eine Situation, da ist Offenheim besser ins Spiel gekommen und

sebastian: ich habe dann überlegt, wie wird denn das jetzt?

sebastian: Und wir haben jetzt einen Trainer, der auf solche Sachen auch in der Halbzeit

sebastian: mal reagiert, indem er zwei Wechsel vorgenommen hat.

sebastian: Das kam ja so ein bisschen, wenn du sonst denkst, Halbzeitwechsel.

sebastian: Kommt irgendwas mit Leistung nicht oder sonst wie. Und da hat Baumgart ja danach

sebastian: gesagt, auf keinen Fall hat das was mit Leistung zu tun, sondern sie wollten

sebastian: Anpassungen vornehmen.

sebastian: auf die Spielweise von Hoffenheim.

sebastian: Und was sie gemacht hatten, war ja, dass sie Britannien rausgenommen hatten

sebastian: und dafür Illich rein und Toussaint für Haberer.

sebastian: Und ich glaube, sie wollten einfach ein bisschen kompakter im Zentrum stehen.

sebastian: Und das hat dann auch okay geklappt, aber ich fand trotzdem,

sebastian: dass Union in der zweiten Halbzeit nicht so gut ins Spiel gekommen ist am Anfang.

sebastian: Aber Hoffenheim aber auch jetzt nicht die Bombenchancen hatte oder so.

sebastian: Und dann ging es eigentlich so, so ab der 60. ging es südwärts,

sebastian: wie man so schön sagt, für Hoffenheim.

sebastian: Weil, aber warte, wir müssen über eine Situation reden.

sebastian: Das war noch vorher, bevor wir die vielen tollen Stürmertore reden und Abbitte

sebastian: bei Horst Held leisten und so weiter und so fort.

steffi: Da bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das tun werde, aber okay.

sebastian: Da kommen wir zu. Ich muss mich über eine Sache aufregen. Also eine Szene,

sebastian: und zwar Hollerbach kommt im Strafraum zum Torabschluss und wird nach dem Torabschluss

sebastian: wirklich direkt erschießt und wird gnadenlos abgeräumt.

sebastian: Also so mit Vorder- und Hinterbein.

sebastian: Und es war jetzt nicht hier so Grätsche und so, sondern es hat richtig wehgetan.

sebastian: Und ich habe nicht verstanden, ich habe es wirklich nicht verstanden.

sebastian: Der Ball war ja noch nicht im Aus und so weiter und so fort,

sebastian: sondern das war wirklich so eine gefühlt eine Millisekunde nach dem Schuss.

sebastian: Dieses Foul. Und da wird nichts gemacht. Ich dachte, ja gut,

sebastian: das ist jetzt hier eine lange Behandlungspause, dann gibt es ja noch den Videoassi

sebastian: und so weiter und so fort.

sebastian: Die werden schon drauf schauen, und die werden schon sehen, dass da ein richtig derbes Foul war.

sebastian: Nichts. Keine Karte, kein Foul, kein Nix, Abstoß Hoffenheim.

sebastian: Der ist ja richtig lange gehumpelt, Hollerbach. Und ich dachte ja auch,

sebastian: dass Ljubicic für Hollerbach kommt.

sebastian: Und was mich noch mehr fassungslos gemacht hat, wir wissen ja,

sebastian: dass solche Szenen im Strafraum ganz häufig nicht gefiffen werden.

sebastian: Obwohl sie eigentlich immer faul sind. Aber wenn du halt einen Spieler auch

sebastian: wirklich noch ernsthaft so beschädigst in dem Fall, verstehe ich es schon gar nicht.

sebastian: Und dann gab es aber an dem Spieltag, bei diesem Langweilerspiel Wolfsburg-Leverkusen,

sebastian: eine ähnliche Situation.

sebastian: Da wurde Florian Wirtz nach Torabschluss umgehauen.

sebastian: und da wurde es tatsächlich auch wahrgenommen als Foul.

sebastian: Es gab nur den Elfmeter nicht, weil vorher noch einer von den Plastikvereinen,

sebastian: Leverkusener, in der Torentstehung, also quasi in der Entstehung der Chance, im Abseits stand.

sebastian: Also weil vor dem Foul gab es eine Abseits-Situation, die aber maßgeblich war,

sebastian: damit überhaupt diese Torschance entsteht.

sebastian: Aber das heißt, es ist halt wirklich, es gibt überhaupt keinen Grund,

sebastian: solche Sachen nicht zu pfeifen.

sebastian: Und trotzdem wird es nicht gemacht. Mich regt es wirklich wahnsinnig auch.

steffi: Also ich kann sagen, keinen Elfmeter könnte ich insofern nachvollziehen,

steffi: als dass er ja den Schuss ausgeführt hat. Also der konnte ja noch...

sebastian: Das hat mit der Regel ja nichts zu tun. Machst du das außerhalb vom Strafraum, wird sofort gepfiffen.

steffi: Naja, aber dann ist ja da nichts mehr. Ein Foul bleibt es, das stimmt schon. Aber ich habe nicht...

nadine: Ich sehe gerade, dass er tatsächlich den Ball gespielt hat.

sebastian: Der Hochnehmann.

nadine: Also Hollerbach hat ihn quasi angeschossen. Er hat das Bein einfach vorgehalten

nadine: und der Ball ist gegen seinen Fuß geflogen und dann halt ins Aus raus und er

nadine: wüscht halt Hollerbach dabei.

nadine: Also so brutal wie es aussieht, aber scheint korrekt zu sein.

sebastian: Nadine, das will ich nicht hören.

steffi: Danke Nadine. Ja, aber deswegen habt ihr mich doch in den Podcast geholt.

sebastian: Ich kriege mich trotzdem drauf.

nadine: Ja, weil es einfach man müsste halt, also ja, dieses Thema, naja,

nadine: aber er hat ja Ball gespielt, ist halt beschissen, wenn er halt einen Spieler

nadine: so abräumt, dann der verletzt ihn ja trotzdem dabei.

nadine: Es muss halt trotzdem irgendeine Art von Konsequenz haben. Weil es wird doch

nadine: trotzdem gepfiffen außerhalb.

sebastian: Solche Situationen. Er hat doch einen Ball gespielt. Außerhalb vom Strafraum

sebastian: ist es doch überhaupt kein Kriterium. Er hat auch einen Ball gespielt.

sebastian: Es ist doch auch kein Regelthema, sondern es ist doch wirklich nur ein es gibt

sebastian: einen Elfmeter und das erscheint uns zu hart Thema.

sebastian: Naja, okay. Also ich würde da gerne nochmal die Meinung von Leuten hören, die,

sebastian: Regelkuniger sind als ich.

steffi: Nadine und ich glaube, sie hat recht.

