#600 – Prunk & Graupen
Shownotes
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sebastian: Hallo und herzlich willkommen zum Textilvergehen nach dem 0 zu 0 gegen Rasenballsport
sebastian: Leipzig mit dem Leipziger Trainer Marco Rose,
sebastian: mit dem Steffen Baumgart sehr gut bekannt ist.
sebastian: Ich begrüße hier in der kleinen Schorfheide. Steffi, hallo.
steffi: Hallo Sebastian, möchtest du uns noch die Sendungsnummer spendieren?
sebastian: 601. Letzte Woche war 600, diese Woche ist 601. Und in Alte Klinike sage ich Hallo Nadine.
nadine: Einen wunderschönen guten Tag.
sebastian: Und in der Stadt, die in und um und auf der Wetterau liegt.
daniel: Geografie mit Textilvergabe.
sebastian: Also jedenfalls da.
daniel: Ganz schnell in der Sendung.
sebastian: Also die, die eine Straßenbahn haben, die ihr Name Appleboy Express ist. Hallo.
daniel: Das ist richtig.
sebastian: Hallo Daniel.
daniel: Den habe ich nicht erst gesehen, die Tage. Hallo.
sebastian: Ja, also ganz nah und du spürst Ostdeutschland richtig doll,
sebastian: glaube ich, dort. Genau.
daniel: Andere Sorte Deutschland.
sebastian: Ja, so.
daniel: Aber auch Deutschland kommt man nicht dran vorbei.
sebastian: Ja, so. Dann lasst uns doch reden über wirklich ein Spiel und Rahmen,
sebastian: dass ich, also es hat stattgefunden, das war klar.
sebastian: Aber was uns da präsentiert wurde, das war zumindest für mich unerwartet,
sebastian: möchte ich sagen. Ich weiß nicht, wie es euch geht so stimmungsmäßig.
nadine: Wollen wir vielleicht mal noch irgendwie von vorher so ein bisschen vorm Spiel vor Anpfiff und so?
sebastian: Ja, ja, ja, da komme ich gleich. Ich wollte bloß kurz eure Stimmung abfragen.
nadine: Also die Stimmung war, oh mein Gott, naja gut, dann gehen wir halt hin.
steffi: Die Stimmung war, ich mache mir das Spiel an und erwarte nichts und nehme mir
steffi: schon mal mit verkrampften Händen mein Strickzeug, ich, falls ich mich abreagieren muss.
steffi: Es blieb dann nicht so.
daniel: Sorry, sag noch, nee.
steffi: Mach da nicht, halt gut.
daniel: Ich dachte mir so, da spricht eigentlich nichts dafür, dass das besonders gut wird.
daniel: Wäre ja typisch, wenn es dann doch einigermaßen funktioniert.
daniel: War so ein bisschen mein Gedanke.
steffi: Ja, ich weiß, was du meinst.
daniel: Antizyklisch fühlen sozusagen.
steffi: Wir gehen zum Fußball wegen der Wunder. Sie treten nur nicht so oft ein.
sebastian: Nötig. Genau. Nadine, dann schildere uns doch mal, wie das vor dem Spiel war.
sebastian: Weil die Woche nach diesem Spiel beim FC St.
sebastian: Pauli habe ich vor allem so eine Mischung aus Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit
sebastian: gepaart mit null Zukunftsfreude. wahrgenommen.
sebastian: Also so ein Dreierlei alles scheiße.
nadine: Ja, das war ja auch so ein bisschen rund ums Stadion, wenn man mit den anderen
nadine: ins Gespräch kam, die Grundstimmung, dass wir halt natürlich alle wissen,
nadine: schwierig nach dem Spiel jetzt gerade auf St. Pauli, was ja echt wieder nicht gut anzugucken war.
nadine: Und jetzt kommt dann halt so ein Brett wie Leipzig, die ja nun bekanntlich ganz
nadine: okay sind beim Fußballspielen.
sebastian: Weil die so gute Arbeit dort leisten.
daniel: Genau.
nadine: Die haben sich halt wirklich gut hochgearbeitet mit eigener Kraft.
nadine: So ein ostdeutsches Märchen.
nadine: Tradition ist da ja wirklich auch immer vorhanden bei denen und das ist halt
nadine: auch wirklich gut, ist total toll mit denen.
nadine: Ne genau, aber da war natürlich so ein bisschen die Erwartungshaltung oder die
nadine: Stimmung war so ein bisschen getrübt erstmal glaube ich.
nadine: und so gucken wir mal, was uns dann jetzt hier irgendwie erwartet.
nadine: Spoiler, im Nachhinein war ja ganz okay.
sebastian: Kann man nicht meckern, ne?
steffi: Genau.
nadine: Es gab ja halt auch wie immer gegen Leipzig wieder diesen 15-minütigen Protest,
nadine: wo die Ultras diesmal auch an den Treppen oben standen und nochmal A5 große Flyer verteilt haben.
nadine: Das stand ja dieses Mal alles so ein bisschen unter diesem,
nadine: großen Satz, RB ist Gift für den Fußball. Und auf dem Flyer haben sie halt auch
nadine: nochmal drauf hingewiesen, warum es noch wichtig ist, weiterhin daran festzuhalten
nadine: und weiterhin dagegen zu demonstrieren.
nadine: Und haben halt auch drum gebeten, dass wir halt wieder in den ersten 15 Minuten
nadine: keine Gesänge, keine Schlachtrufe, aber auch keinen Szenenapplaus und keine Pfiffe,
nadine: fabrizieren, wie auch immer. und wirklich halt so eine Geisterspiel-Atmosphäre
nadine: aufkommen lassen sollen,
nadine: hat dann natürlich, oder hat dann nicht ganz so gut geklappt leider,
nadine: gab ja schon durchaus Pfiffe und so weiter, aber ich glaube,
nadine: es ist manchmal auch einfach aus der Emotion raus für so ein bisschen schwieriger,
nadine: dann da wirklich komplett durchzuziehen,
nadine: und so gar nichts zu sagen, aber im Großen und Ganzen war es ja wirklich wieder
nadine: sehr ruhig in den 15 Minuten.
nadine: Auch aus dem Gästeblock.
steffi: Was man wirklich gut gesehen hat, war das lange Banner auf der Gegengrad.
steffi: Also eigentlich mit dem Satz, den du zitiert hast, ich kann ja nicht sagen,
steffi: ob das in komplett drauf stand.
nadine: Genau, da stand wieder drauf, RB ist Gift für den Fußball.
nadine: Und dann war für die Erhaltung von 50 plus 1, weil Dings, war der Kapsel doch bestimmt irgendwo.
steffi: Aber es war auf alle Fälle extrem präsent. Und das war schon auch so,
steffi: Also das war einfach sehr fernsehwirksam.
steffi: Das war echt gut und ich glaube, dass
steffi: das schon, also jetzt für nur Fernsehpublikum, das ja in dem Fall war,
steffi: ein sehr, sehr brachialer Unterschied war von den ersten 15 Minuten vom Sound
steffi: her, bis dann die Kurve angesprungen ist.
steffi: Das war schon, das ist schon wahrnehmbar, das ist schon nicht so,
steffi: dass das verpufft, das merkst du auch, wenn du nur aus der Ferne betrachtest,
steffi: dass da irgendwas anders ist.
nadine: Genau, RB ist Gift für den Fußball, Unabhängigkeit unserer Gegenmittel 50 plus
nadine: 1 durchsetzen. Das ist das Banner, was auf der Seite hängt.
nadine: Und ja, natürlich merkt man das ganz gut und wir haben, das war auch ganz witzig,
nadine: weil ich so 10, 15 Minuten,
nadine: 10, 15 Sekunden bevor dann so ein bisschen das in die Richtung Countdown ging
nadine: und wir können dann gleich loslegen und unseren Verein unterstützen,
nadine: habe ich so in eine Runde geguckt und meinte so, eigentlich macht sich das doch
nadine: perfekt, wenn wir anstatt runterzählen das Aufstiegsblied machen.
nadine: Und ja, die Leitung zu Ali hat auf jeden Fall funktioniert.
steffi: Offensichtlich.
nadine: Hat er direkt so umgesetzt. Das fand ich auch schick.
daniel: Weil dieses Runterzählen und dann irgendwie man weiß nicht so genau,
daniel: was man danach machen muss, das fand ich immer den,
daniel: elegantesten Teil von diesem Prozess.
nadine: Genau, genau. Und so hat man halt wirklich, also ich glaube 10 Sekunden vorher
nadine: war es dann auch, dass er angefangen hat, bevor jetzt irgendjemand zählt,
nadine: Hände hoch und wir fangen schon mal langsam an.
nadine: Und das war auf jeden Fall richtig, richtig gut gelöst. Ist dann natürlich,
nadine: wie gesagt, auch wirklich gut dafür.
nadine: Ja, soviel erstmal dazu.
sebastian: Was ja noch war, also das ist gut, ne?
sebastian: Also dieses Anzünden, was ja Steffen Baumgart auf jeden Fall auch,
sebastian: der hält ja auch sein Pyro an den offenen Benzinkanisten, an der alten Fürsterei, gerne.
sebastian: Das finde ich gut, dass das geklappt hat. Was auch noch war,
sebastian: war eine Ansprache von Christian vor Anpfiff.
nadine: Ja, stimmt. Da gab es ja noch für den Aktionsspieltag die Durchsage bezüglich
nadine: der Befreiung von Auschwitz.
nadine: Auch da wurde stillschweigend zugehört, sag ich mal.
nadine: Da gab es auch nichts Blödes zwischendurch zu vernehmen, bei mir zumindest.
nadine: Und ging dann auch in den Applaus über, weil es dann natürlich auch darum ging,
nadine: dass der Fußball als Beispiel dienen sollte. Weil Fußball halt Menschen vereint,
nadine: egal wo sie herkommen, wen sie lieben, wie sie aussehen und sonst was.
nadine: Also halt dieses, was für uns hier in der Runde komplett normal ist,
nadine: wir nehmen jeden Menschen so, wie er ist.
nadine: Und das passiert ja im Fußball eigentlich auch. Ich meine, da sind von den 22
nadine: Spielern, hast du ja unter Umständen, keine Ahnung, 10 verschiedene Nationen
nadine: auf dem Platz und 5 verschiedene Hauttypen. So, ist völlig in Ordnung.
nadine: der Applaus tat dann auch ganz gut dass man das vom Großteil des Stadions dann auch einfach so als,
nadine: mit aufnimmt.
sebastian: Genau ok wollen wir mal direkt zum Spiel kommen weil ich habe die Aufstellung gesehen und dachte,
sebastian: hm was wird denn das jetzt und stell mir die ganze Zeit vor wie Marco Rose und
sebastian: sein Trainerteam auch so davor sagen.