sebastian: Ja, Colinas Erben gibt es ja nicht mehr. Die arbeiten ja jetzt beim DFB.

nadine: Haben sie sich auch kaufen lassen.

sebastian: Schweine.

sebastian: Nein, nicht sie, sondern nur einer hat sich kaufen lassen.

sebastian: Und auch das ist vielleicht jetzt falsch gesagt.

steffi: Ich glaube, Auskünfte gibt es trotzdem noch, wenn man lieb fragt.

sebastian: Ja, die Auskünfte gibt es. Aber die sind ja dann biased. Sind ja nicht mehr neutral.

steffi: Achso, ah, okay.

sebastian: Weil die Schiedsrichter sind ja vom DFB beauftragt.

nadine: Genau. Ist ja voreingenommen.

steffi: Dann natürlich, war es noch nie richtig.

sebastian: Also ich habe mich trotzdem aufgeregt, ich reg mich immer noch drüber auf.

sebastian: Aber Leute, Regelkunde, gebt uns mal Bescheid, wie es denn da so aussieht.

steffi: Aber ich gebe ehrlich zu, dass ich auch eigentlich nur gesehen habe,

steffi: wie er Hollerbach unbesetzt hat.

steffi: Ich habe da nichts anderes gesehen, aber es ist auch manchmal das,

steffi: was du an Bild überliefert kriegst.

nadine: Ja, aber das hatten wir halt beim Frauenspiel auch.

nadine: Die Grätsche sah halt übel aus. Sie hat die Gegnerin abgeräumt,

nadine: aber sie hat halt den Ball gespielt.

nadine: Sie hat den Ball gespielt und hat halt dabei die Beine von der Gegenspielerin

nadine: mit erwischt und hat sie halt dadurch aus dem Stand gerissen.

nadine: Ist halt blöd, aber sie hat den Ball gespielt.

steffi: Ist ja was ganz anderes.

nadine: Ja, das waren ja Frauen.

steffi: Ja, ist richtig.

sebastian: Naja, reden wir mal über die schönen Sachen, über die Tore.

sebastian: Ist ja nicht so, dass also erstmal Union kann Tore schießen, wow.

sebastian: Das schwirrten dann so Prozentzahlen. 16 Prozent der Saisontore sind in diesem Spiel gefallen oder so.

sebastian: Und es gab immer noch absurdere Zahlen.

steffi: Und die neue Verstärkung hat direkt abgeschlagen.

nadine: Sehr gut.

sebastian: Bei dem Vorstellungsvideo stand das ja drin. In dem Spielerpass stand der trifft beim Debüt oder so.

steffi: Gut, genau.

nadine: Und da war ich so, naja, jede Serie reißt irgendwann.

steffi: Gestern jedoch nicht.

sebastian: Genau, also erster Ballkontakt, Tor kann man machen.

sebastian: War auch eine schöne Vorlage von Jean, glaube ich, der den dann so mitgegeben hat.

sebastian: Und das war dann auch eine Situation, also erstmal ein cooles Tor.

sebastian: Und ab dann habe ich gesagt, okay, Hoffenheim bricht wirklich auseinander.

sebastian: und bei Union sind so diese mentalen Fesseln auf eine Art abgefallen,

sebastian: die Mannschaft hat ja plötzlich Fußball gespielt.

sebastian: Also ich meine das jetzt wirklich nicht despektierlich und so,

sebastian: sondern das, was gemein ist.

steffi: Das hat Spaß gemacht zu gucken.

sebastian: Da waren ja Spielszenen dabei, Angriffe. Ich dachte, wo hat der denn das die ganze Zeit versteckt?

sebastian: Also direktes Spiel miteinander, die Laufwege haben gestimmt.

sebastian: Ich so, Wahnsinn. Was das ausmacht, wenn du nicht mehr diesen,

sebastian: wenn es plötzlich läuft.

nadine: Hätte ich in der Bahn ein besseres Netz gehabt, hätte ich mir das Spiel tatsächlich

nadine: auch angeguckt, weil ich eben genau das gelesen habe, dass es echt Spaß gemacht

nadine: hat, das Spiel anzugucken.

sebastian: Es war irre, Martin. Ich weiß, es ist mir auch egal, ob Hoffenheim da jetzt

sebastian: plötzlich auch schwach war oder nicht und so weiter und so fort.

sebastian: Es war einfach wirklich schön anzusehen. Balsam für unsere Seele.

sebastian: Ja, und ich meine, Luka ungefährlich Tussar.

sebastian: Läuft da an der Torauslinie in den Strafraum rein, schießt den Ball mit so einer

sebastian: Wucht da in die Mitte und Ilic hält den Fuß ran.

sebastian: Ilic, der ja wirklich, weiß ich nicht, ein halbes Jahr unter Boris Wendtson

sebastian: auch keine Chance hatte.

sebastian: Und der trifft dann einfach.

sebastian: Ich habe jetzt nicht Bilder von Horst Helter gesehen, ob die Hose noch zugeknöpft

sebastian: war, aber kann das verstehen, wenn er dann für sich in dem Moment gedacht hat,

sebastian: habe ich ja gesagt, wir haben Stürmer, man muss die halt dann einsetzen.

sebastian: Also die Argumente kann man dann halt schon zumindest in dem Moment auch nachvollziehen.

nadine: Ja, aber hat er auch recht. Wie lange saßen Illich in Bretagne?

nadine: Wie lange saßen die auf der Bank oder auf der Tribüne sogar?

nadine: So, ja, wenn sie nicht spielen, können sie halt auch nichts machen.

nadine: Dann können sie halt auch nicht treffen.

nadine: Und wenn die Männer auf dem Platz nicht treffen, die spielen,

nadine: sollte man überlegen, ob man vielleicht denen von der Tribüne einfach mal die

nadine: Möglichkeit gibt, zu spielen und zu treffen.

nadine: So in komischer Weise, wenn man denen die Möglichkeit gibt, auf einmal treffen

nadine: sie. Und wir schießen Tore.

sebastian: Ja, also könnte man sagen. Also ich glaube trotzdem, dass das Thema prinzipiell

sebastian: auch ein bisschen komplexer war.

sebastian: Aber.

sebastian: Mal schauen. Da bin ich gespannt. Lubitsch kann ja auch Tore vorlegen, hat er nochmal gezeigt.

sebastian: Das war wirklich super, super gut, wie er das gemacht hat. Den Ball zurückgelegt auf Hollerbach.

sebastian: Und das war so ein Moment, wo ich dachte, okay, heute geht alles.

sebastian: Und beim Gegner geht nichts.

sebastian: Weil Hollerbach nimmt den Ball. Und dann kommt der Torhüter noch ran,

sebastian: aber an den Innenpfosten und von dort rein.

sebastian: Das war einfach großartig.

sebastian: Also es hat richtig gut gepasst.

sebastian: Und was bei uns geklappt hat, hat ja bei Hoffenheim überhaupt nicht geklappt.

sebastian: Die haben ja noch Freistoß gehabt, an den Pfosten gesetzt.

sebastian: Und Jean hat sich für sein, wie ich finde, richtig gutes Spiel nicht belohnt.

sebastian: Der hatte erst, ich weiß gar nicht, war es noch in der ersten Halbzeit?

sebastian: Nee, war schon zweiter, wo er so in die Wolken geschossen hat.

sebastian: Und dann am Ende hatte er den Schuss, wo er auch versucht, wie Gramacci über

sebastian: den Torhüter zu lupfen, aber den hat er dann so hoch gelupft,

sebastian: dass er auch übers Tor ging.

sebastian: Das wäre noch 5-0 gewesen und wäre natürlich der Kracher.

sebastian: So. und ich war noch wirklich sehr, sehr viele Monate nicht so beseelt an einem

sebastian: Samstag und Union hat zwei Spiele gehabt.

sebastian: Das war so toll. Also es war, bin einfach.

steffi: Von allen ist da ein bisschen was abgefallen. Von allen ist da glaube ich echt eine Last abgefallen.

sebastian: Ja, genau. Und dann habe ich so zwei Sachen,

sebastian: rausgesucht. Danke an den Chat, der das rausgesucht hatte, nämlich die höchsten

sebastian: Bundesligasiege von Union, weil 4-0 auswärts und so weiter und so fort. Wann gab es denn das?

sebastian: 6-1 gegen Schalke gab es.

sebastian: Es gab ein 5-0 in Bielefeld oder gegen Bielefeld und dann gab es 4-0 gegen Hoffenheim,

sebastian: 4-0 gegen Bremen und 4-0 gegen Mainz. Also es gab das alles schon.

sebastian: Aber es ist schon so lange her, wir können uns einfach nicht daran erinnern.

steffi: Nee, überhaupt so Auswärtssiege völlig in Vergessenheit geraten, das Gefühl.

sebastian: Ja, ich weiß gar nicht, ob das alles Auswärtssiege waren, aber von der Höhe halt.

steffi: Nein, jetzt am Wochenende meine ich. Also überhaupt, es ist möglich,

steffi: auswärts nicht auf die Frasse zu kriegen.

sebastian: Der letzte Auswärtssieg war in Dings hier in...

sebastian: Oktober.

sebastian: Das war auf jeden Fall,

sebastian: soweit. Und dann eine Sache, über die ich noch so ein bisschen nachdenke,

sebastian: wo ich aber noch nicht weiß, wie ich es finde, ist, dass Steffen Baumgart so

sebastian: antizyklisch gerade unterwegs ist.

steffi: Du meinst, er ist jetzt wieder kurzärmlich?

sebastian: Nee, nicht wettermäßig, sondern dass er gesagt hat, also der hat ja,

sebastian: ja, vielleicht Küchenpsychologie, keine Ahnung, der hat ja gesagt, gegen diese Sache St.

sebastian: Pauli, das Spiel, das sei nicht so schlecht gewesen, wie das wahrgenommen wurde.

sebastian: Und dann hat er, dann die guten Leistungen hat er jetzt auch nicht so im Himmel

sebastian: gelobt und war jetzt auch nach dem 4-0, wo alle so abgefeiert haben,

sebastian: hat er dann halt auch, ich fand, der war recht einsilbig.

sebastian: Fandet ihr nicht?

steffi: Ich kann das ja nicht so genau sagen. Ich habe eigentlich eher so das Gefühl

steffi: gehabt, und zwar bei allem, was er so gesagt hat, dass er einfach extrem sachlich ist.

steffi: Und dass er einfach weiß, da ist noch so viel zu tun, dass man sich weder von

steffi: einem komplett missratenden Spiel, wie St.

steffi: Pauli, noch vom Ergebnis her extrem superen Spiel, wie Hoffenheim,

steffi: aus der Bahn werfen lassen darf.

steffi: So reicht das eigentlich eher auf ihr fast.

sebastian: Ja. ich weiß nicht, ich habe mir die Pressekonferenz danach angeschaut,

sebastian: also erstmal bei den Feldinterviews war er so ein bisschen wirklich so maulfaul,

sebastian: Steffen Baumgart mäßig.

steffi: Ja.

sebastian: Und wollte dann nicht so, hat sich so nach innen gefreut.

steffi: Nach innen freuen ist okay für mich, aber ich verstehe das schon,

steffi: weil du willst ja irgendwie auch,

steffi: also, wisst ihr, wenn eine Mannschaft so wenig konstant spielt wie Union jetzt

steffi: in letzter Zeit, dann möchtest du eigentlich nicht für Aufregung sorgen,

steffi: sondern dann möchtest du eigentlich, dass alle konzentriert bleiben,

steffi: fokussiert bleiben und man irgendwie nicht anfängt auszuflippen.

steffi: Das ist schon richtig. Also ich bin da, glaube ich, tatsächlich auch eher so.

steffi: Also ja, ich habe natürlich auch die Katze erschreckt am Sonnabend,

steffi: ja, noch so zum Spielende hin. Aber ja.

steffi: sehe halt auch, was noch so zu tun ist. Ich sehe die Tabelle nicht mehr mit Tränen in den Augen.

steffi: Das ist ein schöner, kurzer Moment und jetzt mal sehen, was zu Hause so möglich ist.

sebastian: Ja, zehn Punkte auf Heidenheim und wenn, je nachdem wie Kiel jetzt hier spielt,

sebastian: dann sind es halt neun, aber das ist da eigentlich gut, also auf den Relegationsplatz.

steffi: Ja.

sebastian: Das gibt jetzt auch ein bisschen Luft, das Stichwort fällt ein bisschen ab und

sebastian: so, der Druck wird ein bisschen lockerer.

sebastian: Ein bisschen aber nur, weil so toll ist es noch nicht.

sebastian: Oder um unser Thema vor dem letzten Mal aufzunehmen, jetzt sind es noch vier

sebastian: Siege bis zum Klassenerhalt.

steffi: Okay für mich.

sebastian: Aber er wurde in der Pressekonferenz wo Baumgart ja auch gefragt,

sebastian: nochmal zu Hollerbach soll er irgendetwas sagen und so, der hat ja schon wieder

sebastian: zwei Tore geschossen und dann hat Baumgart halt gesagt, ja klar,

sebastian: der hat zwei Tore geschossen, ist auch gut, das wäre jetzt auch nicht.