steffi: Marco Rose hat hinterher im Interview exakt gesagt, dass er davon auch eher
steffi: überrascht war und sich was anderes vorgestellt hatte, als dann kam.
nadine: Wir alle? Naja, ups.
steffi: Wichtig ist, dass Marco Rose verwirrt war. Also jetzt so.
sebastian: Es ist ja auch schön, wenn die Mannschaft nicht verwirrt ist. Also unsere.
sebastian: Also es waren glaube ich fünf Wechsel in der Startelf, oder?
steffi: Ja, aber ich glaube ein paar auch einfach. nicht so überraschend ist für mich,
steffi: wenn Joranovic fit ist und wieder rinkommt und statt Trimmel spielt zum Beispiel.
steffi: Dann ist es zwar technisch gesehen ein Wechsel in der Startelf,
steffi: aber irgendwie auch wieder nicht. Wisst ihr, was ich meine?
sebastian: Wenn Leo querfeld gesperrt ist.
steffi: Genau, das meine ich. Also da waren jetzt nicht lauter Wechsel,
steffi: die sagen, ich möchte alles anders machen, sondern da waren schon auch Wechsel,
steffi: wo du sagst, das machst du halt,
steffi: weil die spielen die Position Bede und der andere kann gerade nicht,
steffi: soll gerade nicht oder jemand kommt aus einer Verletzung zurück. Das ist ja schon anders.
daniel: Kimlein war ja wohl auch eingefragen.
steffi: Genau, genau. Kimlein hat auch deshalb nicht gespielt, weil er halt nicht fit war. Und, ähm,
steffi: Sehr, sehr schön fand ich Return of Freddy Renau. Ey, wirklich nichts gegen
steffi: Alexander Spolo, der hat sich viel Mühe gegeben und der hatte auch gut zu tun
steffi: und für den müssen die letzten Spiele wirklich krass frustrierend gewesen sein.
steffi: Also ich denke so, ey, das hat bestimmt überhaupt keinen Spaß gemacht und gleichzeitig
steffi: war ich natürlich trotzdem irrefroh, Renau zurück zu haben, das gebe ich ehrlich zu.
nadine: Ich habe ein bisschen bei Taktik und Suf vorhin schon reingehört und da hat
nadine: Team Taktik ganz gut erklärt, warum das bei Renaud und Spolo auch so einen Unterschied
nadine: macht, wer von den beiden spielt.
nadine: Also zum einen ist man ja eh immer, wenn der Stammkeeper und wenn er dann auch
nadine: noch so gut ist wie Freddy Renaud, ist man ja eh auf den Rängen erstmal schon
nadine: so, oh Gott sei Dank ist der wieder da.
nadine: Ohne dass man sich irgendwie Spolo gegenüber böse meint.
nadine: Und dann hat aber, oder spielt halt auch eine Rolle, dass es wo beides komplett
nadine: unterschiedliche Torwarttypen sind auch einfach.
nadine: Und Team Taktik sagte auch, dass Renault halt auch einfach ganz viele Flanken
nadine: abfängt und dann das Spiel wieder gut in den Aufbau gibt, beziehungsweise gut
nadine: die Bälle auf die Leute verteilen kann.
daniel: Ja, vor allem schnell, ne?
nadine: Genau, gut und schnell. Und dadurch dann halt auch ein wichtiger Punkt für unser
nadine: Angriffsspiel ist, was halt total witzig ist so als Torwart.
nadine: Also wirklich so von ihm auch gesagt, dass es halt ein Ding ist,
nadine: dass Renault halt da eine ganz andere Spielweise hat als Schwolo und ja,
nadine: merkt man dann halt natürlich auch, wenn dann irgendwie die Abstimmungen nicht ganz so da sind wie,
nadine: mit Schwolo. Nee, anders kommt mit Renault.
daniel: Bei dem Punkt, gerade wenn wir halt immer noch feststellen, dass so mit,
daniel: wie Baumgart ja auch diese Woche gesagt hat, so im statischen Aufbauspiel quasi
daniel: durchkombinieren und dann nach vorne kommen, ist jetzt nicht so die Kernstärke,
daniel: so Momente, wo der Gegner angegriffen hat und man dann halt schnell wieder in
daniel: quasi so eine Art Konter übergehen kann aus der Situation und quasi das mit Dynamik machen kann,
daniel: das ist natürlich dann auch was, was wertvoll ist, um in die richtigen Situationen zu kommen.
sebastian: Ja, also ich glaube, wir sind uns alle eigentlich Renault auf die Eins.
sebastian: Und bei Leo Querfeld, da war ich einigermaßen überrascht, dass er schon fünf
sebastian: gelbe Karten hatte, weil ich dachte, so viel hat er nicht gespielt.
sebastian: Ich habe dann nochmal nachgeschaut, er hatte zwar viele Einsätze,
sebastian: aber es waren so Minuteneinsätze am Anfang auch.
sebastian: Und ja, der hatte einfach mal fünf gelbe Karten schon kassiert.
steffi: Ja, vor allem habe ich das ja nicht so, wie sollten wir sagen,
steffi: das gibt ja Fouls, die du merkst, die von Querfeld waren für mich,
steffi: das hatte ich irgendwie nie so auf dem Schirm.
steffi: Ich auch nicht. Das wird schon stattgefunden haben.
sebastian: Jedenfalls nicht so Dominik Chormäßig.
steffi: Nee, genau. Du hast ja auch Robert Andrich Fouls gemerkt, weil die einfach auch quasi...
sebastian: Die hat vor allem der Gegner gemerkt.
steffi: Ja, auch. Aber die waren auch irgendwie so ein bisschen Stilbilden, weißt du, was ich meine?
daniel: Stickermaterial.
steffi: Ja, genau, Stickermaterial. Und so war das Teil der nicht. Deswegen war ich
steffi: tatsächlich eher überrascht und dachte so, oh huch, was ist da los?
nadine: Quer fällt einfach Kleiner Bruder von Sören Brandy.
steffi: Ja.
sebastian: Aber das ist echt, findet ihr? Okay.
daniel: Nee, die Szenen, wo Sören Brandy seine gelben Karten gekriegt hat,
daniel: die hat man glaube ich auch schon mitgekriegt.
sebastian: Soro meint der.
daniel: Nur anders. Ich dachte gerade optisch.
nadine: Okay, sind ja beide blond.
sebastian: Ja eben. Und spielen Fußball. Ja, dann noch Bretaien und Benesch.
steffi: Gut, ja.
sebastian: Das war so, was ist der erste Start der Feinders von Bretaien?
steffi: Das weiß ich nicht.
daniel: Ja, ich glaube schon. Und bei Benesch auch ja wohl die ersten 90 Minuten am Stück so ziemlich.
sebastian: Ja, was ist denn euer Eindruck von Ivan Bretaien so nach diesem Spiel?
nadine: Der hat ein richtig gutes Spiel gemacht, finde ich.
sebastian: Weil?
nadine: Weiß nicht, er hatte seine Aktion, also wir haben von ihm noch gar nicht so
nadine: viel gesehen, der hat ja auch immer, wenn dann, nur so ein paar Minuten gespielt, glaube ich.
nadine: Und ich finde, der hat sich da einfach sehr gut vorne mit reingeworfen,
nadine: hatte auch ein, zwei gute Aktionen, wo er dann,
nadine: auch den einen Ball irgendwie so total ungelenkt noch nehmen musste und den
nadine: trotzdem fast noch aufs Tor bringt. Der ist nur irgendwie ganz knapp vorbeigesprungen.
nadine: Und ja, keine Ahnung, also ich finde, er hat seine Sache da vorne einfach ganz gut gemacht.
daniel: Ja, hat er bis jetzt nur sechs Minuten gegen Stuttgart und zwölf in Bremen gespielt.
daniel: Das waren jetzt jeweils auch nicht die Situationen, wo dann irgendwie ein bleibender
daniel: Eindruck hinterlassen wurde.
daniel: Aber ja, zumindest die Ballverarbeitung und Orientierung zum Abschluss hat mir
daniel: eigentlich schon ganz gut gefallen.
sebastian: Okay, dann können wir mal so ins Spiel so reingehen. Also Leipzig ein bisschen überrascht von Union.
steffi: Ja, Union. Ich übrigens auch.
sebastian: Erstaunlich aktiv.
steffi: Ja, also nach einer Viertelstunde saß ich da und dachte, Moment mal, was ist da los?
steffi: Union spielt voll gut, aber wo ist eigentlich Leipzig? Also das war wirklich
steffi: erstaunlich und total, also für mich wirklich überraschend, nachdem ich gesehen
steffi: habe, wie man sowas halt in Hamburg auch komplett verbaseln kann.
nadine: Das sind wirklich so zwei Gesichter von unserer Mannschaft, die wir jetzt irgendwie
nadine: permanent sehen. Entweder läuft es ganz gut oder es läuft da grössisch schlecht.
sebastian: Ja, so normal, geht nicht.
steffi: Aber das war auch nicht so ein, ich hoffe es wird funktionieren Spiel,
steffi: sondern das sah wirklich aus wie, also ja das war schon anders in Zweikämpfen,
steffi: das war aber irgendwie auch kontrollierter,
steffi: das war, ich glaube Ballbesitz war fast hälftig verteilt, aber das krasseste
steffi: war, dass sie sich so viele Torchancen erarbeitet haben.
steffi: Ich glaube, wir standen hinterher 22 zu 6 Torschüssen oder so. Das war brutal.
steffi: Das war wirklich so, was du immer denkst.
steffi: Also das war, was hinterher Steffen Baumgart auch im Interview gesagt hat.
steffi: Er hat gesagt, das ist, was er sehen möchte, ohne aber halt irgendwie hinten
steffi: komplett aufzumachen und irgendwie die Deckung aufzugeben. Und der Teil hat
steffi: halt diesmal funktioniert.
steffi: Und hat halt gesagt, ja gut, wenn wir einfach aufs Tor schießen,
steffi: Dann ergibt sich einfach auch eine Möglichkeit für einen Nachschuss, für irgendwas.
steffi: Aber wenn man einfach nichts macht, sondern halt irgendwo verharrt,
steffi: dann jetzt halt nee, weiter. Und das war so, wo du gesehen hast,
steffi: was der will, dass die tun.
steffi: Und es war dann tatsächlich auch so. Das habe ich nicht passieren sehen.
steffi: Teilchen gekommen sehen.
sebastian: Ja, diese Schüsse, er hat ja sehr präzise vor allem gesagt, sie sollen einfach schießen.
steffi: Ja.
sebastian: Weil halt dann diese vom Gegner nicht mehr so leicht zu kontrollierenden Situationen,
sebastian: die du gerade geschildert hast, nämlich kommen.
sebastian: Also da ging es jetzt auch nicht darum, dass man wartet, bis man in der aufsichtsreichsten
sebastian: Position ist, um ein Tor zu erzielen.
sebastian: Wir kennen ja alle das Ball ins Tor tragen Thema.
sebastian: Und ich war da auch milde beeindruckt.
sebastian: Aber man muss natürlich auch den Nebensatz noch fallen lassen.
sebastian: Das waren jetzt auch nicht Situationen, wo Gulaschi im Tor sich strecken musste.
steffi: Nee, das stimmt. Für den war es glaube ich ein gutes Trainingsspiel.
nadine: Ja, und ihn hat er ja ordentlich an den Kopf bekommen.
steffi: Ja, gut.
daniel: Ich würde es ein bisschen einschränken, glaube ich. Weil es,
daniel: ja, es waren viele Fehlschüsse.
daniel: Also die ersten, Es gab nur zwei Schüsse, die innerhalb von 16 Metern abgegeben
daniel: wurden, der ersten Halbzeit zum Beispiel,
daniel: und fiel so auch bis hin zu 30 Metern Entfernung oder hohe 20er,
daniel: also schon Fehlschüsse.
daniel: Aber eben auch Fehlschüsse im Sinne von, die waren dann im Konkreten nicht so
daniel: super gefährlich, ein paar gingen drüber, ein paar kamen ungefährlich aufs Tor,
daniel: Aber es waren teilweise schon auch eher freie Fernschussgelegenheiten.
daniel: Also zum Beispiel sowas wie der Abschluss von Juranovic, der dann so ein bisschen
daniel: hoppelt und quasi in die Arme von Gulashi geht.
daniel: In derselben Szene vorher Skroff auf der anderen Seite vom Strafraum.
daniel: Das waren beides jetzt Schüsse.
daniel: Der eine wurde geblockt, der andere war dann einfach zu halten.
daniel: Aber das waren jetzt nicht komplett spekulative Schüsse, die nie reingehen können.
daniel: Oder auch Hollerbach hatte auch noch so einen.
daniel: Also das waren Schüsse, die können auch gefährlich werden.
daniel: Von daher fand ich nicht, dass es so komplett nur aussichtslos und nur in der
daniel: Statistik irgendwie Torernährungen waren. Und was halt auch dazu kam,
daniel: Das Spiel, die Angriffe, die dazu geführt haben, sahen schon deutlich konstruktiver
daniel: aus, als man das erst recht gegen St.
daniel: Pauli, aber auch in ein paar anderen Spielen vorher gesehen hat.
daniel: Also da waren teilweise schon auch tatsächlich coole Kombinationen dabei.
daniel: Benesch hat sich gut im Raum bewegt, Skarke hatte ein paar schöne Aktionen und
daniel: auch so schnelles, vertikales Passspiel,
daniel: Zusammenspiel hat man, finde ich, in dem Spiel schon viel mehr von gesehen als
daniel: in den ganzen schwierigeren Spielen der letzten paar Monate.
steffi: Alles davon, Daniel, alles davon würde ich sofort unterschreiben.
steffi: Ich habe auch gesagt, ich wollte die Qualität dieser Schüsse aufs Tor ja nicht
steffi: mindern, sondern es ging wirklich eher darum zu sagen, es gab sie überhaupt.
steffi: Die haben Spiele, wo es nichts davon gab.
nadine: Und wir hatten ja auch mehr Schüsse als Leipzig.
steffi: Aber deutlich.
nadine: Und was ja dann auch nochmal im Gegenzug dazu zum, wir schießen überhaupt aufs
nadine: Tor und wir versuchen es halt überhaupt mal ein Tor zu erzielen,
nadine: lassen wir aber gleichzeitig auch hinten wieder nichts zu und das ist ja genauso wichtig.
nadine: Das bringt doch nichts, wenn wir irgendwie 15 Mal aufs Tor schießen und der
nadine: Gegner aber auch schon viermal drauf geschossen hat und getroffen hat.
daniel: Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, so die einzelnen gefährlichsten Momente
daniel: hatte dann schon irgendwie Leipzig, da haben dann auch nicht immer Schüsse in
daniel: der zweiten Halbzeit, ich weiß gar nicht mehr genau, wann das war,
daniel: da gab es ja noch diesen einen Ball schon eher gegen Ende, der so durch den Fünfer gespielt wurde,
daniel: wo Schersko dann nicht ganz drankam.
daniel: Also, dass man es defensiv komplett im Griff hat und das hat das Gefühl,
daniel: dass ich nicht, auch dieses Abseits-Tor...
daniel: Aber zumindest war man halt die ganze Zeit so intensiv und so gut im Spiel,
daniel: in den Zweikämpfen, in der Verteidigung, dass man halt immer wieder auch den Ball erobert hat,
daniel: immer wieder in Aktionen kam, immer aktiv werden konnte und das Spiel insgesamt
daniel: schon mehr bestimmt hat als Leipzig.
daniel: Aber trotzdem, weil die halt wegen der ganzen guten Arbeit natürlich auch eine
daniel: gewisse Qualität haben, fühlte es sich schon immer noch fragil an, fand ich.
sebastian: Ja, ich habe bis zum Ende gehofft, dass die nicht irgendwie so einen Glückstreffer da reinballern.
steffi: Eben dieser Sonntagsschuss, ne, ja.
sebastian: Also das, weil die Qualität dafür haben sie. Sie haben auch die Qualität,
sebastian: schön zu fliegen, wie Xavi in der 30.
sebastian: Minute war es, glaube ich, gezeigt hat.
sebastian: und ich fand es so schade, dass Joranovic da jetzt Gelb bekommen hat und dass
sebastian: man da den Spieler nicht noch irgendwie belangen kann, weil ich finde es so frech, ehrlich gesagt.
steffi: War so, ja.
nadine: Komplett lächerlich und sich dann noch zu Joranovic hindrehen und den Kopf so,
nadine: die Hand so um seinen Kopf legen, wo ich das so geil fand von Joranovic,
nadine: wie er einfach nur so seinen Arm wegnimmt und sagt so, komm Digga,
nadine: lass mal, nimm deinen scheiß Arm hier weg.
sebastian: Ja, aber so wie die Aktion ist, das ist ja auch das Standardgesicht, was Schavi dann zeigt.
steffi: Junge, der ist ein Standardgesicht, macht mich wirklich fertig.
sebastian: Ich möchte ja mal ein Tempo reichen.
steffi: Der ist nur am lamentieren. Denkst du mal, der wehnt gleich,
steffi: dann mach halt mal ein anderes zu deinem Beruf.
steffi: Ich meine damit wirklich nicht ihn als Fußballspieler. Ich meine wirklich,
steffi: was der so an Nebieräuschen abliefert.
sebastian: Dabei ist das eigentlich ein sehr, sehr guter Fußballspieler.
steffi: Das wäre ja nicht nötig.
sebastian: Genau.
steffi: Was soll sowas?
nadine: Ich finde es halt auch interessant, wie oft er zum Schiedsrichter rennen darf
nadine: und mit dem diskutieren darf.
nadine: Also gab es da nicht irgendwie eine Regel so von wegen, die reden alle nicht
nadine: mehr mit dem Schiedsrichter außer der Käpt'n?
sebastian: Jein. Also ja und nein. Aber die Regel war nicht so strikt, wie sie manchmal
sebastian: dann so wahrgenommen wird.
sebastian: Also dass keiner mehr mit dem Schiedsrichter reden darf.
sebastian: Aber in Diskussion mit dem Schiedsrichter darf nur der Kapitän.
nadine: Es ist auch so.
sebastian: Und das waren bestimmt keine Diskussionen er hat ihm bestimmt nur gesagt wie
sebastian: gut er pfeift und alles mögliche.
steffi: Also wirklich betreuungsintensiv Personal manchmal auf so einem Fußballplatz ja.
sebastian: In der Tat richtig gut wurde es eigentlich zum Ende der zweiten Halbzeit also
sebastian: Leipzig hat ja ein bisschen umgestellt dann in der Halbzeitpause,
sebastian: Steffi, was?
steffi: Nee, ist es richtig, dass dieser Bildschirm da schwarz ist? Das interessiert
steffi: mich immer weiter. Ja, das ist einfach, wenn da nichts passiert.
sebastian: Dann ist der schwarz.
steffi: Ist gut.
sebastian: Ich fand, zum Ende der zweiten Halbzeit ist Union ja nochmal richtig doll aktiv geworden.
sebastian: Da gab es ja diesen Schuss von
sebastian: Rossillon, wo ich dachte, der hätte mal wirklich aufs Tor gehen können.
steffi: Ich habe das ein paar Mal gedacht. Also es waren halt auch ein paar so Sachen
steffi: dabei, wo du, eigentlich hat es Daniel vorhin beschrieben, wo du dachtest,
steffi: wie kann es sein, dass dieser Ball nicht reniert?
sebastian: Ja, und dann war diese Aktion, wo ich gedacht habe, ja klar lässt der Torhüter
sebastian: den Ball da fallen, Gulaschi ist ja noch verletzt und dann irgendwie gecheckt,
sebastian: nee, nee, Gulaschi spielt ja.
sebastian: Und das war wirklich, ich weiß nicht, was ihm da geritten hat,
sebastian: aber das ist so, für Jordan ist alles verhext in dieser Saison.
sebastian: Weil er machte eigentlich auch alles richtig.
daniel: Ja, die Szenen habe ich meiner Freundin gezeigt und gesagt, wie zur Hölle kam
daniel: da halt kein Tor raus, weil ich es auch nicht verstanden habe.
daniel: Ich habe mich dann in der einen Wiederholung, man hat es leider nicht so komplett
daniel: gut gesehen, noch gefragt, ob das vielleicht auch noch Potenzial gehabt hätte,
daniel: abgefiffen zu werden, weil Kulanschi so ein bisschen die Hand dran hat bei dem einen Nachstochern.
daniel: Also vielleicht wäre das sogar noch quasi eingriffsmäßig relevant geworden,
daniel: aber ja, vor allem war ich auch verzweifelt wie geschildert.
sebastian: Ja, aber ich kann Jordan da nicht viel Vorwürfe machen, also es war,
sebastian: der hat relativ schnell da reagiert, ist da ran und dann sind da schon zwei
sebastian: Leipziger Verteidiger da rein und haben den Schuss geblockt.
sebastian: Ja, also schade.
sebastian: Wollt ihr noch was direkt zu dem Spiel geschehen sagen?
daniel: Also ich fand gut, dass man die zweite Halbzeit über auch schon aktiv geblieben
daniel: ist, versucht hat, diesen Sieg zu machen.
daniel: In den letzten Minuten gab es dann schon noch so eine Phase,
daniel: wo man nochmal kämpfen musste, darum nicht halt doch noch irgendwie den,
daniel: Nackenschlag dann zu kriegen. Aber ich finde auch in dem Moment,
daniel: wo dann Schlusswarten sehen, wie eins als fertig alle waren und aber auch,
daniel: wie enttäuscht, dann halt nachvollziehend nur unentschieden gespielt zu haben.