sebastian: Also erstens hebt er jetzt hier keinen Spieler hervor, will er nicht,

sebastian: hat keinen Bock drauf und dann halt hat er gesagt, ja, klar hat er zwei Tore

sebastian: geschossen, aber er hat halt auch zwei Vorlagen, die er hätte machen können, nicht gemacht.

steffi: Nun.

sebastian: Und ich weiß nicht, ich überlege immer die ganze Zeit, ob Steffen Baumgart mehr

sebastian: die Sprache von Benedikt Hollerbach auch spricht.

steffi: Ich glaube ja, fordern und fördern.

nadine: Was du halt damit machst, ist ja auch, den Spieler ein bisschen auf dem Boden zu behalten.

steffi: Genau.

nadine: Weil Hollerbach ist ja, also ich empfinde ihn als schwierigen Typen.

nadine: Ich kenne ihn natürlich nicht, aber was man halt so von ihm beobachtet.

nadine: Er ist ja sehr ehrgeizig, er ackert sehr viel, kann man ja überhaupt nichts

nadine: gegen sagen, aber er wirkt ja durchaus auch hier und da ein bisschen arrogant

nadine: und überheblich, einfach manchmal in seiner Art.

nadine: Und da finde ich es nicht verkehrt, wenn man sagt, ja, ist schön,

nadine: hat zwei Tore gemacht, aber der hat auch einen Haufen Dinger gemacht,

nadine: die er eigentlich anders hätte machen müssen. So, der hat Punkte,

nadine: an denen er arbeiten muss.

nadine: Genau so hältst du ja Leute auf dem Boden, indem du denen sagst,

nadine: so, ja, ja, machst du gut, machst du gut, aber du kannst es auch besser.

nadine: Und wenn du den Ball abspielst.

nadine: Genau, und wenn du halt mannschaftsdienlicher spielst, dann haben wir alle was von.

nadine: So, weil, ne, ist halt nun mal Mannschaftssport und hier 20 Euro ins Phrasenschwein,

nadine: weil wenn er alleine auf dem Platz steht, hat er auch nicht gewonnen.

nadine: So, und dann muss er halt den Ball auch mal abspielen, weil er will die Bälle

nadine: ja auch von seinen Mitspielern haben.

nadine: So, er will ja auch gefüttert werden mit Bällen, damit er Tore machen kann und

nadine: dann muss er auch mal abwägen, steht der vielleicht gerade ein bisschen besser als ich.

sebastian: Ja, Kopf hoch.

nadine: Und ich meine, Hollerbach hat ein Spielverständnis, der kann Spiele gut lesen.

nadine: Und der muss es nur noch hinkriegen, ein bisschen mannschaftsdienlicher zu sein.

nadine: Und dann ist der richtig, richtig gut.

sebastian: Ja, ich denke ja,

sebastian: vielleicht ist das auch dieses Thema, und wir kommen da gleich in dieses andere

sebastian: Thema Transferfenster nochmal rein.

sebastian: Vielleicht ist Hollerbach nicht so super talentiert wie Vertessen,

sebastian: aber schafft es halt eher, die Sachen im Zweifelsfall abzurufen oder hat halt

sebastian: diesen unbedingten Willen, das irgendwie zu zeigen.

nadine: Er arbeitet.

sebastian: Das ist ja das, wo ich immer naja, die Leute nehmen da bei ihm viel mehr wahr,

sebastian: weil sie halt dieses Ackern wahrnehmen, obwohl sie das gar nicht so wahrnehmen,

sebastian: ob es gut oder nicht gut ist, das Ackern.

sebastian: Aber du merkst halt, was der auch bringt. Also Tempo bringt der.

sebastian: Er hat auch einen Zug zum Tor, der will auch abschließen. Das sind ja auch gute Eigenschaften.

sebastian: Die Frage ist und bei der habe ich auch noch keine Antwort und die haben ja

sebastian: wahrscheinlich bei keinem Angreifer bisher bei Union, keiner ist halt auch gegen

sebastian: eine tiefstehende Abwehr.

nadine: Ja und auch generell auch so Werte, also in den Highlights wurde auch irgendwie

nadine: gesagt, ja Hollerbach, am meisten Kilometer gelaufen, 13 Kilometer oder so,

nadine: ja schön und gut, aber es sagt mir ja nicht wohin er gelaufen ist.

nadine: Er kann halt unnötige Wege machen oder er macht halt sinnvolle Wege.

nadine: Tusche ist auch nicht viel gelaufen. ja, aber der hat dann halt diesen Fuß dann

nadine: irgendwann mal wieder rausgeholt und hat halt eine wunderbare Flanke auf den Mitspieler gespielt,

nadine: so und dann ist es natürlich gut, wenn Hollerbach mit zurückgeht,

nadine: gerade weil er ein sehr schneller Spieler ist und sich den Ball zurückholt,

nadine: ja weil er ist cool, aber wie gesagt,

nadine: hat er auf jeden Fall Punkte, an denen er arbeiten muss.

steffi: Ja, der mag kein Handlingwunder sein, so als Person, aber ich habe tatsächlich

steffi: auch den Eindruck, dass Steffen Baumgart schon ganz gut weh ist wie er den motiviert.

steffi: Also wie er den motiviert in den guten Sachen, wie er macht und wie er ihm aber

steffi: auch zeigt, wo noch Luft nach oben ist.

steffi: Und das ist glaube ich, also das Wichtige daran, dass du irgendwie dir mit allen

steffi: deinen Spielern Mühe gibst und dass natürlich jetzt nicht mehr die Last der

steffi: Verantwortung alleine bei Bennig Tollerbach liegt, weil einfach auch andere Stürmer da sind.

sebastian: Da waren ja vorher auch andere Stürmer.

steffi: Naja, also die tatsächlich auch treffen.

sebastian: Da warte ich mal ab aber also diese Beziehung Hollerbach und Baumgart,

sebastian: die beobachte ich auf jeden Fall weiter, weil ich finde es halt echt interessant,

sebastian: das war schon nach dem Mainz-Spiel,

sebastian: zu sehen, als ja, Hollerbach sich den Elfmeter nehmen wollte und,

sebastian: Baumgart ihm das klar gemacht hat, wer der Trainer ist und dann Baumgart ihn

sebastian: nochmal rangeholt hat, um ihm zu zeigen, was er eigentlich wo er sich bewegen soll,

sebastian: und ja, vielleicht wird das einfach was Gutes noch.

steffi: Und wenn das funktioniert, ist das schon mal, also dann hast du einen Spieler

steffi: besser gemacht, ist dann einfach so.

sebastian: Ja, dann ist er dauerhaft auf Bundesliga-Niveau, das hätte ich Hollerbach so

sebastian: am Anfang nicht zugetraut. Muss ich zugeben.