steffi: Ja, also ich glaube, ich habe so die letzten 10, 15 Minuten wirklich Schiss gehabt.
steffi: Also weil ich auch dachte so, boah, das eigentlich kann keiner mehr.
steffi: Also das hat mich nochmal richtig nervengekostet. Also nicht nur die Nachspielzeit,
steffi: sondern schon so ein Stück davor, wo ich dachte so, hier geht es jetzt gerade
steffi: nochmal darum, den Punkt zu verteidigen, wo du gleichzeitig willst,
steffi: Du hättest doch drei ja haben können.
steffi: Und das habe ich vor diesem Spiel niemals auch nur in Betracht gezogen.
sebastian: Ja, war nicht einbudgetiert, ne?
steffi: Nee, aber sowas von gar nicht.
daniel: Wie sieht es bei Robys Punkte-Expektanz aus? Da war das nicht drin.
steffi: Dieser Punkt war nicht eingeplant.
daniel: Ja.
sebastian: Aber wenn ihr auf das Spiel so insgesamt schaut, hat sich da jetzt im Vergleich
sebastian: zu den letzten Spielen bei euch irgendwas in der Einschätzung von Unionssituationen geändert?
daniel: Na, ich war nach Mainz auch optimistischer als davor und danach.
daniel: Von daher bin ich da noch so im Abwartemodus, was die Gesamteinschätzung angeht.
daniel: Aber ich meine, dass es diese Spiele gibt, die gut sind, die gab es ja auch
daniel: in der Hinrunde vereinzelt schon, macht einem jetzt mindestens so viel Hoffnung,
daniel: dass man sieht, es kann irgendwie gehen.
daniel: Ob es dann auch tatsächlich mehr
daniel: von den Spielen gibt und weniger von den schlechten, muss man abwarten.
daniel: Und da bin ich mir auch jetzt nicht sicherer, davon jetzt wieder ein Gutes gesehen zu haben.
steffi: Ich glaube, wenn du so ein abwechslungsreiches Programm mit wirklich Graupen
steffi: und wirklich eigentlich ganz
steffi: geile Spiele hast, also wirklich so Prunk und Graupen immer abwechselnd,
steffi: dann wirst du irgendwie auch nicht mehr, also wenn halt so diese Konstanz fehlt,
steffi: dann wirst du irgendwann auch nicht mehr auf, was das hinauslaufen wird.
steffi: Aber du siehst natürlich die Option, dass vielleicht ein paar gute Spiele ja
steffi: reichen, um die Klasse zu halten.
steffi: Und was das angeht, habe ich jetzt wieder etwas mehr Hoffnung.
steffi: Und ich muss wirklich sagen, nach dem St. Pauli-Spiel, ich hatte wirklich nicht
steffi: das Bedürfnis, über das Spiel zu reden, weil ich einfach alles nur schlimm fand.
steffi: Weil ich wirklich echt geknickt war.
steffi: Und aber auch richtig, wie soll ich denn sagen, da war ja eine Schneue zu sagen
steffi: an den Dingen, die nicht funktionieren, so, wisst ihr.
steffi: Und was du jetzt siehst, ist, glaube ich, schon, Veränderung,
steffi: ob das Maß an Veränderung ist, das gebraucht wird, das weiß ich nicht.
steffi: Das kann ich wirklich echt schwer einschätzen.
steffi: Es ist auf alle Fälle wieder, es ist nicht mehr so dunkel wie letzte Woche um die gleiche Zeit.
nadine: Ich glaube, man hat auch ganz gut gesehen, dass der Kader halt wirklich gut
nadine: genug ist, um in der Bundesliga mitzuspielen.
nadine: Das kam ja dann auch von einigen Seiten, dass das halt nicht ausreicht.
nadine: Aber an sich reicht dieser Kader halt aus. Wir müssen halt nur mal wieder das Tor treffen.
sebastian: Ich möchte erst mal sagen, Steffi, wir können unseren Podcast umhinden in Prunk und Graub.
steffi: Ja.
sebastian: Das war es auf jeden Fall für diese Saison sehr gut.
sebastian: Und für mich war es so, also von der Geschichte her, habt ihr jetzt glaube ich
sebastian: auch alle gesagt, gibt dieses Spiel jetzt nicht mehr her und ändert alles,
sebastian: was wir vorher in dieser Saison gesehen haben.
sebastian: Und also Offensive, Union immer noch schlechteste Offensive der Liga.
sebastian: Baumgart sagt, sie schießen aus allen Lagen irgendwann wird der Ball schon mal
sebastian: reingehen ist schon auch okay erstmal,
sebastian: man könnte auch sagen, Union findet als Mannschaft mehr zu sich,
sebastian: aber da muss ich jetzt auch ganz ehrlich sagen, dass sich jetzt auch kein Unterschied
sebastian: als zur Anfangszeit von Bo Svensson oder Nenad Bielica da hat die Mannschaft
sebastian: jeweils auch zu sich gefunden,
sebastian: stand defensiv und hat vorne ab und zu mal ein Tor gemacht,
sebastian: man könnte auch sagen, Leipzig war auch nicht in Topform Gott sei Dank Ja,
sebastian: und für mich steht einfach nur fest, also Union ist so ein emotionales Jojo für mich.
steffi: Ja.
sebastian: Und ich weiß noch nicht, ob ich die Kraft dafür in dieser Saison so habe.
sebastian: Das liegt jetzt gar nicht an Union und so weiter und so fort,
sebastian: sondern weil einfach bei mir persönlich irgendwie so viel noch sonst so unterwegs
sebastian: ist, dass man, also für die schweren Momente, das muss man sich dann auch leisten können.
steffi: Ja, ich glaube, ich kann so die FC-Fans mehr denn je verstehen.
sebastian: Oh ja.
steffi: Das ist mir gerade mental sehr nahe.
sebastian: Ja, tatsächlich.
sebastian: Aber ich möchte nicht der FC werden.
steffi: Nee, den gibt es ja auch schon.
sebastian: Also ich sage es nochmal, können wir nicht einfach so langweilig wie Augsburg
sebastian: sein erstmal für eine Weile, bis wir uns alle wieder beruhigt haben.
steffi: Ja, total dafür, seid schon immer.
sebastian: Daniel, was ist denn nicht spannend genug von Frankfurt aus?
sebastian: Bist du ja weit genug weg?
daniel: Also, langweilig würde ich jetzt nicht unbedingt als Qualitätsmarker sehen,
daniel: weil ich habe das Gefühl,
daniel: so ein bisschen aufregender sein kann durchaus auch mit einer gewissen Stabilisierung
daniel: einhergehen, wenn man halt dann ein bisschen mehr von der Qualität,
daniel: die man aufblitzen sieht,
daniel: eben auch ins Spiel bringt, literally,
daniel: dann kann es, glaube ich, auch mit nicht langweilig sein auch besser gehen.
daniel: Das wäre eher so meine Hoffnung.
steffi: Ich glaube, mit langweilig meine ich vor allem so was wie, können wir mal so
steffi: ungefähr ein durchgehendes Niveau spielen.
steffi: Das wäre sehr schön und ein bisschen gefestigter wirken.
sebastian: Und nicht jedes Spiel gleich die Existenzkrise oder den Europapokal raus.
steffi: Genau, genau.
nadine: Einfach eine konstante gute Leistung wäre nett.
steffi: Ja, sowas.
sebastian: Also das ist mir auch wirklich mit langweilig. Ich bin jetzt...
sebastian: Ich habe mich genug aufgeregt jetzt in dieser Bundesliga-Zeit mit Union.
sebastian: Also sowohl in positiver als auch in negativer Sicht.
sebastian: Highs are higher, lows are lower, würde ich mal sagen.
nadine: Erz im Arsch, wir können jetzt bitte wieder einen langweiligen Fußball sehen.
sebastian: Ja, was macht Uwe Neuhaus?
steffi: Nee, so langweilig.
nadine: Regenmäßig auf der Tribüne bei uns sitzen.
sebastian: Das sehe ich immer nicht so gut.
nadine: Ich will den öfter mal am Becherbaum vorbeilaufen, deswegen...
steffi: Was?
nadine: Ja, der läuft mit seiner Frau immer ganz entspannt einen Becherbaum langkommt,
nadine: hinten aus dem Wald oder neben der Halle her und dann dackelt er rum.
sebastian: Ach, aber bleibt nicht stehen da.
nadine: Nö.
sebastian: Ach Uwe. Ja, was ich sonst noch sagen wollte, ist, dass ich,
sebastian: ich hatte heute mit Steffi ein bisschen darüber gesprochen, dass ich gesagt
sebastian: habe, ich finde es sehr gut, dass ich sehe, dass Steffen Baumgart pragmatisch
sebastian: an die ganze Sache rangeht.
steffi: Woraufhin ich gesagt habe, ich habe nie daran gezweifelt, also tatsächlich nicht.
sebastian: Ja, ich wusste es nicht, weil ich Steffen Baumgart A persönlich nicht kenne
sebastian: und B halt auch seine ganzen Trainerstationen jetzt nicht so intensiv verfolgt
sebastian: habe, weil Paderborn war mir nicht nah,
sebastian: der FC, naja, und den HSV, der ist mir eigentlich auch ein bisschen egal.
sebastian: deswegen kann ich das gar nicht so sagen, wie er da so war aber in all dem,
sebastian: was er so macht klar hat er eine Vorstellung, aber er arbeitet schon auch mit den Sachen,
sebastian: die ihm zur Verfügung stehen und versucht dann doch irgendwie auch,
sebastian: mit den Spielern auch so erfolgreich zu sein also der ist nicht jetzt fest auf irgendein System,
sebastian: gebucht, der ist nicht fest auf bestimmte Spieler gebucht, irgendwas oder fordert
sebastian: dann irgendwas oder was auch immer.
sebastian: Also was hat Trainer manchmal so machen könnten?
sebastian: Und das finde ich erst mal gut und habe trotzdem auch natürlich das Gefühl weiterhin,
sebastian: weil er ist auch noch recht frisch dabei,
sebastian: dass er auch noch ein bisschen so sucht, was er von wem da halten kann und sich
sebastian: versprechen kann. Also von den Spielern, die er hat.
steffi: Ja, sicherlich. Aber ich bin immer davon auszulassen, dass Steffen Baumgart
steffi: einfach sieht, was möglich ist und das dann einfach tut.
steffi: und dass der nicht starrsinnig ist, was das Thema angeht, sondern pragmatisch
steffi: meint wirklich, wir müssen zusehen, wie wir zu Toren kommen und wenn ich jetzt
steffi: keinen anderen Stürmer habe, dann müssen halt alle mal ran.
steffi: Also der hat halt einfach, dem ist grundsätzlich klar, was zu tun ist und der
steffi: kann, glaube ich, grundsätzlich mit den Leuten arbeiten, die er vorfindet und
steffi: daraus das Beste machen.
steffi: Das traue ich ihm zu, das traue ich ihm jederzeit zu.
steffi: Und das wird er nicht daran knüpfen, dass die halt eine Viererkette spielen
steffi: oder nicht spielen. Niemals.
sebastian: Also ich sehe jedenfalls, was mir Leute gesagt haben, bei der Verpflichtung
sebastian: von Steffen Baumgart, wo ich gesagt habe, ist jetzt nicht zwangsläufig die Antwort
sebastian: auf die Fragen, die Union stellt, aus meiner Sicht, dass die gesagt haben,
sebastian: nee, es kann schon auch funktionieren.
steffi: Ja, ich glaube, wir haben uns eigentlich eine andere Frage gestellt.
steffi: Wir haben uns gefragt, was ist bei Union konkret das Problem?
steffi: Ist das Problem der Trainer?
steffi: Dann musst du an der Stelle was ändern.
steffi: Ist das Problem Mannschaftsherfüge? Dann musst du an der Stelle was ändern.
steffi: Ist das eine sportliche Ausrichtung?
steffi: Ja gut, dann musst du dir da was überlegen.
steffi: Und ich glaube, was am einfachsten oder am schnellsten zu machen war,
steffi: bedauerlicherweise in dem Fall, muss ich sagen, war zu sagen,
steffi: wir tauschen den Trainer aus.
steffi: Das war halt was, was sich relativ zügig hat bewerkstelligen lassen und dann
steffi: hat man zumindest nicht nüscht gemacht. Wir haben dann halt gesehen,
steffi: okay, der Trainer wurde jetzt getauscht, was passiert?
steffi: Die spannende Frage wäre jetzt zu sagen, wo würden wir mit Bruce Svensson stehen?
steffi: Eventuell an exakt der gleichen Stelle, so, wisst du, das ist halt so...
steffi: Naja, kann Steffen Baumgart was, wo Svensson nicht perspektivisch auch hingekriegt hätte?
steffi: Und das ist ja eigentlich die Frage, die so übrig bleibt, die so im Raum schwebt
steffi: und darauf werden wir halt niemals eine vernünftige Antwort kriegen.
daniel: Ja, bei dem, was wir eben gesagt haben, mit dem pragmatisch,
daniel: also ich glaube eigentlich nicht,
daniel: dass es viele TrainerInnen gibt, die wirklich das Gegenteil davon sind,
daniel: also die wirklich irgendwie Prinzipien haben, die sie jetzt durchsetzen,
daniel: auch wenn sie glauben, dass es gerade eigentlich nicht die erfolgreiche Lösung
daniel: für die Situation sind, in der sie sich gerade befinden.
daniel: Ich glaube, das ist eher selten.
daniel: Und welche Lösung dieser Kader, den wir jetzt haben,
daniel: erlaubt und ob Bruce Wenzel die auch gefunden hätte, wenn er weiter die Chance
daniel: gehabt hätte, daran zu arbeiten und ob die Wahrscheinlichkeit,
daniel: diese Lösung zu finden mit Steffen Baumgart höher ist, da bin ich mir jetzt auch noch nicht sicher.
daniel: wie gesagt, so die guten Momente, die es auch in der Saison gab schlagen zumindest
daniel: hierbei vor, dass es Lösungen gibt auf die man kommen kann die man vielleicht
daniel: dann noch verfeinern und ausarbeiten kann und,
daniel: wenn wir auch halt unter Steffen Baumert jetzt gute Spiele sehen,
daniel: dann ist es zumindest schon mal ein Hoffnungszeichen dass es da auch,
daniel: Entwicklungsschritte hingibt wie gesagt, gerade um die Arbeit des Trainerteams
daniel: da zu beurteilen, muss man, glaube ich, wirklich noch ein bisschen abwarten
daniel: und gucken, wie sich das zumindest so mittelfristig entwickelt.
sebastian: Wollen wir mal einen Haken an das Spiel machen und noch einen anderen tollen Bereich abklappern?
sebastian: Nämlich die Transfers bei den Männern, die von den Frauen hatten wir jetzt schon
sebastian: so ein bisschen, glaube ich, oder?
nadine: Gehen wir alle durch?
sebastian: Warte kurz, ich habe hier einen O-Ton.
nadine: Okay.
sebastian: Entschuldigung.
daniel: Es gibt ja zumindest Gerüchte.
steffi: Nicht mal dit, Daniel.
nadine: Einen haben wir ja verpflichtet heute.
steffi: Ich wollte gerade sagen.
sebastian: Es ist jetzt nichts passiert. Ich mache mal kurz die Faktenmaschinen. Chronologie.
sebastian: Yannick Stein geht für anderthalb Jahre per Laie zum SV Babelsberg 03.
steffi: Jemand ist weg. Okay.
sebastian: Chris Bedia geht von Hull City. Laia abgebrochen zu Young Boys Bern.
steffi: Jemand ist woanders. Weg. Okay.
sebastian: Also war weg, ist weiter weg. Und Marian Ljubicic kommt vom Lask.
steffi: Jo.
sebastian: Zu uns und ist Stürmer, Leute.
nadine: Ich glaube, der gute Mann heißt nur Marien, oder?
sebastian: Marien, ja. Dann, Entschuldigung, das A nehme ich zurück. Also eins davon.
daniel: Ja.
sebastian: So.
sebastian: Und der hat in der österreichischen Bundesliga die Turnitze zerschossen.
daniel: Und ist bei Heiduk Splitt ausgewertet worden. Also vielleicht weiß Martin Raphelt ja über den mehr.
sebastian: Ja, also jedenfalls, wie Union heute gepostet hatte, der 13.
sebastian: Kroate bei Union und die Community ist auf jeden Fall sehr stark.
sebastian: Viele Spieler wie Damir Kreilach, Roberto Puncet haben sich sehr gefreut und
sebastian: ich habe auch eine frühere Kollegin,
sebastian: der in Wurzeln in Kroatien liegen, die auch immer, wenn irgendwo ein kroatischer
sebastian: Spieler war, dann fast Fan der Mannschaft geworden ist.
sebastian: Und glaube ich auch nach Neuruppin im Sommer gefahren ist, im vergangenen Sommer,
sebastian: weil dort die Nationalmannschaft ihr EM-Trainingslager oder Quartier heißt es, genau, hatte.
sebastian: Ja, also willkommen, Marin Ljubicic und hier gibt es genug Tornetze zum Zerschießen.
sebastian: Ich weiß es aber.
nadine: Nicht schlimm, wenn du das machst.
sebastian: Ja, ich weiß es nicht. Also es klingt jetzt irgendwie so lustig gemacht oder so, aber es ist halt,
sebastian: Ich weiß nicht, wie sehr Union jetzt diesen Transfer gemacht hat,
sebastian: ob das jetzt ein Transfer ist, weil sie so wie Kevin Vogt im vergangenen Winter kam, Transfer,
sebastian: jemand, der uns weiterhilft und so, oder ob das so ein Transfer ist, wie Ilitsch.
steffi: Jemand, der noch sehr jung ist, wo man nicht so genau weiß, weil er ist noch
steffi: ziemlich jung, ne, der ist 22 oder so?
sebastian: 21, oder irgendwie so.
steffi: Aber jedenfalls tatsächlich eher sehr jung.
sebastian: Ja, oder wie Ilitschert, der kurz vor Ende des Transferfensters im Sommer kam
sebastian: und dann nicht so viel gespielt hat.
steffi: Ja.
sebastian: Das weiß ich noch nicht. Also wir kommen auf jeden Fall und er tritt in keine großen Fußstapfen.
steffi: Das ist korrekt. Die Stürmer, die du nicht hast, können dir oben auch nicht weggehen.
sebastian: Naja, Stürmer haben wir ja.
nadine: Die sind ja Menschen, also physisch sind sie ja da.
steffi: Ja, irgendwie ja, aber irgendwie auch schwierig.
nadine: Reißen sich halt gerade auch nicht die anderen Vereine drum, ne?
steffi: Ja.
sebastian: Ich hatte auch im letzten Winter, als Fertessen kam, hatte ich auch zum Beispiel
sebastian: so, da hatte ich so eine gewisse Hoffnung an bestimmte Sachen.
sebastian: Also das waren so Transfers, wo ich dachte, okay, ja, da wurde halt eine Schwachstelle analysiert.
sebastian: Okay, also sie war offensichtlich.
sebastian: Und die hat man mit einem bestimmten Transfer zu stopfen versucht.
sebastian: Und hier bei diesem Transfer bin ich mir noch nicht so sicher,
sebastian: aber ich lasse mich gerne überzeugen.
sebastian: Was mich so ein bisschen unsicher machen lässt, ist einerseits der Zeitpunkt,
sebastian: das ist jetzt quasi der Tag.
steffi: Der allerletzte?
sebastian: Nein, der vorletzte.
steffi: Vorletzte, okay.
sebastian: Der Sky-Deadline-Day ist ja erst der Montag.
steffi: Ach so.
sebastian: Da kann noch alles passieren bei Union.
steffi: Mhm.
daniel: Noch kurz eine Meldung dazu.
daniel: Ein Name, der zumindest berichtet wird, beim Kicker zum Beispiel auch,
daniel: ist von Sky offenbar, ist der von Maximilian Philipp.
daniel: was ich schon ganz interessant finde.
daniel: Da fällt mir irgendwie so Volland als Parallele ein, die jetzt so mittelgut
daniel: funktioniert hat, insgesamt.
daniel: Vielleicht vom Ausgang her auch eher unteres Mittelgut, aber das finde ich zumindest
daniel: eine interessante Idee, was so die Qualität im Sturm dann nochmal angeht.
sebastian: Ja, also du sprichst das ja an, also das ist ja genau der Punkt.
sebastian: Wir haben so ein paar Situationen oder Meldungen gehabt jetzt so in den letzten
sebastian: Wochen, die so komisch waren.
sebastian: Also einerseits die Meldung, dass nicht ganz so klar ist, wie viel Geld Union
sebastian: überhaupt da so zur Verfügung hätte, um sich zu verstärken.
sebastian: Also es gibt ja Spieler, die du hast ja gerade gesagt, Kevin Volland,
sebastian: die, ich sag mal so eine im Stellenplan von Union einen Platz besetzen,
sebastian: auch in einem Umfang, aber den sportlich nicht rechtfertigen.
sebastian: Aber wo du auch nichts machen kannst, weil es halt besetzt. Du bezahlst das Geld.
sebastian: Und du hast Spieler, die im Zweifelsfall jedenfalls nach bisheriger Lage im
sebastian: Sommer zurückkommen. Robin Gossens.