sebastian: Mal sehen, aber da warte ich mal ab, aber ist auf jeden Fall jetzt mit ordentlichem

sebastian: Abstand der treffsicherste Union-Spieler, was jetzt nicht so viel heißt insgesamt

sebastian: in dieser Saison und da können wir mal...

steffi: Kann ja nur werden.

sebastian: Können wir mal kurz rüber huschen, weil dieses Thema ist jetzt im Sturm alles

sebastian: in Ordnung, hat ja was mit der Transfer-Schlussphase auch zu tun.

steffi: Die war ein bisschen wild.

sebastian: Lubitschits hatten wir noch willkommen geheißen im letzten Podcast.

sebastian: Beziehungsweise war da schon, weiß ich gar nicht.

steffi: Ich weiß es auch nicht mehr.

sebastian: Und dass Vertessen eventuell gehen würde, hatten wir auch. Und Jordan ist weg.

sebastian: So ist da, oh Gott, kann das jemand aussprechen? Reims.

steffi: Nein, ich kann das nicht.

nadine: Ich glaube, es ist da Rennen, aber keine Ahnung.

steffi: Wo du recht hast, Nadine?

nadine: Da, wo andere Französisch gelernt haben, Heike Fußball spielt in der Schule.

nadine: Aber das ist nicht Rennen.

sebastian: Sondern Reims.

nadine: Ja, das ist Rem. Aber wie gesagt, ich weiß es nicht.

sebastian: Ist auch egal. Also hier zu seinem Heimatverein, wenn man den Namen nicht sagen

sebastian: möchte, sagt man einfach zu seinem Heimatverein.

sebastian: Und die Frage, die ich so ein bisschen habe, ist das so ein Wechsel, der für alle besser ist?

nadine: Und für ihn persönlich sicherlich auf jeden Fall.

nadine: Einfach weil er ja hier wirklich viel Quatsch sich auch anhören musste.

nadine: Klar, er hat das Tor nicht getroffen. Okay, ist halt blöd.

nadine: Gehört ja irgendwie zu seiner Jobbeschreibung eigentlich so Tore schießen.

nadine: aber das was er sich dann halt teilweise anhören musste ist natürlich

nadine: auch überhaupt nicht fair ihm gegenüber weil er ja andere gute

nadine: dinge im spiel gemacht hat so und dann kann man jetzt am ende

nadine: nur sagen okay wir haben jetzt andere stürmer bei

nadine: uns gucken wir mal wie das so mit denen läuft ihm kann man nur das allerbeste

nadine: wünschen und dass er da jetzt vielleicht auch einfach wieder dann besser ins

nadine: spiel kommt vielleicht auch wieder tore macht was ja für ihn persönlich auch

nadine: besser ist Zumindest wenn er wieder gesund ist. Ich lese nämlich hier, dass er verletzt ist.

sebastian: Ja, er hat sich gleich im ersten Spiel am Oberschenkel verletzt.

sebastian: Also der wird jetzt ein paar Wochen ausfallen. Also da habe ich auch gedacht,

sebastian: oh Gott, es geht einfach weiter.

steffi: Ja, das ist...

sebastian: Also diese Nicht-Treffen-Sache ist ja die eine Sache, was ja bei Jordan aus

sebastian: meiner Sicht das größere Thema ist, dass er tatsächlich häufiger mit Verletzungen zu kämpfen hat.

sebastian: Das war auch der Punkt bei Gladbach, der ihm da so, glaube ich,

sebastian: ein bisschen bei der Laie das Genick gebrochen hat.

sebastian: Und ja, besser für alle mit dem Fokus, dass halt nicht mehr so die Tore gezählt

sebastian: werden und er so als Torlos-Stürmer dasteht.

sebastian: Ich glaube schon, das ist gut für ihn, das ist auch gut für Union im Prinzip.

sebastian: Aber das ist halt eine sehr eindimensionale Sicht auf die Sache.

sebastian: Also klar, es ist eine entscheidende Sache bei einem Angreifer,

sebastian: dass der auch Tore schießt, schon verstanden.

sebastian: Aber Baumgart hat ja auch gesagt, menschlich ist es schon ein Verlust.

sebastian: Für die Mannschaft und ist natürlich auch, wenn man schaut, was die Person eigentlich für eine...

steffi: Irgendwas brummt hier.

sebastian: Ja, unten in die Waschmaschine, würde ich sagen.

steffi: Achso, okay.

sebastian: Also für alle, die es interessiert, auch bei uns war für das nicht eine Waschmaschine.

sebastian: Aber der hat ja auch so Bälle festmachen als Thema gehabt.

sebastian: Und das ist ja jetzt eine Aufgabe, die dann halt bei anderen Leuten liegen wird.

sebastian: Und da muss man schauen, wie das dann halt auch nochmal gut funktioniert.

sebastian: Also nicht jede Mannschaft wird so in sich zusammenfallen, wie Hoffenheim zusammengefallen

sebastian: ist. Das war ja wirklich nicht Bundesliga-tauglich, die letzte halbe Stunde,

sebastian: die die da gespielt haben.

steffi: Gott sei Dank gibt es auch diese Mannschaften.

sebastian: Ja, also auch in dieser Saison wird halt, auch Hoffenheim wird leider nicht

sebastian: absteigen, darf ich jetzt allen nochmal kurz sagen.

steffi: Wie immer.

sebastian: Weil es einfach drei Mannschaften gibt, die so viel schlechter sind.

sebastian: Dass selbst Hoffenheim, Oton von deren Verteidiger, da geben wir 90 Millionen

sebastian: Euro Ablöse aus und dann noch fehlt letzten Platz. Und ich so, wow.

steffi: Alter. Ja, okay. Ja, damit bist du quasi unabsteigbar.

sebastian: Ja, also ich glaube, Bretaien wird ganz schnell in die Pflicht genommen und

sebastian: der wird jetzt hier in diesem halben Jahr wird sich entscheiden,

sebastian: ob Bretagnen da eine Zukunft auch bei Union haben wird.

sebastian: Weil er ist ja im Prinzip der Angreifer, der von der Physis Jordan da am nächsten kommt.

sebastian: Also falls dann halt so dieses Zielspieler-Thema kommt und dann mal schauen,

sebastian: ob er das kann oder nicht kann.

sebastian: Oder ob die Leute dann doch Jordan gern zurückgehabt hätten.

sebastian: Die Hater, Nadine, ne?

nadine: Die Hater.

sebastian: Und Fertessen. Da könnte man natürlich sagen, auch das habe ich schon gelesen,

sebastian: ja Baumgart hat den vergrault.

steffi: So lange ist Steffen Baumgart jetzt noch nicht da.

sebastian: Ich glaube, Steffen Baumgart braucht nicht lange.

steffi: Wenn er der Meinung ist, es geht nicht, dann geht es nicht.

nadine: Hat der Steffen einmal freundlich geguckt.

sebastian: Und ich weiß nicht, ob das jetzt so eine Nummer war, wo er gesagt hat,

sebastian: ich muss auch an irgendjemanden Man kommt irgendwo frisch rein,

sebastian: da muss man erstmal jemanden feuern oder in die Ecke stellen oder so.

steffi: Rasieren heißt das Wort.

sebastian: Ja, genau so. Und Ferdessen ist dann gleich gegangen.

sebastian: Aber man muss natürlich auch sagen, es gab jetzt, also Steffen Baumgartner ist

sebastian: jetzt nicht der erste Trainer, der sagt, Ich bin nicht überzeugt.

sebastian: talentierter Spieler, aber bringt halt keine konstante Leistung.

sebastian: Das haben ja alle anderen Trainer auch so gesehen und da waren einige dabei.

sebastian: Also Biedica, Grote und Louis, dann Svensson und jetzt Baumgart.

steffi: Ja, möglicherweise ist das dann auch so.

nadine: Aber ich verstehe es gar nicht, weil der ist ein guter Spieler.

nadine: Ich fand ihn immer sehr gut.

steffi: Ich glaube, du brauchst manchmal einfach die Person, mit der du gut zusammenarbeiten

steffi: kannst. Und wenn du die nicht hast, dann kannst du noch so gut sein.

steffi: Ich glaube, das ist tatsächlich ein bisschen so ähnlich. Das Hollerbach-Phänomen ist bloß andersrum.

steffi: wenn du einen Trainer hast, der weiß, wie er dir Dinge erklärt und wenn du Mitspieler

steffi: hast, mit denen du gut zusammen funktionierst, dann ist es halt manchmal tatsächlich

steffi: das Gesamtgefüge und nicht das Talent der einzelnen Personen.

nadine: Ja, Schabaldo und Teivo.

steffi: Ja.

sebastian: Ja, durchaus.

nadine: Und er brauchte sein Buddy.

steffi: Ja. Und das ist einfach möglich, dass es jemand ist, der irgendwie in dieser

steffi: Konstellation nicht gepasst hat.

steffi: Und das heißt nicht, dass das ein schlechter Spieler ist oder so.

steffi: Aber das macht vielleicht auch, dass du nicht so konstant Leistung abrufen kannst oder so.

steffi: Also da würde ich jetzt irgendwie sagen, ja, schade.

steffi: Aber es nutzt dir nichts, wenn du dich nicht darauf verlassen kannst,

steffi: dass der funktioniert, sagen wir mal.

sebastian: Ja, man könnte jetzt da viel darüber philosophieren, ob das wieder einer von

sebastian: den niederländischen Spielern ist, die mit physischen Spielen nicht so gut zurechtkommen.

sebastian: ganz früher gab es ja mal Santi Kork.

steffi: Ja, du musst dich jedes Mal dran denken.

sebastian: Aber es ist natürlich, also es gibt natürlich auch Daniel Doki,

sebastian: es hat mit Niederländern an sich jetzt nicht so viel zu tun,

sebastian: sondern eher so aus welcher Art von Fußballschule man so ein bisschen kommt.

steffi: Was findest du immer so?

nadine: Geraldo hat doch auch so niederländische Wurzeln mit drin gehabt, oder?

sebastian: Ja, ja, der kam ja aus Ajax und hat aber auch lange gebraucht,

sebastian: um anzukommen bei Union.

sebastian: Also das erste Jahr war quasi Ja.

nadine: Das war die Zeit, wo das erste Jahr bei allen Murks war.

sebastian: Und das war tatsächlich interessant. Und ich fände halt, bei Fertest muss man

sebastian: auch sagen, der ist ja mit viel Hoffnung auch im Winter gekommen.

sebastian: Im vergangenen Jahr, so auch spielerisch, als es bei Union überhaupt nicht lief,

sebastian: haben wir sehr viel Hoffnung in ihn reingesetzt.

sebastian: Und da wurde ja auch Geld ausgegeben für den.

sebastian: Und jetzt hat man maßgeblich weniger Geld für ihn bekommen.

nadine: Ja, was schade ist, man kann ihn auch nicht mehr so verfolgen,

nadine: weil der spielt jetzt bei einem Verein, den wir nicht verfolgen werden.

sebastian: Salzburg, ja.

nadine: Der ist jetzt einfach in so ein Loch gefallen, so weg.

sebastian: Ja, was?

steffi: Der ist jetzt erstmal unsichtbar.

sebastian: Wieso? Die gehören doch gar nicht mehr zu Red Bull. Das ist doch jetzt was ganz anderes. Naja, egal.

sebastian: Das ist richtig, aber es ist halt auch österreichische Liga.

sebastian: Es ist jetzt auch nicht so, dass das auf meinem täglichen Fußballprogramm steht.

sebastian: Aber bei der Ablöse, ich finde schon, dass man sich das ankreiden,

sebastian: das muss auch als Verein, dass man einen Spieler für weniger Geld abgibt, als man den geholt hat.

sebastian: Und wenn dann halt der andere Verein, von dem man den geholt hat,

sebastian: auch noch an dem Weiterverkauf mitverdient, dann ist das umso bitterer.

nadine: Ja, in der Pressemitteilung stand ja wieder, also stand ja irgendwie drinnen auf eigenen Wunsch.

sebastian: Ja, natürlich.

nadine: Ja, wer auch immer das da reingeschrieben hat und wie viel Wahrheit da drin

nadine: ist, wissen wir jetzt nicht, brauchen wir nicht diskutieren.

nadine: Worauf ich hinaus will ist, dass Union ja auch ganz klar sagt,

nadine: wenn ein Spieler einen Wechselwunsch hat, wollen sie dem ja eigentlich nicht

nadine: im Weg stehen. Das haben sie, glaube ich, einmal bei Leistner gemacht.

nadine: Ja, das wird so gesagt. sind sie ja da. Ja, aber ich meine jetzt so,

nadine: also sie haben es irgendwann mal so geäußert.

nadine: Klar sollte man dann halt nicht sagen, okay, wir haben 10 für den bezahlt oder

nadine: nehmt ihn für 2. So, ist dann halt irgendwie blöd.

nadine: Aber wenn man sich halt das wirklich auf die Fahne schreibt und sagt,

nadine: ja, wenn jetzt aber jemand einen Wechselwunsch hat, dann ermöglichen wir das

nadine: dem Spieler, wenn es machbar ist.