sebastian: Also wir glauben ja wahrscheinlich nicht alle dran, aber ist erstmal so.
sebastian: Also der Vertrag gibt es her, ne?
daniel: Ja, ich glaube da.
sebastian: Ja, aber du kannst ja trotzdem nicht so Geld ausgeben mit, der wird schon nicht zurückkommen.
daniel: Ja, also natürlich muss man mit dem Geld planen, aber da zumindest weiß man
daniel: ja vielleicht auch schon noch ein bisschen mehr Bescheid.
daniel: Wenn man in der Planung selber involviert ist und kann das zumindest ein bisschen
daniel: besser abschätzen, wie wahrscheinlich das ist und mit welchen Mitteln man dann
daniel: wie wahrscheinlich planen muss.
sebastian: Ja, und dann fand ich ehrlich gesagt die Gerüchtelage, also das,
sebastian: was es an Gerüchten gab, das hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen.
sebastian: Also du sagst jetzt Maximilian Philipp.
daniel: Ja, ein anderer Name, der noch durch die Ticker geistert ist,
daniel: Willem Gräubels vom FC St. Gallen.
sebastian: Stimme aus der Schweiz.
daniel: Französischer.
daniel: vorher in Frankreich aktiv gewesen mit Monaco und Nantes, kann ich,
daniel: abgesehen davon, was auf der Kicker-Steckbriefseite steht, nichts drüber sagen.
daniel: Aber es ist ja auch, wenn man generell so guckt, an welche Transfers hatte man,
daniel: an welche Erwartungen, wie haben die sich erfüllt, wie lange hat das vielleicht
daniel: auch gedauert, finde ich,
daniel: bietet sich mir zumindest auch nicht unbedingt irgendwie eine super Heuristik an.
daniel: So diese Transfers sind voll aufgangen, die überhaupt nicht.
daniel: Ja, also es geht ja schon relativ weit auseinander dann teilweise.
daniel: Und von daher muss man da,
daniel: also mir fällt es schwer, da besonders eine besonders feste Einschätzung von
daniel: zu haben, so bevor man was gesehen hat.
sebastian: Ja, also was doch eigentlich relevant ist. Deswegen, ich finde das jetzt im
sebastian: Winter gar nicht so schwer.
sebastian: Im Winter holst du Leute, die, wenn du ein akutes Problem hast,
sebastian: dir sofort weiterhelfen.
steffi: So sollte es sein.
sebastian: Oder dir geht es so gut und dir scheint die Sonne aus allen Körperöffnungen
sebastian: und du holst dann Leute wie Joranovic und so, um das quasi als Vorgriff auf den Sommer.
steffi: Eben, manchmal ist halt jemand gerade in dem Moment verfügbar.
steffi: Das ist natürlich dann auch keine sinnlose Sache.
sebastian: Aber im Prinzip so eine richtige Kaderplanung im Winter zu machen,
sebastian: ist ja eigentlich Quark.
sebastian: Und ich fand das, also ich kann ja mal sagen, es gab ja noch das Gerücht mit
sebastian: Fisnik Aslani, der von Hoffenheim nach Elversberg ausgeliehen wurde und Elversberg,
sebastian: wollte ihn laut den Gerüchten nicht abgeben, was man glaube ich.
daniel: Dabei schreibt es zumindest vorerst wohl auch erstmal.
sebastian: Ja, genau. Und Assani kennt man ja, war ja bei Union in der Jugend aktiv.
sebastian: Das wäre ja zum Beispiel so ein Transfer, den man eher verstanden hätte.
sebastian: Aber sei es drum, hat sich halt nicht, ist nicht ausgegangen, wie man dann so sagt.
steffi: Ist sich nicht ausgegangen.
sebastian: Okay.
steffi: Es geht sich nicht aus. So heißt die Redewendung.
sebastian: Wie man das da im süddeutschen Raum sagt.
steffi: In Österreich auch.
daniel: Süddeutsch, kontroverse politische
daniel: Orphanien oder nur wieder Geografie mit Textilvergehen, man weiß es nicht.
steffi: Aber jedenfalls Österreich sagt es so.
sebastian: Habe ich jetzt schon wieder was ausgelöst? Eine diplomatische Krise?
steffi: Ja, aber macht nicht. Ist okay. Wir haben eine Katze.
sebastian: Ich meine das nur sprachlich.
steffi: Los, erzähl weiter.
sebastian: Was ich jedenfalls sagen wollte, also mit all diesen, ja, wir wissen nicht,
sebastian: wie viel Kohle da ist, die Gerüchte, da war jetzt auch nicht jeder Name so überzeugend.
sebastian: Also wenn ich dann jetzt noch gehört habe, irgendwie Davy Selke oder Kevin Behrens,
sebastian: dann ist mir ganz anders geworden.
sebastian: Man weiß aber natürlich gar nicht, was daran stimmt. Also deswegen bin ich da
sebastian: auch, gebe ich immer so im Zweifel für Hostelt. Aber so richtig,
sebastian: Naja, hätte ja auch passieren können. Und da hätte ich mich gefragt,
sebastian: was will man denn mit so einem überteuerten, ständig verletzten Spieler wie Davy Selke?
sebastian: Und was will man mit Kevin Behrens, der seit wie vielen Jahren kein Tor geschossen hat?
nadine: Das ist der Thema bei uns weg.
daniel: Von allem anderen abgesehen.
sebastian: Ja, ich rede ja nur über die sportliche Perspektive erstmal.
sebastian: Da muss ich über den Rest gar nicht reden. Das ist mir eigentlich egal.
sebastian: Das sind so Sachen, wo ich sage, Was ist der Plan eigentlich dahinter?
steffi: Ja, warum macht man so was?
sebastian: Also wenn, jetzt aber nur gesetzt im Fall, dass das wirklich stimmen würde,
sebastian: man hätte sich da mit darum bemüht.
sebastian: Das ist ja so, als ob ich ständig, wenn irgendwas nicht gut läuft,
sebastian: irgendwie sportlich bei Urs
sebastian: Fischer nachfragen würde, aber nicht doch wieder Trainer werden möchte.
steffi: Also bei uns. Trainer werden vielleicht schon, aber vielleicht nicht mehr bei uns.
sebastian: Genau. So, Katze runter hier.
steffi: Das ist sein erster Podcast, das kann er doch noch nie wissen.
sebastian: Das ist richtig. Und dann habe ich so überlegt, dass Oster Held sich eigentlich
sebastian: so ein bisschen verhält, wie ich früher, wenn ich irgendwie für eine größere
sebastian: Klausur hätte lernen müssen.
sebastian: Das hätte ich ja dann so am Ende gemacht. Und wenn dann eine Aufgabe kam,
sebastian: für die ich dann halt nicht so vorbereitet war, dann habe ich irgendwas hingeschrieben.
sebastian: Und ich hoffe, dass das jetzt nicht so wieder...
steffi: Oh, ich hoffe, dass es nicht stimmt.
sebastian: Ja, genau.
steffi: So arbeitet.
sebastian: Nee, das hoffe ich natürlich nicht, aber es ist natürlich so könnte man natürlich böswillig so sein.
steffi: Ja, eine ganze Transferzeit über bewegt sich gar nichts, also absolut gar nichts
steffi: und am Ende kommt ein Kroate. Okay.
steffi: Das war so,
steffi: der hat mich auch ein bisschen ratlos zurückgelassen.
sebastian: Kann unfair sein, weil wir die Rahmenbedingungen nicht ganz kennen.
daniel: Ja eben.
daniel: Was ich eben auch schon mal hätte, wenn man zurückguckt, Sachen,
daniel: die funktioniert haben, über die wusste ich vorher auch nicht mehr.
daniel: Oder von denen hatte ich vielleicht auch nicht konkretere Erwartungen,
daniel: als welche, die jetzt gerade passieren, oder auch welche, die nicht funktioniert
daniel: haben in der Vergangenheit.
daniel: Deswegen, wie gesagt, ich finde es wirklich schwierig, das zu bewerten.
daniel: Und ich weiß auch nicht, also am Ende bin ich mir auch nicht so sicher,
daniel: wie sehr wirklich die individuelle Qualität das ist, was da der größte Faktor ist.
daniel: Wenn wir halt eben gesagt haben, Wir sehen von derselben Mannschaft mit demselben
daniel: Personal so unterschiedliche Spiele.
daniel: Wenn derselbe Kader zu ganz verschiedenen Leistungen imstande ist,
daniel: dann ist das ja offenbar zumindest nicht der einzige Faktor.
sebastian: Ne, würde ich auch sagen. Und Nadine hat das ja heute ganz am Anfang des Podcasts
sebastian: irgendwann, die älteren Zuhörer, die hier zugehört haben, werden sich noch erinnern,
sebastian: gesagt, die Qualität für Klassenerhalt ist ja in der Mannschaft drin.
sebastian: Das kann man ja, glaube ich, schon mal festhalten.
daniel: Ja, das würde ich auch auf jeden Fall unterschreiben.
sebastian: Also auch, wie gesagt, da haben wir immer das Problem nach Spielen wie gegen St.
sebastian: Pauli oder anderen schlechten Spielen, dass wir da kurzzeitig die Hoffnung verlieren,
sebastian: aber eigentlich ist die da.
daniel: Ja, und gerade wenn wir jetzt irgendwie auf ein paar Transfers der letzten,
daniel: keine Ahnung, Jahre oder Transferperioden zurückgucken,
daniel: ist ja das Problem eher, dass es halt etliche Transfers gab,
daniel: Spieler gab, von denen man sich schon was versprochen hat, was dann aber eben
daniel: nicht so zu viel geführt hat.
daniel: Und da finde ich, ist dann jetzt für diese Saison die wichtigere Frage als die
daniel: danach, wer jetzt im Winter noch kommt,
daniel: was halt zum Beispiel so ein Spieler wie Benesch jetzt noch macht,
daniel: diese Saison, wie man den noch eingebunden und produktiv kriegt.
daniel: Das finde ich, macht dann am Ende vielleicht den größeren Unterschied als eben
daniel: diese Deadline-Day-Verpflichtung, die es da noch gibt oder nicht?
sebastian: Naja, ich bin da hin und her gerissen, dass aus dieser Mannschaft mehr rauszuholen
sebastian: ist und Grüße an Trainer und Mannschaft, das ist glaube ich klar.
sebastian: Und dass es auch um die Einbindungen geht und dass es nicht allein die Stürmer
sebastian: sind, an denen es krankt.
sebastian: Ich glaube, das ist größtenteils hoffentlich Konsens und dass ein Zugang da
sebastian: jetzt nicht die grundlegenden Probleme von Union im Offensivspiel behebt.
sebastian: Aber gleichzeitig muss man natürlich auch sagen, dass spätestens seit der Verpflichtung
sebastian: von Kevin Behrens und Sven Michel da jetzt auch nicht mehr viel Gutes im Sturm
sebastian: verpflichtet wurde, was funktioniert hat.