sebastian: Ja, ich glaube, hier kommen da so ein paar Sachen zusammen. Also,

sebastian: A, hat der Spieler, glaube ich, richtig keinen Bock auf Steffen Baumgart gehabt.

sebastian: Das kann ich mir schon vorstellen.

sebastian: Also, in dieser Situation, diese Situation halt relativ klar,

sebastian: okay, und dann auch von Union-Seite dann so dieses, okay, bei so und so vielen

sebastian: Trainern hat das jetzt auch nicht gerissen und vielleicht betten wir es einfach,

sebastian: anstatt weiter immer zu hoffen, zu hoffen, zu hoffen.

sebastian: Ich glaube, Baumgart hat halt auch das Wort hoffen irgendwie mal erwähnt,

sebastian: dass es halt immer Spiele gibt, bei denen man viel Talent sieht und dann hofft und hofft und hofft.

sebastian: Und dann ist es halt einfach dann so ein Ende mit Schrecken und dann geht man

sebastian: mit so einem Minus, aber man trägt halt, und das ist die andere Sicht,

sebastian: die auch valide ist, genauso valide wie die Sicht auf die Ablöse,

sebastian: ist ja die Sicht, dann zahlen wir halt das Gehalt auch nicht mehr.

steffi: Ja, klar.

sebastian: Ist ja auch okay. Also das, und dann ist es dann vielleicht okay,

sebastian: diesen klaren Schnitt gemacht zu haben.

sebastian: Ich glaube jetzt nicht, dass jetzt irgendwie die Leute alle in ihre Taschentücher

sebastian: weinen, weil Jobe Fertessen nicht mehr bei Union spielt.

sebastian: Ist halt schade, weil es halt so ein Versprechen war, aber es war halt ein Versprechen,

sebastian: was auch nie richtig eingelöst wurde.

sebastian: Ist jetzt nicht wie Tuschel verlässt uns oder so.

steffi: Ja, absolut. Also ich kann noch schlafen, wisst du?

sebastian: Geht noch.

steffi: Also das ist für mich so ein bisschen so der normale Lauf der Dinge.

steffi: Wisst ihr, das ist jetzt nicht wohl eine prägende Figur sondern ja,

steffi: guter Spieler jetzt dann woanders. Okay.

sebastian: Ich habe mich ja gefragt, vorhin habe ich das Wort ja schon gebracht,

sebastian: war diese Wintertransfersphase Horst Held Masterclass?

steffi: Ey, ich hoffe doch nicht.

sebastian: Kannst du es noch weiter ausführen?

steffi: Also Horst Held Masterclass wäre gewesen, wenn du nicht bis zur letzten Sekunde wartest, um irgendwie,

steffi: Dinge, also dass sich da dann noch Lücken auftun, die du irgendwie bespielen

steffi: musst und dann musst du von irgendwoher zaubern, sondern es wäre schon ganz gut,

steffi: wenn das alles ein bisschen Zeit ja passiert, idealerweise auch im Sommer,

steffi: und es ist mir alles ehrlich gesagt ein bisschen überrascht,

steffi: wenn jetzt davon einfach auch Spieler

steffi: funktionieren, wäre das sehr schön und wenn du sagst, es gab die Halsliste entschlackt,

steffi: ja, das mit zu funktionieren, dann ist auch das in Ordnung, aber ich glaube,

steffi: die müssten schon ganz bombastisch zünden,

steffi: damit du sagst, daran ist irgendwas Masterclass. Ich glaube, das war wirklich,

steffi: alles sehr, sehr knapp und das ist ehrlich gesagt was, was ich nicht für eine

steffi: gute Sache halte und ich möchte gerne ein bisschen mehr was planmäßig,

steffi: ein bisschen was überlegt.

steffi: Etwas, wo ich den Eindruck habe, das ist im Vorhinein so besprochen worden und

steffi: nicht, ich muss schnell irgendwas machen.

sebastian: Ich habe so ein bisschen nachgedacht, es hieß ja immer, wir brauchen Stürmer,

sebastian: Stürmer, Stürmer und am Ende haben wir minus eine Offensivkraft,

sebastian: wenn du so plus minus Rechner hast irgendwie.

steffi: Ja, naja, gut. Qualität ist schon wichtiger, als dass da möglichst viele stehen. Das ist schon okay.

steffi: Also der Teil ist nicht das, was mir Sorgen macht, sondern eher,

steffi: dass man es halt jetzt nicht einschätzen kann und das muss direkt funktionieren.

steffi: Du hast jetzt kein Trainingslager, kein irgendwas mehr, sondern das muss jetzt

steffi: einfach hinhauen. Und das finde ich dann schon, also mutig auf jeden Fall, risikobereit.

steffi: Es ist mir ein bisschen zu risikobereit.

steffi: So, das ist glaube ich das Wort, das ich nutzen würde.

nadine: Ich bin ihm erstmal dankbar, dass er Kevin Behrens nicht geholt hat.

steffi: Ja, wobei ich mir nicht sicher bin, wo es versehen war.

nadine: Nee, wahrscheinlich nicht, aber ich bin sehr froh darüber, dass dieser Wechsel

nadine: nicht zustande gekommen ist, in welcher Konstellation dann am Ende auch immer.

sebastian: Ja, Kevin Behrens und Maxi Philipp ja auch nicht.

sebastian: Das haben wir ja gar nicht erwähnt, dass der wegen Medizincheck dann nicht gekommen ist.

nadine: Ja gut, wir hatten auch schon mal ISCO in Berlin.

sebastian: Ja, bei Medizincheck werden wir ja noch nicht unruhig.

nadine: Genau, das machen wir nicht mehr. Erst wenn die Tinte trocken ist, dann zählt es.

nadine: Ja, aber wie gesagt, keine Ahnung.

nadine: Wir werden jetzt sehen, was bei rauskam. Erstmal kann man ja glaube ich sagen,

nadine: der Einstand ist Ljubicic-Glum.

nadine: und dann wer weg ist ist halt weg wie war die tapete damals von den ultras wir

nadine: vertrauen denen die da sind machen wir halt so.

sebastian: Ja, es hat sich ja, also in der Einschätzung zur vergangenen Woche hat sich

sebastian: jetzt auch nicht so viel geändert.

sebastian: Wir sind, glaube ich, alle der festen Überzeugung, dass dieser Kader die Bundesliga halten kann.

steffi: Ja, daran hat sich nichts verändert.

sebastian: Und nochmal auch, ich meine, wir haben jetzt Hoffenheim gesehen und sagen schon,

sebastian: Hoffenheim kann nicht absteigen, wenn es drei Mannschaften gibt,

sebastian: die schlechter sind als Hoffenheim. Ja, das ist schon echt bitter.