sebastian: Als Stürmer. Kann schon sein, dass es daran liegt, dass der Rest nicht funktioniert hat, aber,
sebastian: das ist auf jeden Fall, das werden aus meiner Sicht die letzten Angreifer,
sebastian: die richtig eingebunden waren in ein Spiel von Union.
sebastian: Also wo man wusste, wie jemand die einsetzen möchte.
sebastian: Ja, vielleicht muss man das ändern. Ich habe gestern Abend eine hektische Nachricht
sebastian: von meinem Kind bekommen.
sebastian: Guck dir unbedingt Schalke gegen Magdeburg an. Dieser Livan-Burschut ist ja krass.
sebastian: Und dann habe ich da reingeschaltet und habe gesehen, was der an Vorlagen gespielt
sebastian: hat beim 5 zu 2 von Magdeburg gegen Schalke.
sebastian: Muss er gar nicht übel.
sebastian: kann er auch bei uns dann machen nächstes Jahr. Also nächste Saison hoffentlich,
sebastian: weiter in der Bundesliga.
sebastian: Also das sind ja auch nicht alle Verpflichtungen schlecht oder so.
sebastian: Daniel, ich will das auch nicht sagen und ich habe vor allem überhaupt nichts
sebastian: gegen Marin Ljubic, sondern es geht nur darum, dieses Gefühl,
sebastian: dass das große Ganze, dass da an was gebaut wird.
daniel: Kurz bei allem, die ist vielleicht, so wie ich, wenn du ja auch gerade nicht
daniel: komplett wirkbar mit den Spielern, den du gerade erwähnt hast,
daniel: der ist schon verpflichtet für die kommende Saison, oder?
sebastian: Genau, den hat Union im Sommer geholt und an Magdeburg für eine Saison verliehen.
sebastian: Das heißt, der hat einen Vertrag bei Union ab Sommer wieder.
sebastian: Genau. Warte kurz, ich gucke mal, wie alt. Der ist jünger als mein Kind, der ist 20.
steffi: Ui!
sebastian: Jetzt geht's los.
daniel: Ist das so der biografische Marker? Irgendwann waren alle Spieler,
daniel: die waren zusätzlich jünger als einer. Irgendwann überholt sie den Torwart.
steffi: Daniel, und dann wirst du, du bist raus.
daniel: Ja, jetzt sind wir da, wo wir oder ihr zumindest, da, wo wir uns mit den Kindern vergleichen.
sebastian: Ja, ist so. Oh Gottes Willen. Ja, tatsächlich.
daniel: Ich sehe gerade, dass ein anderer von Magdburg vier Tore geschossen hat.
sebastian: Ja, das ist, was ich Steffi heute gesagt hat, ist natürlich cool,
sebastian: wenn man so ein Spieler wie Bochu ist und dann einen Stürmer hat,
sebastian: den man anspielen kann. Ja, aber gut.
sebastian: Ich glaube, ganz viel, was wir gerade gesagt haben oder rausgearbeitet haben, hat was mit,
sebastian: Spielverständnis einer gesamten Mannschaft zu tun. Und zusammenspielen an einer
sebastian: Spielidee nicht jeder für sich. Und,
sebastian: Ja, ich bin ganz optimistisch, dass Union da wieder hinkommt und was mich am
sebastian: meisten optimistisch gemacht hat und was mich durch diese wirklich furchtbare
sebastian: Nach-Sankt-Pauli-Woche getragen hat, war die Erkenntnis, es reichen ja eigentlich
sebastian: fünf Siege für einen Klassenerhalt.
steffi: Ich dachte, ach naja, es geht ja immer irgendwie weiter.
steffi: Ich war sehr, sehr fatalistisch. Ich habe mit alten Männern im Fitnessstudio
steffi: diskutiert, das war anders lustig.
steffi: Egal, ich will das nie näher ausführen.
sebastian: Ja, aber immerhin mit Leuten, die ich schon bei Union Oberschöne-Weide zum Fußball
sebastian: gegangen bin. Das ist korrekt.
steffi: Die Sache ist, dass ich, wenn ich selber Sport machen gehe, ich ja immer Union-Trikots
steffi: anziehe, einfach weil ich davon so viele habe.
steffi: Und man braucht ja irgendwie eine Rechtfertigung dafür, dass man Trikots kauft.
steffi: Also man muss sie einfach auch mal rauslassen.
steffi: Also zieht die immer an, wenn ich Sport mache. Und dann zieht die auch an einem
steffi: Fitti. Und das führt meistens zu total schönen Gesprächen tatsächlich.
steffi: Und manchmal aber auch kommen alte Männer, die sich berufen fühlen,
steffi: dir als Frau Fußball zu erklären und du brauchst zwei Sätze und die sind leise. Das ist schön.
steffi: Der Podcast härtet doch ab, wollte ich sagen.
daniel: Weil du hier schon damit mit Lensplaining und allen Formen davon trainiert bist.
steffi: Nee, aber man ist ja dann irgendwann gewöhnt, eine Meinung nicht nur zu haben,
steffi: sondern auch zu sagen und zwar ja, ob man gerade mit Reden dran ist.
steffi: Und dann kannst du halt relativ schnell sagen, Nö, ich halte Steffen Baumgart
steffi: übrigens für einen ganz vernünftigen Trainer. Und dann gucken die dich an.
steffi: Und dann so, Am besten ist dann.
nadine: Wenn nur noch der Satz fällt, ach, du hast ja Ahnung vom Fußball.
steffi: Ja, na, so weit wollten die jetzt nicht gehen. Aber ich hab halt,
steffi: also es war auch lustig, weil ich hab mein Trimmeltrikot an dem Tag angehabt.
steffi: Ich hab sonst sehr, sehr oft Katja Oschmann, das Schwarze, oder Dina, das Rote.
steffi: Aber ich hatte natürlich den Trimmel an und deswegen ist es dann auch sofort ein Anknüpfungspunkt.
daniel: Was es bei den Frauentrikots nicht wäre.
steffi: Ne, genau, da sind sie ratlos. Da spricht mich halt nur mal die Ene Trainerin
steffi: an, die ihrerseits Fußball spielt.
nadine: Die denken dann, Steffi, ihr eigenes Trikot, mit ihrem eigenen Namen drauf.
steffi: Naja.
nadine: Das ist ja auch ein Unding, dass Frauen Fußball spielen dürfen.
steffi: Ja, aber die waren halt überrascht von so einfachen Dingen, wie dass ich sage,
steffi: ja, ich gehe da hin seit 25 Jahren übrigens.
steffi: Ich weiß schon, was ihr meint. Ich war übrigens auch in der Oberlinie.
steffi: Also du musst ja dann immer, du musst dir erstmal Boden verschaffen und es ist
steffi: tatsächlich auch immer noch nötig und dann geht's aber,
steffi: Also da war auch tatsächlich jemand dabei, der sagte, und haben dir deine Männer
steffi: erklärt, dass du dir auch mal so ein Trikot kaufen sollst? Ich habe gedacht,
steffi: jetzt rutsch ich mir gleich die Faust aus.
steffi: Also die Männer in einer gewissen Altersgruppe, für die ist das total neu.
steffi: Die wissen das wirklich nicht und das kannst du ihnen nicht vorwerfen,
steffi: du kannst ihnen nur sagen so.
daniel: Andererseits ist das ja auch ein Phänomen, was nicht auf Fußball beschränkt ist.
steffi: Ja, außerdem. Und ganz häufig merke ich selber, dass ich so in meinen Lehrerinnen-Tonfall
steffi: verfalle und mal kurz die Dinge zusammenfasse.
steffi: Und dann geht es eigentlich meistens.
sebastian: Dann haben alle ihre Aufgabe und gehen wieder.
steffi: Genau. Ich sage auch zu Männern, hört mal auf zu Quatschen, ich will an die Töre.
steffi: Und es funktioniert. Es ist okay.
sebastian: Apropos Frauen und HSV. Wir können ja noch kurz da den Schwenk machen zu den,
sebastian: Profisfrauen, die ihre Wintervorbereitung abgeschlossen haben, Nadine, richtig?
nadine: Das ist korrekt.
sebastian: Mit einem 13 zu 0,
sebastian: gegen FC Schlieren.
steffi: Genau.
sebastian: Die kommen aus Österreich, würde ich sagen bei dem Namen.
nadine: Schweiz.
sebastian: Irgendwas Süddeutsches. Und ich muss jetzt kurz Daniel ein bisschen provozieren.
nadine: Die Schweiz in Süddeutschland, ja.
sebastian: Das ist ja quasi Verlängertes. Und okay, 13-0, ich fand das ehrlich gesagt gut.
sebastian: Also jetzt nicht das 13-0, das wird schon okay gewesen sein, alles klar.
sebastian: Aber ich fand es interessant, dass sie halt wirklich zwei richtig starke Testspielgegner
sebastian: hatten mit Leverkusen und Schätzin.
sebastian: Und dann nochmal so was zum, wenn ihr seid, warm schießen.
steffi: Ja, na klar. Also du brauchst ja Gegner, die dich herausfordern.
steffi: Oder andersrum, das war jetzt für die Schweizer Mannschaft, hat er gesagt,
steffi: für die Schweizer Mannschaft, der Gegner, an dem sie sich ein bisschen strecken
steffi: können. Das ist auch gut.
steffi: Also es ist halt tatsächlich so, dass davon jeweils beide Mannschaften auch was lernen können.
steffi: Man muss nur dafür sorgen, dass man mal die einen und mal die anderen ist.
steffi: so anders, dass du Gegner hast, an denen du wachsen kannst, aber natürlich auch
steffi: Gegner, bei denen du bestimmte Sachen ausprobieren kannst, weil du weißt, du kannst spielen.
sebastian: Ich bin so gespannt.
nadine: Zumal du ja bei einem vermeintlich unterlegeneren Gegnern auch ganz gut nochmal
nadine: neue Sachen, sprich Spielzüge etc., Laufwege nochmal besser austesten kannst.
nadine: Geht ja ein bisschen einfacher, als wenn du dann irgendwie einen Gegner auf
nadine: Augenhöhe hast. Deswegen ist das glaube ich auch aus dem Punkt ganz okay, ganz sinnvoll.
steffi: Das war, weil ich meinte, was du aber viel besser erklärt hast, Nadine.
sebastian: Ja, danke. Gut, dass eine Person von uns hier Ahnung von Fußball hat.
steffi: Ja.
sebastian: Und Nadine, du fährst ja auch nach Hamburg.
nadine: Ja.
sebastian: Weil das erste Spiel ist ja beim HSV.
sebastian: Das ist ja auch super knackig, ne? Jetzt gleich die ersten zwei Spiele, HSV und Nürnberg.
nadine: Ja, war in der Hinrunde auch so.