sebastian: Und was soll dann jetzt Union schon passieren? Ich möchte nochmal rückspulen,

sebastian: drei Wochen zurück, als wir völlig verzweifelt waren.

nadine: Ich glaube selbst, Mannschaften aus der zweiten Frauenbundesliga würden in der

nadine: ersten Männerbundesliga drinne bleiben.

nadine: Und das meine ich nicht despektierlich Frauenfußball gegenüber,

nadine: sondern einfach, Frauen haben halt gewisse Nachteile, wir haben körperliche

nadine: Nachteile, wir haben Trainingsnachteile, aber ich glaube selbst,

nadine: das eine oder andere Frauenthema würde es schaffen, da in dieser Liga drinne zu bleiben.

sebastian: Ja, also ich tue mich bei solchen Kreuzvergleichen schwer, aber es ist halt

sebastian: schon erschreckend, ehrlich gesagt, also wie weit unten das Niveau ganz unten ist.

sebastian: Das stimmt schon, ist aber für Union ein Vorteil in der wir wurscheln uns durch

sebastian: Phase, in der wir jetzt im zweiten Jahr sind.

sebastian: die Frage, ich habe das ja mit Absicht gestellt nach dieser Hosted Masterclass,

sebastian: weil die Frage ist ja eigentlich, was war in diesem Winter notwendig?

sebastian: Und Baumgart wird schon irgendeine Art von Angreifer gewollt haben,

sebastian: der auch Tore schießt und Lubitsch war jetzt auch nicht irgendwie ein Schnäppchen

sebastian: und hat bloß zwei VW-Busse gekostet.

sebastian: Aber andererseits war jetzt auch nicht so viel notwendig zu verändern.

sebastian: Also so, dass du sagen musstest, wenn wir nicht drei Transfers machen,

sebastian: dann geht es ja gar nicht mit der Mannschaft voran.

sebastian: Und deswegen würde ich sagen, wird der Sommer viel spannender werden bei Union.

sebastian: Also wir hatten das letzte Woche auch kurz gesagt, da ging es noch um Kedira und Trimmel.

steffi: Ja.

sebastian: Aber es gibt ja auch viel mehr Entscheidungen. Also Vorland hatten wir auch

sebastian: letzte Woche, dann Roussillon, Toussaint, was ist da so?

sebastian: Was passiert eigentlich auch bei Leuten, die vielleicht gehen,

sebastian: von denen wir gar nicht unbedingt wollen, dass sie gehen?

sebastian: Diogo Leit, Daniel Uduki.

nadine: Leit habe ich echt so ein bisschen Angst, so wie der gerade Union in den Himmel lobt.

sebastian: Ja, ja.

nadine: Also dieses Markus-Kahl-Wappenküssen. Bin ja so ein bisschen geschädigt.

nadine: Ich will ihm da nichts unterstellen, aber ich bin da echt mal ein bisschen vorsichtig

nadine: und gespannt, was da jetzt noch passiert.

sebastian: In der Mitte auch Polizist in Kaiserslautern.

nadine: Das glaube ich nicht, aber man weiß es nicht.

sebastian: Ja, ich bin da gar nicht so geschädigt, sondern ich sage halt,

sebastian: dann ist das halt so, aber Hauptsache, also wenn, dann nicht für umsonst.

sebastian: Weil ich habe jetzt auch nicht das Gefühl, dass zum Beispiel Union in der Defensive

sebastian: so schlecht aufgestellt ist. Also es wäre halt cool, wenn nicht gleich beide gehen.

sebastian: Aber und wenn Leed geht, dass man halt auch nochmal drüber nachdenkt,

sebastian: auch einen Linksfuß zu bekommen wieder.

sebastian: Aber ansonsten sind Spiele halt auch setzlich. Ich hätte halt gerne,

sebastian: du hättest gerade zuvor das mit dem Plan gesagt, Steffi.

sebastian: Ich hätte gerne diese Zusammensetzung im Sommer einen Plan verfolgt.

sebastian: Wo möchte ich mit dieser Mannschaft hin? Was soll diese Mannschaft können?

sebastian: Was sind die Spieler, auf die ich vollstes Vertrauen setze?

sebastian: Und da haben wir ja einfach ein Thema, dass im Offensivbereich so viel Fluktuation im Prinzip ist.

sebastian: Also gar nicht so im Sinne von Spieler kommen und gehen, sondern Spieler,

sebastian: die halt komplett auch dann mal 30 Spiele machen in der Saison dann als Angreifer oder so.

sebastian: Oder als offensiver Mittelfeldspieler, wie auch immer.

sebastian: Dass sowas ein bisschen fehlt und vielleicht kommt das jetzt auch,

sebastian: keine Ahnung, wäre meine Hoffnung.

sebastian: Also da wird Horst Held richtig viel zu tun bekommen und dann können wir noch

sebastian: mal drüber reden, was eine Hostel-Masterclass ist und ob man das ernst oder ironisch meint.

steffi: Ja, ich hätte auch nichts dagegen, wenn es die gibt. Ich habe wie gesagt,

steffi: ich bin bis jetzt noch zögerlich mit Komplimenten.

sebastian: Ja, na gut. Haben wir noch ein Thema?

nadine: Nö.

sebastian: Dann freuen wir uns auf den doppelten Heimspieltag nächstes Wochenende. Gladbach-Nürnberg.

steffi: Ich ärgere mich, ich werde das 6-Punkte-Wochenende. Ja, das wäre sehr,

steffi: sehr geil, aber ich werde den Spiel komplett nicht sehen können.

steffi: Ich bin sehr traurig, aber ich muss am Sonnabend arbeiten.

nadine: Frage an Union, an der Stelle können wir irgendwie Schlafsäcke mitbringen und

nadine: im Start auch übernachten?

sebastian: Kann man einfach da bleiben.

nadine: Ja, weil dieses Hin- und Hergeeier ist doch albern.

steffi: Lohnt sich auch gar nicht.

sebastian: Ja, gerade für Leute, die so weit weg wohnen. Wie Altklinike und kleine Schaufreide.

steffi: Ja, genau.

nadine: Wobei ich gehe Samstag nach dem Spiel noch auf den Geburtstag in Köpenick.

nadine: Also wahrscheinlich so Stadiongeburtstag.

steffi: Du bleibst quasi da. Für dich sind die Themas durch.

sebastian: Alles klar. Dann hören wir uns nächste Woche nach dem Spitzenspiel gegen Nürnberg.

sebastian: Und dem Spiel gegen Gladbach natürlich. Aber Nürnberg ist das Letzte, deswegen.

steffi: Genau.

sebastian: Ja, macht's gut. Tschüss.

steffi: Tschüss.

nadine: Dann tschüss.

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