steffi: Das geht ja gut los.
nadine: Was ich tatsächlich ganz gut finde, ist, dass auf Blue Sky gefragt wurde,
nadine: wer denn so oder ob man denn noch mehr Unioner beim HSV sieht.
nadine: Und das machen sich wohl einige auf den Weg. So, ja, Strecke Hamburg kennen
nadine: wir jetzt, fahren wir nochmal hin.
nadine: Das finde ich tatsächlich ganz cool, dass dann wahrscheinlich sogar ein paar
nadine: mehr Leute auswärts dabei sind.
nadine: Mal gucken, was wir da so auf die Beine gestellt bekommen.
sebastian: Ja, bin ich auch sehr gespannt und ich bin halt auch gespannt,
sebastian: wie die Mannschaft mit den Zugängen, also wie die integriert sind,
sebastian: wer dann wie schon auflaufen wird oder nicht.
sebastian: Das ist auf jeden Fall mehr Konkurrenz im Team und ich glaube,
sebastian: dass das der Mannschaft insgesamt gut tut.
sebastian: So, habe ich noch irgendwas vergessen, Nadine? Daniel, Steffi?
nadine: Die frauen zugänge hatten wir alles schon besprochen da kann man jetzt auch
nadine: niemand neues mehr dazu waren ja auch groß genug shoppen stichwort schon für
nadine: die nächste saison ja ich glaube was die männer.
daniel: Angeht haben wir jetzt noch nicht konkret noch mal erwähnt wie es jetzt weitergeht
daniel: kommende woche in hoffenheim dann gladbach bevor dann ja mit,
daniel: Dortmund auswärts ist ja immer nochmal eine andere Sache.
daniel: Okay, Kiel zu Hause, dann in Frankfurt zu Hause gegen Bayern, in Freiburg.
daniel: Dann auch noch Leverkusen. Dieser März könnte ja durchaus nochmal ein bisschen
daniel: tricky werden, so ungefähr.
daniel: Dieser verlängerte März, vor dem wir vielleicht schlimmstenfalls alle stehen.
daniel: Von daher sind diese Hoffenheim- und Gladbach-Spiele, glaube ich,
daniel: jetzt schon welche, die vielleicht so ein bisschen richtungsweisend auch noch
daniel: sein könnten für die Erlaubnis der Rekonne.
sebastian: Erst habe ich kurz gedacht, du zählst jetzt alle Spiele bis Saisonende auf,
sebastian: aber dann hast du den Bogen noch gekriegt und zwar Hoffenheim.
sebastian: Kurz, Jakob Busk wurde dort verpflichtet.
steffi: Ich gönne Jakob Busk, ich gönne nicht Hoffenheim. Um es ganz klar zu sagen.
nadine: Den besten Satz dazu habe ich unter dem Instagram-Post gelesen,
nadine: wo jemand schrieb, Jakob, das meinten wir nicht mit, wir hoffen du kommst heim.
sebastian: Wow.
steffi: Die Menschen haben recht.
daniel: Jetzt hättest du den Tusch.
nadine: Er hätte von mir sein können, er war aber nicht von mir. Ich möchte das nochmal betonen.
sebastian: Ich finde es ja ansonsten auch gut, einfach Hoffenheim Geld abzunehmen. Prinzipiell.
steffi: Immer. Und Jakob Busk soll Bundesliga spielen. Natürlich soll er das.
sebastian: Ja, meinetwegen, aber vor allem nimmt der Hoffenheim Geld ab.
sebastian: Das ist schon mal auch okay.
nadine: Ja, aber der muss ja auch Hoffenheim nicht in einer Liga halten.
sebastian: Muss er ja nicht, der sitzt jetzt wahrscheinlich nur auf der Bank.
nadine: Achso.
daniel: Dann verstehe ich den Weg mit noch weniger. Ja. Naja, die Exil-Community dort wächst.
steffi: Ja.
daniel: Mit Christoph Lenz.
nadine: Marius Bülter.
sebastian: Ist Hoffenheim das neue Schalke?
daniel: Das neue Altlinike?
steffi: Ja, genau.
sebastian: Altlinike, Braunschweig, Schalke, Hoffenheim. Das ist eine Linie.
nadine: Am Braunschweig kommt da keiner ran.
daniel: Hatte Schalke nicht teilweise auch fünf Leute gleichzeitig.
sebastian: Ja, schon viele. Okay, also Hoffenheim wollte ich jedenfalls sagen,
sebastian: also einerseits Jakob Busk mal Hallo sagen, das ist ja mal was Schönes in Hoffenheim
sebastian: und ansonsten habe ich echt ein bisschen Schiss, weil die spielen super schlecht in dieser Saison.
steffi: Das ist nichts für uns, das können wir selbst.
daniel: Aber letzte Woche zum Beispiel ja nicht so, oder? Also jetzt gerade verlieren
daniel: sie wieder, aber gegen Frankfurt, das sah schon wieder ein bisschen gefährlicher aus.
sebastian: Ja, vielleicht war es so ein Spiel wie unser Spiel gegen Mainz.
daniel: Genau, aber wo wir gerade schon bei geliebten ehemaligen Unionern sind,
daniel: es wäre jetzt schon ein Vergehen, nicht Textil, aber Vergehen,
daniel: wenn wir nicht sagen würden, dass Steven Skripsky in 20 Sekunden zwei Tore gegen Bayern geschossen hat.
daniel: Hat dann nicht zu einem Punkt gereicht, aber war sehr schön.
nadine: Habe ich bis eben nicht mitbekommen. Also deswegen danke für den erfüllten Bildungsauftrag.
nadine: Doch ich habe mitgekriegt.
steffi: Dass er getroffen hat. Aber das ganze Ausmaß dessen nicht, weiß ich erst jetzt. Danke Daniel.
daniel: Also streng eher so 120 Sekunden, aber ein Tor war auch sehr schön.
daniel: Klassischer Abstauber sozusagen, aber auch da muss man erst mal hingelaufen sein.
daniel: War dann halt in der 91. und 94. Minute, von daher hat es dann nicht mehr für
daniel: einen Punkt gereicht. Aber zumindest musste da auch nochmal gezittert werden.
nadine: Reicht ja, um die Bayern-Bosse wütend zu machen.
daniel: Vielleicht kaufen sie ja jetzt das Kuski.
nadine: Ich würde es ihm gönnen, also finanziell.
sebastian: So, Leute.
steffi: Ja, willst du noch eine Lektüre-Empfehlung oder muss ich schon aufhören zu reden?
sebastian: Du kannst noch eine, naja komm, schnell weg, hau einfach raus.
steffi: Na, ich habe mir den Nachhaltigkeitsbericht von Union angeguckt,
steffi: der jetzt vor ein paar Tagen rauskam, weil ich irgendwie dachte,
steffi: was zur Hölle ist denn ein Nachhaltigkeitsbericht? Also, was, ihr hört da so alle drin?
steffi: Und ich fand ganz interessant, wie weit dieses Thema gefasst ist und es war,
steffi: glaube ich, exakt eine Sache, die mir nicht so auf den Schirm hatte.
steffi: Also Nachhaltigkeit meint ja nicht nur, wie umweltfreundlich ist mein Spieltag,
steffi: sondern dazu hört ja alles.
steffi: Dazu hört ja, wie arbeite ich als Verein mit Blick auf Ausbildung,
steffi: auf die Gesundheit meiner Mitarbeiter, wie organisiere ich das Lernen für junge
steffi: Sportler am Nachmittag zum Beispiel.
steffi: Das ist super kleinteilig, also da ist ganz, ganz viel drin.
steffi: Und da war tatsächlich, dass es ein Team Nachhaltigkeit gibt,
steffi: das sich mit einer strategischen Ausrichtung und Themenfeldern beschäftigt und
steffi: das auch so aufschlüsselt.
steffi: Das habe ich so noch nicht gesehen bei Union, das fand ich interessant tatsächlich.
steffi: Und wie viele Sachen eigentlich so passieren, habe ich so komprimiert auch eigentlich noch nicht gesehen.
steffi: Das ist einfach wirklich eine Lektüre-Empfehlung im Sinne von,
steffi: das lohnt sich da mal einen Blick drauf zu werfen, weil man es so als Ganzes
steffi: eigentlich immer nicht vor Augen hat, weil man glaube ich in dem Moment erst
steffi: erfasst, was für ein unfassbar großes und vielschichtiges Gebilde,
steffi: so ein Fußballverein ist.
steffi: Also was das eigentlich bedeutet, ein Fußballverein zu sein?
steffi: So als Arbeitgeber, als regionaler Player, als dies, das, irgendwas.
steffi: Also da steckt so viel drin, da stecken tausend Berufsfälle da drin.
steffi: Das hat mich ein bisschen beeindruckt, muss ich sagen, weil ich es mir so nicht klar gemacht habe.
steffi: Den könnt ihr auf der Webseite von Union anklicken, wenn euch das interessiert.
steffi: Ich habe das heute mit Interesse in der Badewanne gelesen. So.
sebastian: Packst du einfach in die Shownotes.
steffi: Mach.
sebastian: Gut. Bei Lektüre Hinweis hatte ich jetzt echt was anderes erwartet.
steffi: Echt?
sebastian: Aber ist okay.
steffi: Los, sag du.
sebastian: Ich dachte, da kommt jetzt so ein Buch oder ein Text, Video oder irgendwie.
steffi: Viele Bilder auch, aber auch wirklich so.
sebastian: Also das meiste verstehe ich.
steffi: Sieht auch gut aus. Hübsche neue Icons. Also ne, da war ich ganz viel dabei.
steffi: Ich dachte, ah, das kenne ich von anderen ja, also von Firmen halt Das war jetzt
steffi: mir nicht thematisch völlig fremd, aber dass ich damit, wie intensiv sich damit
steffi: beschäftigt würde, das fand ich schon gut.
sebastian: Dann ist das erledigt. 11. Februar ist noch Fan-Treffen mit Steffen Baumgart.
sebastian: Und wir hören uns nach dem Wiedersehen mit Jakob Busk in Hoffenheim.
sebastian: Wir hören uns natürlich nicht in Hoffenheim, aber Wiedersehen in Hoffenheim.
daniel: Ich überlege noch, ob ich es vielleicht dahin schaffe. oder wie.
sebastian: Mit Langlaufski oder Fahrrad oder Bahn?
daniel: Ja, vermutlich Bahn und Fahrrad. Ob Langlaufski zum Einsatz kommen,
daniel: dabei lasse ich mir noch das Wetter entscheiden.
nadine: Macht es ruhig, weil Christian hat gesagt, da ist ja bekannterweise Platz für uns.
daniel: Das ist richtig.
sebastian: Okay, dann macht's gut und bis zum nächsten Mal. Tschüss.
nadine: Tschüss. Ciao.
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